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10.03.2014

Kunststoffe bei den Paralympics 2014

Technik für Gewinner

Die Techniker vor Ort reparieren und warten die Sportgeräte (Bilder Otto Bock

Etwa 700 Athleten aus 45 Nationen treten vom 7. bis 16. März 2014 in Sotschi zu den Paralympischen Spielen an. Sie messen sich in den fünf Sportarten Sledge-Eishockey, Rollstuhl-Curling, Ski Alpin, Biathlon und Langlaufen. Die verschiedenen Handicaps werden dabei durch unterschiedliche High-End-Prothesen, Orthesen und Rollstühle ausgeglichen. Als offizieller technischer Service Partner ist die Otto Bock HealthCare GmbH, Duderstadt, mit 28 Orthopädietechnikern und Rollstuhlspezialisten vor Ort. Auf 300m2 Werkstattfläche stehen sie mit 11.000 Ersatzteilen bereit für die Reparatur und Wartung der Ausrüstung bereit. An Hand zweier Sportgeräte, die technisch besonders anspruchsvoll sind, wird im Folgenden gezeigt, welche Aufgaben Hochleistungskunststoffe bei den Paralympics zu erfüllen haben.

Sledge-Eishockeyschlitten mit Materialmix

Der Hockeyschlitten Arctic Flash hat ein Sitzschale aus kohlefaserverstärktem Kunststoff

Eishockey ist eine sehr intensive Kontaktsportart. Dafür besteht der 5,5 kg leichte, hochleistungsfähige Hockeyschlitten Arctic Flash aus einem Aluminiumrahmen und einer Sitzschale aus mehrlagigem Verbundkunststoff. Zwei Vorderrahmentypen, drei Sitzschalengrößen und zwei Kufensysteme stehen dem Spieler zur Auswahl. Sitzschale und Kufenblock lassen sich stufenlos am Rahmen verschieben und ein Einstellsystem ermöglicht eine feinste Justierung der Balance. Die Verschleißteile sind mit Schraubverbindungen fixiert, sodass der Schlitten auch während des Spiels schnell repariert und angepasst werden kann.

Beinprothese zum Ski fahren

Die ProCarve Sportprothese für Freizeit- und Profi-Sportler mit Beinamputationen. Das dämpfte Knie- und Fußsystem bietet gezielt aufeinander abgestimmte Funktionalität zum Ski ahren,Snowboarden und für andere Sportarten mit ähnlichen Bewegungsabläufen, wie Wakeboarden oder Wasserski.

Der individuelle Prothesenschaft entscheidet über Akzeptanz und Wohlbefinden des Anwenders

Der wichtigste Aspekt der Beinprothese ist der individuelle Prothesenschaft. Dieser stellt die Verbindung zwischen Stumpf und Beinprothese her und ist entscheidend für die Akzeptanz und das Wohlbefinden des Anwenders. Das bedeutet, dass Bewegungen und Reibungen im Schaft während des Gehens bestmöglich kontrolliert werden müssen, um entstehenden Energieverlust möglichst gering zu halten. Dafür wird eine Kombination aus einem weichen Material (z.B. dickere Strümpfe aus speziellen Materialien) und einem Haftungsmechanismus entweder über Unterdruck im Schaft (z.B. Ein-Weg Ventil) oder mechanische Verriegelung (im Schaft verriegelnde Stifte, die mit den Linern verbunden sind)gewählt. Der harte, tragende Anteil des Schaftes stellt die sichere Verbindung zu der Prothese her und wird in der Regel aus Kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gefertigt.

Otto Bock

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