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07.12.2018

Neues Exzellenzcluster zur Kreislaufwirtschaft

Zirkuläre Kunststoffwirtschaft bei Circular Plastics Economy

„Circular Plastics Economy“ ist der Name eines in Oberhausen neu gestarteten Fraunhofer-Exzellenzclusters. Fünf Fraunhofer-Institute wollen am Beispiel Kunststoff aufzeigen, wie Energie- und Materialströme einer Wertstoffkette in eine zirkuläre Wirtschaftsform überführt werden können. Dazu werden spezielle Systemleistungen mit und für die Kunststoffindustrie einschließlich der an sie angeschlossenen Konsumgüter- und Handelsunternehmen und der Kreislaufwirtschaft entwickelt.

„Zu viele Kunststoffabfälle werden nicht stofflich genutzt oder gelangen in Böden und Ozeane. Umgang, Wahrnehmung und Wirtschaften mit Kunststoffen müssen sich wandeln. Hier setzen die Fraunhofer-Institute Umsicht, IAP, ICT, IML und LBF mit dem Cluster an“, fasst Prof. Dr. Eckhard Weidner, Leiter vom Fraunhofer Umsicht und des Clusters Circular Plastics Economy die Motivation zusammen.

Die Kunststoffwirtschaft muss zirkulär werden

In dem Cluster wollen die Fraunhofer-Institute Forschungs- und Entwicklungsplattformen aufbauen, um der ganzen Wertschöpfungskette Kunststoff einen Wandel vom bisherigen linearen zum zirkulären Wirtschaften zu ermöglichen. Es sollen Prototypen für neue Kunststoffe, Additive und Compounds entwickelt und demonstriert werden, wie Produkte mit zirkulären Eigenschaften aussehen.

Das werk- und rohstoffliche Recycling soll mittels fortschrittlicher Technologien und digitaler Systeme gestärkt werden. Dazu gehört auch, Werkstoffe und Produkte über ihren Lebensweg digital zu verfolgen, damit Produzenten und Recycler schneller und besser über effektive Kreislaufoptionen entscheiden können. Alles nach Prinzipien der zirkulären Wirtschaft.

Die Grundidee für die Transformation von der linearen hin zur zirkulären Wirtschaftsweise ist simpel: die Entnahme fossiler Ressourcen verringern, End-of-Life-Verluste vermeiden und gleichzeitig eine echte Kreislaufführung der Kunststoffe ermöglichen. Die Umsetzung ist komplex: Zirkuläres Wirtschaften ist mehr als Effizienzsteigerung und Recycling, es adressiert nicht allein geschlossene Kreisläufe, sondern lebenszyklusweite zirkuläre Produktsysteme. Für die Vernetzung über Wertschöpfungsstufen und Lebenszyklusphasen fehlen bislang geeigneten Wege.

Verzahnung von Forschung und Wirtschaft

In den drei Divisions „Materials“, „Systems“ und „Business“, mit jeweils zwei Research Departments, werden interdisziplinäre Teams Forschung und Geschäftsmodelle miteinander verzahnen. „Unsere Forschung orientiert sich an den Bedarfen des Markts und der Gesellschaft. Uns ist es wichtig, alle Akteure von der kunststofferzeugenden und -verarbeitenden Industrie, Konsumgüter- und Handelsunternehmen bis zu Kreislaufwirtschaft und Dienstleistern frühzeitig einzubinden“, sagt Dr. Hartmut Pflaum vom Fraunhofer Umsicht, Leiter der Geschäftsstelle des Clusters. (Red)

Mitglieder des neuen Fraunhofer-Clusters „Circular Plastics Economy“: Obere Reihe (v. l.): Prof. Johannes Ganster, Dr. Hartmut Pflaum, Andreas Weber, Dr. Bernhard Aßmuss; mittlere Reihe (v. l.): Prof. Rudolf Pfändner, Carolina Fontes, Volker Fennemann, Prof. Peter Elsner; untere Reihe (v. l.): Dr. Manfred Renner, Elisa Seiler, Prof. Alexander Böker, Prof. Uwe Clausen, Dr. Hendrik Gorzawski, Prof. Eckhard Weidner, Prof. Tobias Melz (© Fraunhofer Umsicht)

Bei innovationsbestimmenden, system- und standortrelevanten Themen ist es entscheidend, schnell durch eine kritische Masse an relevanten Akteuren Exzellenz in der Tiefe zu erreichen. Dafür hat Fraunhofer 2017 mit den Clustern of Excellence als virtuelle Institute ein neues Instrument geschaffen. Zu den vier bereits gestarteten Clustern „Advanced Photon Sources«, „Immune-Mediated Diseases“, „Programmable Materials“ sowie „Cognitive Internet Technologies“ kommen 2018 zwei neue hinzu: Neben „Circular Plastics Economy“ will „Ines – Integrated Energy Systems“ Innovationen für die globale Energiewende leisten.

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Tel.: 0721 4640-0
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