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19.12.2018

Der letzte Schrei

Die meistgelesenen Technik-Trends 2018

Auch in diesem Jahr kamen technische Neuheiten und Trends nicht zu kurz. Neben der additiven Fertigung und Werkstoffverbunden waren Entwicklungen, die dabei helfen sollen den Kunststoffeintrag in die Umwelt zu reduzieren, ein Thema das auf großes Interesse stieß. Welche Technik-Trends für die Kunststoffe-Leser in den vergangenen zwölf Monaten von besonderem Interesse waren, sehen Sie hier.

  • Das Fraunhofer LBF hat im Rahmen eines Forschungsprojekts gezeigt, welche Relevanz das Thermomanagement im Fahrzeuginneren für die E-Mobilität besitzt. Erste Erfolge erzielten die Forscher mit einem neuartigen Material für den Einsatz in Instrumententafeln. Es soll die von der Sonneneinstrahlung verursachte Wärme von der Oberfläche ableiten und so die Wärmestrahlung verringern (© Fiat)

    Platz 10: Hitzefrei im Elektromobil

    Das Fraunhofer LBF hat im Rahmen eines Forschungsprojekts gezeigt, welche Relevanz das Thermomanagement im Fahrzeuginneren für die E-Mobilität besitzt. Erste Erfolge erzielten die Forscher mit einem neuartigen Material für den Einsatz in Instrumententafeln. Es soll die von der Sonneneinstrahlung verursachte Wärme von der Oberfläche ableiten und so die Wärmestrahlung verringern (© Fiat)

  • Für die Herstellung von Bauteilen einer Rakete hat die Roth Composite Machinery GmbH, Steffenberg, eine Filament-Winding-Anlage entwickelt. Sie entstand in enger Zusammenarbeit mit einem führenden Hersteller für Raumfahrtantriebe. Auf der Anlage werden sogenannte Booster – die Antriebsraketen für die Ariane 6 – gefertigt (© Roth Composite Machinery)

    Platz 9: Gewickelte Antriebsraketen

    Für die Herstellung von Bauteilen einer Rakete hat die Roth Composite Machinery GmbH, Steffenberg, eine Filament-Winding-Anlage entwickelt. Sie entstand in enger Zusammenarbeit mit einem führenden Hersteller für Raumfahrtantriebe. Auf der Anlage werden sogenannte Booster – die Antriebsraketen für die Ariane 6 – gefertigt (© Roth Composite Machinery)

  • Die Antriebsleistung von Sportwagen ist über die Jahre inflationär gestiegen. In seiner Masterarbeit hat ein Student ein Hybridfahrzeug mit nur 100 kW konzipiert, um diese Entwicklung in Frage zu stellen. Alle 70 Karosserieteile wurden additiv mittels Binder Jetting gefertigt und anschließend um ein Hartschaum-Fahrgestell zusammengebaut (© Robin Ritter)

    Platz 8: Gleicher Fahrspaß mit weniger Leistung

    Die Antriebsleistung von Sportwagen ist über die Jahre inflationär gestiegen. In seiner Masterarbeit hat ein Student ein Hybridfahrzeug mit nur 100 kW konzipiert, um diese Entwicklung in Frage zu stellen. Alle 70 Karosserieteile wurden additiv mittels Binder Jetting gefertigt und anschließend um ein Hartschaum-Fahrgestell zusammengebaut (© Robin Ritter)

  • Ein Forschungsteam an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg will eine grundlegend neue Materialklasse herstellen, die aus einer Kette von Bor-Atomen besteht. Rein theoretisch sollten Bor-Polymere sehr ungewöhnliche und nützliche Eigenschaften haben – beispielsweise eine vielfach höhere elektrische Leitfähigkeit als andere Polymere (© Dr. Rian Dewhurst)

    Platz 7: Konkurrenz für Kohlenstoff und Silicium

    Ein Forschungsteam an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg will eine grundlegend neue Materialklasse herstellen, die aus einer Kette von Bor-Atomen besteht. Rein theoretisch sollten Bor-Polymere sehr ungewöhnliche und nützliche Eigenschaften haben – beispielsweise eine vielfach höhere elektrische Leitfähigkeit als andere Polymere (© Dr. Rian Dewhurst)

  • Im abgeschlossenen Forschungsprojekt „KosLigCel“ hat das Fraunhofer IMWS gemeinsam mit Partnern Materialien getestet, die Mikroplastik in Kosmetikprodukten ersetzen können und biologisch abbaubar sind. Das Ziel war es, Cellulosepartikel kostengünstig aus Buchenholz, Hafer, Weizen und Mais herzustellen (© Fraunhofer IMWS)

