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12.09.2018

Christian Dreyer erhält Professur

Vom Fraunhofer IAP an die TH Wildau

Prof. Dr. Christian Dreyer (© Fraunhofer IAP, Foto: studioline Wildau)

Prof. Dr. Christian Dreyer (© Fraunhofer IAP, Foto: studioline Wildau)

Dr. Christian Dreyer, kommissarischer Leiter des Forschungsbereichs Polymermaterialien und Composite Pyco am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP an den Standorten Teltow und Wildau, hat zum 1. September die Professur für Faserverbund-Materialtechnologien am Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften der Technischen Hochschule Wildau übernommen.

Im Fokus stehen effiziente Herstellungsverfahren von Leichtbaumaterialien, z.B. für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Automobilindustrie oder für Windkraftanlagen.

Bereits seit 2012 lernen die Studierenden im Pyco-Technikum in Wildau im Rahmen von Praktika und Abschlussarbeiten, wie Faserverbundwerkstoffe und Reaktivharze für den Leichtbau industrienah entwickelt werden – von der Formulierung über die Verarbeitung bis hin zum fertigen Bauteil. Mit Dreyers Professur sollen die Studierenden künftig noch stärker erleben, wie angewandte Forschung für und mit deutschen und internationalen Industrieunternehmen funktioniert. Davon sollen auch kleine und mittelständische Unternehmen der Region profitieren.

Über Prof. Dr. Christian Dreyer

Der gebürtige Idar-Obersteiner studierte in Kaiserslautern Chemie, war Diplomand und Doktorand am jetzigen Forschungsbereich Pyco, Außenstelle Teltow und promovierte 2002 an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus.

Im Anschluss forschte er auf dem Gebiet der Optikpolymere an der Clemson University, USA. Bis 2006 war er weiterhin als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Fraunhofer und am Lehrstuhl Polymermaterialien der BTU Cottbus in der Außenstelle Teltow tätig.

Von 2006 bis 2011 war er Laborleiter der Zentralen Forschung und Entwicklung der Leoni AG, Nürnberg. 2011 kehrte Christian Dreyer zu Fraunhofer nach Teltow zurück, seit 2016 als kommissarischer Leiter des Forschungsbereichs Pyco am Fraunhofer IAP. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Faserverbundwerkstoffe, alternative Härtungsmethoden, recyclingfähige Thermosets und Optikthermosets.

Fraunhofer-Fachhochschul-Kooperation

Mit der Berufung von Christian Dreyer festigen das Fraunhofer IAP und die TH Wildau ihre Zusammenarbeit. Die gemeinsame Forschungsgruppe „Thermosets im Leichtbau“ wurde 2015 mithilfe einer Anschubfinanzierung im Rahmen des „Kooperationsprogramms Fachhochschule“ der Fraunhofer-Gesellschaft initiiert.

Die Fraunhofer-Fachhochschul-Kooperation soll die nationale und internationale Sichtbarkeit des Fraunhofer IAP und der TH Wildau erhöhen, zudem kann die Forschungsinfrastruktur gegenseitig genutzt werden.

Aktuell errichtet das Fraunhofer IAP am Standort Wildau ein neues Labor- und Bürogebäude. Hier wird der IAP-Forschungsbereich Pyco bald seine gesamte Leichtbau-Kompetenz konzentrieren.

Herzstück wird die modulare Imprägnieranlage sein, die universell für Beschichtungen, Imprägnierungen und Prepreg-Herstellung eingesetzt werden kann. Im Rahmen des Neubaus wird die Anlage zudem die Möglichkeit bieten, Materialien mit alternativen Techniken wie Mikrowelle, UV-LEDs oder Infrarotstrahlung zu härten. Das Gebäude soll Anfang 2020 fertiggestellt werden und ist von der TH Wildau zu Fuß erreichbar. (Red.)

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

Fraunhofer Inst.f. angewandte Polymerforschung IAP

Geiselbergstraße 69
DE 14476 Potsdam-Golm

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