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04.07.2019

Lösungen für Thailands Plastikmüllproblem gesucht

Aufruf an Unternehmen zur Entwicklung von Geschäftsmodellen

Neue Wege zu finden, um Einwegplastik in Thailand zu reduzieren, wiederzuverwenden oder zu ersetzen – das ist die Herausforderung der Initiative „lab of tomorrow" (lot) im September. Unternehmer und Experten aus Thailand und Europa kommen dabei in einem mehrtägigen Workshop in Bangkok zusammen, um gemeinsam Lösungen für Thailands Plastikmüllproblem zu entwickeln. Unternehmen aus der Chemieindustrie können sich bis zum 31. Juli bewerben.

Plastikprodukte und deren problematische Entsorgung immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit (© GIZ / Günther Wehenpohl)

Plastikprodukte und deren problematische Entsorgung immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit (© GIZ / Günther Wehenpohl)

Gesucht werden Unternehmer aus der Chemieindustrie, der Kosmetik-, F&B- und Tourismusbranche, dem Onlinehandel und der Abfallwirtschaft sowie Einzelhändler und interessierte Fachleute mit Unternehmergeist. Das lab of tomorrow unterstützt die Teilnehmenden dabei, nachhaltige Lösungen für Entwicklungsherausforderungen zu finden: In einem mehrtägigen Workshop entwickeln sie in kleinen Teams mithilfe professioneller Coaches verschiedene neue Geschäftsmodelle.

Die vielversprechendsten Ansätze starten mit einer Test- und Pilotphase zeitnah in den Praxistest vor Ort. Der Workshop wird vom 10. bis zum 13. September 2019 in Bangkok stattfinden. Die zentrale Herausforderung dabei lautet: „Wie können wir Einwegplastik reduzieren, wiederverwenden oder ersetzen, um Plastikmüll in Thailands Flüssen und Ozeanen zu verringern?“

Schäden von 80 bis 120 Milliarden US-Dollar jährlich

Jedes Jahr gelangen weltweit etwa acht Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane, was die Wirtschaft jährlich 80 bis 120 Milliarden US-Dollar kostet – Schäden, die vor allem durch die Verminderung potenzieller Erträge aus den Meeren entstehen. Über die Hälfte des globalen Plastikmülls in Ozeanen gelangt aus Küstengebieten von fünf Ländern ins Meer: China, Indonesien, den Philippinen, Thailand und Vietnam. Mit der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen steigt auch die Menge an Kunststoffabfällen rapide an. In Thailand liegt der jährliche Plastikverbrauch bei 40 Kilogramm pro Kopf, dies ist der höchste in Südostasien.

Angesichts dieser Entwicklungen erhalten Plastikprodukte und deren problematische Entsorgung immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Alternativen zu traditionellen Materialien werden immer wichtiger – Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und kompostierbare Kunststoffe sind auf dem Vormarsch. Im achten lot-Prozess können Unternehmer aus der Chemieindustrie neue Ideen entwickeln und sich produktiv mit anderen Branchen austauschen.

Interessierte können sich telefonisch unter +49 30 72614-335 oder per E-Mail an lab-of- tomorrow@giz.de informieren. Weitere Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten gibt es unter www.lab-of-tomorrow.com.

Das lot wird von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt. (ds)

Weiterführende Information
  • © Invema

    Circular Economy als Leitthema der K 2019

    Kunststoffrecycling ist ein essenzieller Schritt zur Kreislaufwirtschaft

    Der Einsatz von Kunststoffen wird aktuell sehr emotional diskutiert, und auch das Image des Werkstoffs ist so schlecht wie noch nie. Ein Grund für die Messe Düsseldorf, das Thema Kunststoffrecycling und Circular Economy auf der K 2019 in den Mittelpunkt zu rücken.   mehr

  • 01.04.2019

    Kunststoff unter marinen Bedingungen abbaubar

    Beitrag gegen Plastikmüll im Meer

    Forscher entwickeln biobasierte Kunststoffe, die sich unter marinen Bedingungen abbauen. Gerade für schnell verschleißendes Fischereizubehör hätte dies deutliche Umweltvorteile.   mehr

  • 17.01.2019

    Markenhersteller Nestlé unterstützt Borealis-Initiative

    Projekt zur Vermeidung von MarineLitter in Südostasien

    Borealis und Systemiq freuen sich gemeinsam mit ihren Partnern Nestlé als neuen strategischen Partner von Projekt STOP („Stop Ocean Plastics“) begrüßen zu dürfen. Projekt STOP ist eine Initiative zur Vermeidung von Meeresmüll in Südostasien.   mehr

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