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08.06.2017

Full House zum Jubiläum

Fakuma feiert 25. Geburtstag

Im Herbst 2017 feiert die Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung „standesgemäß“ ihren 25. Geburtstag. „Standesgemäß“ vor allem deshalb, weil zur Session 2017 der weltweiten Nr. 2 in der industriellen Kunststofftechnik und Kunststoffverarbeitung das Messezentrum in Friedrichshafen am Bodensee erneut komplett ausgebucht sein wird. Diesmal wurden sogar die bis dato ungenutzten Reserveflächen in den beiden Foyers am Eingang Ost und West einbezogen, um den Flächenwünschen der etablierten Aussteller sowie diverser Neu-Aussteller gerecht werden und die Warteliste der Aspiranten signifikant reduzieren zu können.

„Standesgemäß“ aber auch dahingehend, dass die mehr als 85.000 qm Brutto-Ausstellungsflächen diesmal mit rund 1700 Ausstellern aus 35 Nationen (inkl. Deutschland) belegt sein werden; wobei sich hier der Anteil ausländischer Hersteller und Anbieter im Bereich von mehr als 35% bewegt und somit die Internationalität nochmals steigen wird.

Die Kunststoffindustrie muss sich teilweise neu erfinden

Der anhaltende Trend zur Teilnahme an der im Technologie-Dreiländereck am Bodensee veranstalteten Fakuma ist aber wohl auch damit zu erklären, dass sich weite Teile der kunststoffverarbeitenden Industrien deutlich verändern (müssen), in dem sowohl neue Werkstoffe als auch neue Technologien/Verfahren zum Einsatz kommen. Als Beispiele wären hier die 3D/4D-Print-Technologien sowie Verfahren und Prozesslösungen zur hoch effizienten Ver- und Bearbeitung von Hybrid-, Verbund- und Schichtwerkstoffen zu nennen. Zumal vor allen Dingen auch die Automobilindustrie und deren Zulieferer wegen der vielschichtigen Anforderungen an bezahlbare Leichtbau-Strukturen immer mehr und tiefer als je zuvor auf die Möglichkeiten eines breiten Chemie-Portfolios setzen.

Die Prozesskette zur material- und ressourcenschonenden Ver-/Bearbeitung besagter neuer oder alternativer Materialien basiert wiederum auf solch elementaren Bausteinen wie neue Maschinen, angepasste Werkzeuge und Werkzeug-Normalien, integrierte Qualitätssicherungs-Systeme, regelbare hydraulische/pneumohydraulische/elektrische Antriebe sowie vernetzungs- und damit kommunikationsfähige Steuerungen samt Software – Stichwort Industrie 4.0.

Wissens- und Technologie-Transfer in Theorie und Praxis

Kunststoffverarbeitung an der Fakuma ist in der Praxis Spritzgießen, ist Extrudieren, ist Thermo-Umformen, ist 3D-Printing, ist weitergehende Verarbeitung bis hin zur angedockten Baugruppen-Montage und sterilen Verpackung unter Reinraum-Bedingungen etwa von medizintechnischen Komponenten und Baugruppen. Kunststoffverarbeitung an der Fakuma ist aber auch Nutzen stiftende Theorie in Gestalt von Vorträgen im beliebten, bewährten und jedes Jahr ausgebuchten Aussteller-Forum. Hier präsentieren hochkarätige Fachleute in kurzen Referaten neue Technologien, verbesserte Verfahren, Produkt-Neuheiten und neue Lösungsansätze für mehr Wirtschaftlichkeit in der Kunststoffteile-Fertigung und stehen anschließend für einen tiefergehenden Meinungsaustausch zur Verfügung.

Die Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung versteht sich auch in der 25. Ausgabe ihres Bestehens als Innovationsmotor der Kunststoffindustrie, indem sie das Jubiläums-Motto: „Kunststoff trifft Business“ praxisgerecht darstellt. (Red.)

Weiterführende Information
  • Fakuma 2017

    Hightech im Dreiländereck

    Im Oktober 2017 findet wieder die Fakuma-Messe für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen statt. Hier gibt es Daten und Fakten zur Messe sowie umfangreiche multimediale Berichte.   mehr

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2 Kommentare
  • 08.06.2017 von Jung gebliebener Mittdreißiger

    K-Jahre nicht als Geburtstage zu zählen hält eben jung :-)
    Wer war denn bei der ersten Fakuma 1981 schon dabei?
    Input gerne an kunststoffe@hanser.de!

  • 08.06.2017 von Lügenpresse...

    25 ste Fakuma nicht seit 25 Jahren... auf der Home Page heißt es seit mehr als 25 Jahren...
    Aber:
    Macht mal ienen Nostalgieartikel über die erste Fakuma und die Stimmung damals...
    Heute so unglaublich wie Startreck!

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