    Platz 6: Biologisch abbaubare Mikroplastik-Alternativen

    Im abgeschlossenen Forschungsprojekt „KosLigCel“ hat das Fraunhofer IMWS gemeinsam mit Partnern Materialien getestet, die Mikroplastik in Kosmetikprodukten ersetzen können und biologisch abbaubar sind. Das Ziel war es, Cellulosepartikel kostengünstig aus Buchenholz, Hafer, Weizen und Mais herzustellen (© Fraunhofer IMWS)

  • Wissenschaftler des Fraunhofer IPA haben ein neues Verfahren entwickelt, das die Vorzüge von 3D-Druck und Spritzgießen vereint. Beim additiven Freiformgießen wird die Hülle eines Bauteils im FLM-Druck aufgebaut. Anschließend befüllt eine Dosiereinheit im Drucker die Form mit einem Zwei-Komponenten-Gemisch (© Fraunhofer IPA)

    Platz 5: Kombinierte Vorzüge von Spritzgießen und additiver Fertigung

    Wissenschaftler des Fraunhofer IPA haben ein neues Verfahren entwickelt, das die Vorzüge von 3D-Druck und Spritzgießen vereint. Beim additiven Freiformgießen wird die Hülle eines Bauteils im FLM-Druck aufgebaut. Anschließend befüllt eine Dosiereinheit im Drucker die Form mit einem Zwei-Komponenten-Gemisch (© Fraunhofer IPA)

  • Das Chinesisch-Deutschen Forschungs- und Entwicklungszentrum für Bahn- und Verkehrstechnik Dresden (CG Rail) hat gemeinsam mit Partnern einen Zug aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) entwickelt. Der Wagenkasten besteht zu 70 % aus CFK und erreicht gegenüber einer herkömmlichen Aluminium-Bauweise eine deutliche Massereduzierung (©CG Rail)

    Platz 4: Leichtbau der Superlative

    Das Chinesisch-Deutschen Forschungs- und Entwicklungszentrum für Bahn- und Verkehrstechnik Dresden (CG Rail) hat gemeinsam mit Partnern einen Zug aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) entwickelt. Der Wagenkasten besteht zu 70 % aus CFK und erreicht gegenüber einer herkömmlichen Aluminium-Bauweise eine deutliche Massereduzierung (©CG Rail)

  • Bewegliche Bauteile mit harten Kohlenstoffbeschichtungen (englisch: diamond-like carbon, DLC) sind im modernen Werkzeug- und Formenbau kaum noch wegzudenken. Vor allem beim Spritzgießen werden viele bewegliche Komponenten DLC-beschichtet, das reduziert das Auftreten von Verschleiß sowie Korrosion (© Meusburger)

    Platz 3: Wo DLC-Beschichtung sich lohnt

    Bewegliche Bauteile mit harten Kohlenstoffbeschichtungen (englisch: diamond-like carbon, DLC) sind im modernen Werkzeug- und Formenbau kaum noch wegzudenken. Vor allem beim Spritzgießen werden viele bewegliche Komponenten DLC-beschichtet, was das Auftreten von Verschleiß sowie Korrosion reduziert (© Meusburger)

  • Bei einem neuen Fügeverfahren wird laserstrukturiertes Metall mit thermoplastischen Bauteilen verpresst und lokal erwärmt. Der Thermoplast schmilzt und haftet an der Oberfläche. Das sogenannte HPCI-Verfahren (HeatPressCool-Integrative) eignet sich um aufwendige Klebeprozesse zu ersetzen (© Fraunhofer IWS)

    Platz 2: Robuste Kunststoff-Metall-Verbunde binnen Sekunden

    Bei einem neuen Fügeverfahren wird laserstrukturiertes Metall mit thermoplastischen Bauteilen verpresst und lokal erwärmt. Der Thermoplast schmilzt und haftet an der Oberfläche. Das sogenannte HPCI-Verfahren (HeatPressCool-Integrative) eignet sich um aufwendige Klebeprozesse zu ersetzen (© Fraunhofer IWS)

  • Bis 2021 will das Fraunhofer CSP zusammen mit mehreren Partnern eine smarte Filteranlage entwickeln, mit der sich der Eintrag von Mikroplastik in Gewässer einheitlich und schnell messen lässt. Das Forschungsprojekt will eine Datenbasis schaffen, um die Belastung von Gewässern analysieren und anschließend verringern zu können (© Fraunhofer CSP)

    Platz 1: Mikroplastik-Belastung in Gewässern messen

    Bis 2021 will das Fraunhofer CSP zusammen mit mehreren Partnern eine smarte Filteranlage entwickeln, mit der sich der Eintrag von Mikroplastik in Gewässer einheitlich und schnell messen lässt. Das Forschungsprojekt will eine Datenbasis schaffen, um die Belastung von Gewässern analysieren und anschließend verringern zu können (© Fraunhofer CSP)

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