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04.08.2015

Forum Werkstoffe thematisiert „Digitale Fertigung ab Stückzahl 1“

Tagungsleiter Kurt Gebert (l.) und Jan Giebels (r.), German Rep Rap GmbH (Bild: Forum Werkstoffe)

Tagungsleiter Kurt Gebert (l.) und Jan Giebels (r.), German Rep Rap GmbH (Bild: Forum Werkstoffe)

Am 10. Juli 2015 lud der Verein Forum Werkstoffe e.V., Burgbernheim, zu seiner Jahrestagung nach Rothenburg ob der Tauber. „Digitale Fertigung ab Stückzahl 1“ stand auf der Agenda. In acht Vorträgen wurde das brandaktuelle Thema im Lauf des Tages aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Der Einladung des Experten-Netzwerks folgten über 50 Fachleute aus den verschiedensten Bereichen der Industrie sowie Vertreter von Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Kurt Gebert, Vorstand des Vereins Forum Werkstoffe und Geschäftsführer der Allod Werkstoff GmbH & Co. KG, Burgbernheim, begrüßte die Teilnehmer und stellte den ersten Redner des Tages vor. Jan Giebels, Mitbegründer der German Rep Rap GmbH, Feldkirchen, und einer der Pioniere im Bereich 3D-Drucker in Deutschland, gab den Zuhörern zur Einstimmung einen profunden Überblick über Methoden und Materialien der digitalen Fertigung.

Mit Dr. Erwin Bürkle trat dann eine absolute Koryphäe der Branche ans Rednerpult. Der allseits bekannte Maschinenbau-Ingenieur gilt heute als einer der bedeutendsten Wissensträger und Impulsgeber der Kunststoffbranche und als hingebungsvoller Vermittler zwischen Wirtschaft und Wissenschaft mit ausgeprägtem Gespür für neue Technologien. Bürkle wurde für seine Arbeiten vielfach ausgezeichnet und ist nebenbei eines der Gründungsmitglieder des Forums Werkstoffe. Er nahm die Teilnehmer in seinem Vortrag mit auf eine spannende Reise zu Fertigungstechnologien im Wandel der Zeit.

Nach der Kaffeepause gaben Christian Fischer, SKZ KFE gGmbH, Würzburg, sowie Bernhard Ludewig und Michael Tscherner von der Universität Würzburg Einblicke in ihre Aktivitäten im Bereich der additiven Fertigung. Ein Beispiel für die optimale Realisierung einer vernetzten Produktion für eine effiziente Produktion kleiner Stückzahlen präsentierte Oliver Giesen, Arburg GmbH, Loßburg, anhand einer Anlage, die automatisiert Probekörper in unterschiedlichen Materialien produziert.

Wer hätte nicht gern eine elektrische Zahnbürste, deren Griff in Lieblingsfarbe sich auch noch ergonomisch perfekt in die eigene Hand einpasst? Franziska Kaut, Procter & Gamble Manufacturing GmbH, schilderte eindrucksvoll die Möglichkeiten zur Individualisierung, die die additive Fertigung im Consumer-Bereich eröffnet und erörterte detailliert Möglichkeiten und Grenzen in der Arbeit mit dem Arburg Freeformer. Ihr Unternehmen war einer der Entwicklungspartner des bahnbrechenden Geräts.

Trennen, fügen, auftragen, abtragen, beschriften, härten, messen … Was alles mit dem Laser als einem universellen Fertigungsmittel möglich ist, fasste Gerhard Weihbrecht, Geschäftsführer der Weihbrecht Lasertechnik, Wolpertshausen, für die Zuhörer in seinem unterhaltsamen Vortrag zusammen.

Bei kleinen Stückzahlen sind additive Technologien oft, aber bei Weitem nicht immer, das Mittel der Wahl. Gießmassen und Harze auf Basis von Polyurethan, Epoxid oder Silicon bieten ebenfalls außerordentlich vielfältige Möglichkeiten, wie André Neutzler, ebalta Kunststoff GmbH, Rothenburg o. d. Tauber, den Zuhörern anschaulich vor Augen führte. Besonders beeindruckte der Bericht des Referenten zur Fertigung von massiven endkonturnahen Mastermodellen für Prepreg-Formen für die Firma Airbus. Die bis zu 5500 kg schweren Teile wurden aus einer speziellen Polyurethan-Gießmasse hergestellt.

Zwischen den Vorträgen boten zeitlich großzügig bemessene Pausen den Teilnehmern reichlich Gelegenheit für fruchtbare Diskussionen und regen Gedankenaustausch.

Die nächste Jahrestagung findet am 8. Juli 2016 statt.

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