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20.11.2018

Flaschenpfand schont Ressourcen

Europäische Woche der Abfallvermeidung

Folien, Schalen, Kartons – in den Haushalten sammelt sich ein enormer Müllberg an. Mögliche Alternativen zur Wegwerfgesellschaft zeigt die Europäische Woche der Abfallvermeidung, die vom 17. bis zum 25. November stattfindet. Unter dem diesjährigen Motto „Bewusst konsumieren & richtig entsorgen“ ruft der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) zum Umdenken auf.

Einweg-PET-Flaschen und -dosen mit Pfand werden nach der Rückgabe durch den Verbraucher in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt und wiederverwertet (© © 123RF.com/tezzstock)

Initiiert von der Europäischen Kommission im Jahr 2009, fand die Kampagne erstmals im Jahr 2010 statt. In den ersten Jahren vom Naturschutzbund NABU koordiniert, übernahm der Spitzenverband der kommunalen Abfallwirtschaft in Deutschland im Jahr 2014 die nationale Koordination. Eine Woche lang dreht sich auch in diesem Jahr alles um die ersten Stufen der Abfallhierarchie: um Abfallvermeidung und Wiederverwertung.

Erfolgreiches Pfandsystems

Die Woche soll laut Bund Getränkeverpackungen der Zukunft GbR die Dringlichkeit einer Abkehr der Wegwerfgesellschaft und die Notwendigkeit einer neuen Kreislaufwirtschaft verdeutlichen. Diese verwendet Rohstoffe nach ihrer Nutzungsdauer und schont so wertvolle Ressourcen. Vorbild sei dabei u.a. der Wertstoffkreislauf bei Einweg mit Pfand der Deutschen Pfandsystem GmbH (DPG).

Seit der Einführung des Pfandsystems vor 15 Jahren investierten Getränkehersteller, Handels-, Verpackungs-, Getränke- und Recyclingunternehmen einen zweistelligen Milliardenbetrag in den fast geschlossenen Wertstoffkreislauf: Die Verbraucher geben laut DPG 98,5% der Einweggetränkeverpackungen mit Pfand zurück. 97,9% der PET-Flaschen und 99% der Dosen werden dann wiederum recycelt.

Mit Beginn des Jahres 2019 wird die Pfandpflicht erweitert. Das bedeutet: Die Kunden von Frucht- und Gemüse-Nektaren mit Kohlensäure sowie von Mischgetränken mit einem Molkeanteil von mindestens 50 % müssen diese Verpackungen ebenfalls sammeln und dem Pfandautomaten zuführen. Ab 2019 dürfen diese also nicht mehr in der gelben Tonne bzw. im gelben Sack entsorgt werden.

Die Mehrweg-Flaschen werden chemisch gereinigt und dem Warenkreislauf erneut zugeführt. Aber auch ihre Ökobilanz wird leider durch die größere Flaschenvielfalt, das Gewicht und große Transportentfernungen schlechter (© Fotolia.com/Inga Nielsen)

Hersteller und Verkäufer ziehen mit

Bis 2025 soll der Plastikverbrauch beispielsweise beim Discounter Lidl in Deutschland um mindestens 20% reduziert werden. Für die Produkt- und Umverpackungen bei Eigenmarken soll zusätzlich eine 100% Recyclingfähigkeit erreicht werden. Bereits jetzt hat das Unternehmen für die PET-Flaschen der Eigenmarken einen eigenen Recyclingkreislauf geschaffen, der eine Rezyklatanteil von mehr als 60% pro Flasche sicherstellt.

Auch die Carlsberg-Gruppe beschäftigt sich mit Verpackungsreduktion. Das im September 2018 vorgestellte „Snap Pack“ ersetzt Schrumpfverpackungen bei Gebinden durch Klebeverbindungen. Bis zu 76% weniger Kunststoff bei Dosen erhofft sich die Brauereigruppe mit dieser Verpackungslösung. (Red)



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