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26.09.2017

Gute Marktaussichten beleben Branche

406 Aussteller und 8342 Besucher auf der Composites Europe

Vor allem der Automobilbau, die Luftfahrt und das Bauwesen haben die Faserverbundwerkstoffe weiter vorangetrieben. Auch im vergangenen Jahr stieg die Herstellungsmenge Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) – der mit 95% Marktanteil nach wie vor größten Materialgruppe bei den Faserverbundwerkstoffen – erneut um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland legte die Produktion mit drei Prozent sogar leicht überdurchschnittlich zu. Insgesamt betrug die GFK-Herstellungsmenge rund 1,12 Mio. t, so das Ergebnis des aktuellen Composites-Marktberichts 2017 des Branchenverbands AVK.

Composites Europe mit 406 Ausstellern

Die guten Marktaussichten spiegelte auch die Composites Europe wider, die als europäische Fachmesse den gesamten Fertigungsprozess vom Rohmaterial bis zum Halbzeug und fertigen Bauteil zeigt. Mit insgesamt 406 Ausstellern aus 28 Nationen und 8342 Besuchern blieb die diesjährige Composites Europe zwar leicht unter dem Vorjahresergebnis (2016: 8.622), verzeichnete aber erneut eine hohe Internationalität.

Mehr als 40% der Besucher kamen aus dem Ausland. Der Schwerpunkt lag dabei auf Europa. Doch es gab auch Besucher von weiter weg – aus Brasilien beispielsweise, aus den USA und Kanada und selbst aus Japan, Neuseeland und Südafrika. Insgesamt waren Besucher aus 63 Nationen auf der Messe. Für Hans-Joachim Erbel, CEO des Veranstalters Reed Exhibitions, eine klare Bestätigung, dass die Entscheidung, die Composites Europe künftig jährlich in Stuttgart zu veranstalten, richtig war: „Die Nähe zur Automobilbranche und der Luft- und Raumfahrt als den Treibern der Composites-Industrie gibt der Messe einen zusätzlichen Schub.“ Bisher fand die Messe alternierend in Düsseldorf und Stuttgart statt, künftig bleibt sie jährlich in Stuttgart.

  • Die Composites Europe 2017 blieb mit 406 internationalen Ausstellern und 8342 Besuchern knapp unter dem Vorjahresergebnis, erzielte aber erneut eine sehr hohe Internationalität (© Hanser/A. Stein)

  • Viele der zahlreichen auf der Messe gezeigten Faseranwendungen beziehen sich auf den Automotive-Bereich, wobei komplette Fahrzeugstrukturen eine interessante und spannende Abwechslung waren (© Hanser/A. Stein)

  • In der Regel zeigten die Aussteller ihre Material- und Verarbeitungskompetenz in Bezug auf FVKs an kleineren Struktur- oder Leichtbaubauteilen (© Hanser/A. Stein)

  • Gerade bei kleineren Stückzahlen rücken die Aussteller die Leistungsfähigkeit und das Gewichtspotenzial in den Vordergrund, da der Kostenfaktor nicht die größte Rolle spielt (© Hanser/A. Stein)

  • Kraftstoffspeicher für alternative Antriebssysteme, z.B. auf der Basis von Wasserstoff, werden durch den Einsatz hochbelastbarer Faserstrukturen sicherer und leichter (© Hanser/A. Stein)

  • Das Angebot an Vorprodukten, Halbzeugen oder Verarbeitungshilfsmitteln wird auch aufgrund der neuesten Entwicklungen immer größer und umfasst längst auch Rezyklate und Recyclingfasern (© Hanser/A. Stein)

  • Bei hochpreisigen Motorrädern und Rennmaschinen nimmt der Anteil an carbonfaserverstärkten Strukturen stetig zu und sorgt neben der gesteigerten Performance auch für eine einzigartige Optik 
(© Hanser/A. Stein)

  • CFK sorgt auch bei Sportgeräten für höchste Leistungsfähigkeit, die mit Muskelkraft betrieben werden. Dabei sind besonders leichte Konstruktionen gefragt sind, um möglichst wenig Gewicht bewegen zu müssen (© Hanser/A. Stein)

  • Auch mehrere Formula Student Teams stellten ihre Rennboliden auf der Composites Europe aus und demonstrierten damit ihr Know-how und ihre Kompetenz in Bezug auf die Auslegung und Verarbeitung von Composite-Materialien (© Hanser/A.Stein)

  • Ein besonderes Fahrzeug ist das Gegenwindfahrzeug des Insituts für Flugzeugbau an der Uni Stuttgart. Das VentoMobil wird zu 100% durch Windenergie angetrieben. Dank des extremen Leichtbaus erreicht das startfertige Fahrzeug ein Leergewicht von ca. 130kg
 (© Hanser/A. Stein)

  • Im Flugzeugbau sind Composite-Werkstoffe nicht mehr wegzudenken, wobei in diesem Anwendungsbereich alle Materialeigenschaften genutzt werden, um ein möglichst leichtes und stabiles Luftfahrzeug konstruieren zu können 
(© Hanser/A. Stein)

  • Bei Innenraumanwendungen für den Automotive-Sektor steht ganz klar die hochwertige und besondere Optik von Faserverbunden im Vordergrund und nicht die Leistung
 (© Hanser/A. Stein)

  • Einen der begehrten AVK-Innovationspreise erhielt 2017 das Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau AZL der RWTH Aachen für die Photonik-befähigte Prozesskette zur Herstellung von funktionsintegrierten Duroplast/Thermoplast-Hybriden 
(© Hanser/A. Stein)

  • Zusammen mit mehreren industriellen Projektpartnern hat das AZL einen Laser-Vorbehandlungsprozess entwickelt, mit dem sich duroplastische Laminate durch Thermoplast-Spritzgießen funktionalisieren lassen 
(© Hanser/A. Stein)

  • Aktuelle Forschungsansätze nehmen sich der Fügetechnologien an, wobei vor allem die Verbindung verschiedener Materialkombinationen erforscht wird. Gerade Verbindungen zu metallischen Strukturen sind für eine Reihe von Anwendungen interessant 
(© Hanser/A. Stein)

  • Ein weiteres Forschungsfeld, das intensiv beackert wird, ist die Entwicklung von Reparaturmöglichkeiten für Faserverbundmaterialien. Gerade in tragenden automobilen Strukturen ist die Detektion und Reparatur von schadhaften Stellen ein heikles aber notwendiges Thema 
(© Hanser/A. Stein)

  • Im Bau-Sektor könnten FVK-Lösungen die bislang verwendeten Bewehrungsstähle zum Teil ersetzen und die Gebäudestrukturen dadurch leichter und belastbarer machen. Auch der Einsatz von rezyklierten Fasern bleibt im Baubereich ein Thema 
(© Hanser/A. Stein)

  • Die Ausstellung der Composites Europe wurde durch Fachforen ergänzt, die von den Fachbesuchern gut und gerne genutzt wurden 
(© Hanser/A. Stein)

  • Die Composites Europe wird ab 2018 jährlich in Stuttgart stattfinden und nicht mehr zwischen den Messestandorten Düsseldorf und Stuttgart wechseln (© Hanser/A. Stein)

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Bedeutung von Multimaterial-Lösungen steigt

Besonders im Multimaterial-Leichtbau spielen Faserverbundwerkstoffe ihre Stärken aus. Denn inzwischen ist es eindeutig, dass sich die Anforderungen des modernen Leichtbaus nicht mehr innerhalb eines einzelnen Werkstoffs beantworten lassen, sondern beste Lösungen nur mit hybridem Leichtbau erreicht werden können. Als Schnittstelle zwischen Metall- und Faserverbund-Technologien dient auf der Messe das Lightweight Technologies Forum, das bereits 2016 seine Premiere feierte.

Speziell im integrativen automobilen Leichtbau sind Neuentwicklungen heute bedeutender denn je. Das macht die aktuelle Marktstudie „Leichtbau als Innovationstreiber“ deutlich, die in Stuttgart vorgestellt wurde und den Status quo wie auch Trends und künftige Herausforderungen des multimaterialen Leichtbaus in der Automobilindustrie darstellt. Danach sind die Politik und die Endkunden derzeit die größten Leichtbautreiber. Die konsequente Implementierung von Leichtbaulösungen scheitert jedoch an lieferanten- und herstellerseitigen Hürden, so das Ergebnis der Studie. Konzipiert und umgesetzt wurde die Studie in Kooperation mit der Automotive Management Consulting GmbH (AMC).

„Der Leichtbau ist für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und damit für „Made in Germany“ von besonderer Bedeutung und stärkt als eine zentrale innovative Schlüsseltechnologie wie der Leichtbau unsere internationale Spitzenposition“, so Dr. Elmar Witten, Geschäftsführer der AVK und der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany, einer der Initiatoren des Positionspapiers „Deutschland muss Leitanbieter für den Leichtbau werden“ . Insgesamt 16 Industrie- und Leichtbauverbände haben das Positionspapier vor wenigen Wochen unterzeichnet. (Red)

Die nächste Composites Europe findet vom 6.-8. November 2018 in Stuttgart statt.

Weiterführende Information
  • 21.09.2017

    Der GFK-Markt Europa 2017

    Deutschland weiterhin mit dem stärksten Wachstum

    Die AVK hat den Marktbericht 2017 zu glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) herausgegeben. In den analysierten Ländern Europas wächst der Markt gegenüber dem Vorjahr weiter. Interessant ist auch der Blick in die einzelnen Sektoren.   mehr

  • 11.07.2017

    Deutschland muss Leitanbieter für den Leichtbau werden

    16 Industrieverbände unterzeichnen Positionspapier

    Der Leichtbau ist für „Made in Germany“ von besonderer Bedeutung. Damit das so bleibt, hat die deutsche Industrie ein branchen- und werkstoffübergreifendes Positionspapier entwickelt.   mehr

Unternehmensinformation

Reed Exhibitions Deutschland GmbH

Völklinger Str. 4
DE 40219 Düsseldorf
Tel.: 0211 9019-10
Fax: 0211 304997

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