nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
13.11.2018

Alles über biobasierte Polymerwerkstoffe

SKZ und TU Chemnitz starten BioFoN

Viele Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen beschäftigen sich mit der Entwicklung neuer Materialien und Verfahren im Bereich der Biokunststoffe (© Fotolia.com/Tobias Marx)

Viele Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen beschäftigen sich mit der Entwicklung neuer Materialien und Verfahren im Bereich der Biokunststoffe (© Fotolia.com/Tobias Marx)

Das SKZ, Würzburg, und die TU Chemnitz haben ein deutschlandweites Netzwerk gestartet. In dem Projekt „Interdisziplinäres Forschungsnetzwerk im Bereich biobasierter Polymerwerkstoffe“ (BioFoN) sollen Methoden und Strukturen entwickelt und etabliert werden, die multilaterale Interaktionen in der Wertschöpfungskette aus Wissenschaft und Wirtschaft durch konkrete Entwicklungsprojekte mit ausgeprägtem interdisziplinärem Charakter fördern.

Nach aktuellen Prognosen der European Bioplastics und des nova-Institutes wird ein Anstieg der globalen Produktionsmenge von Biopolymeren auf 2,4 Mio. t im Jahr 2022 erwartet. Der Trend zu biobasierten und biologisch abbaubaren Kunststoffen ergibt sich vor allem aus der weltweiten Abfallproblematik und steigenden Umweltauflagen für die Industrie.

Auch ein wachsendes Umweltbewusstsein der Kunden kommt den Biokunststoffen zugute. Ausgewählte Biokunststoffe bieten darüber hinaus auch technische Vorteile. So werde beispielsweise Polylactid (PLA) in der Verpackungsindustrie (dem größten Anwendungsgebiet für Biopolymere) aufgrund seiner einzigartigen Barriere-Eigenschaften gegenüber Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoffdioxid erfolgreich angewendet.

Informations- und Wissensaustausch

Derzeit beschäftigen sich Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland mit der Entwicklung neuer Materialien und Verfahren im Bereich der Biokunststoffe. Jedoch gibt es nur einen mäßigen Informationsfluss zwischen diesen Einrichtungen, was eine effiziente Bildung von interdisziplinären Forschungsallianzen behindert. Dieser Umstand führt verstärkt zu Wettbewerbseffekten und folglich zu einem unterbrochenen Informations- und Wissensaustausch.

Darüber hinaus existiert keine umfassende und bundesweite Übersicht zu Forschungsschwerpunkten und wissenschaftlichen Profilen deutscher Forschungseirichtungen, im Bereich der Biopolymere. Zur Entwicklung neuer sowie der erfolgreichen Weiterentwicklung bekannter biobasierten Polymerwerkstoffe sei jedoch eine fachübergreifende Zusammenführung der Erkenntnisse über Synthesetechnologien, Materialaufbau, Verarbeitungs- und Fügeverfahren sowie der Produkteigenschaften erforderlich.

Multilaterale Interaktionen

Ein solcher Wissenstransfer über verschiedene Fachbereiche hinweg kann richtungsweisende Synergien für den angestrebten Fortschritt erkennen lassen und als Katalysator für die gesamte Biokunststoffbranche fungieren. An dieser Stelle soll das Zukunftsnetzwerk BioFoN dazu beitragen wissenschaftliche Hürden zu überwinden und neue Impulse im Bereich der Forschung zu generieren.

Im Projekt BioFoN sollen Methoden und Strukturen entwickelt und etabliert werden, die multilaterale Interaktionen in der Wertschöpfungskette aus Wissenschaft und Wirtschaft durch konkrete Entwicklungsprojekte mit ausgeprägtem interdisziplinärem Charakter fördern. Dazu ist vom Projektteam Folgendes vorgesehen:

  • Entwicklung und Etablierung eines Internetportals mit den zeitgemäßen Kommunikationsfunktionen
  • Aufbau einer interaktiven „Kompetenz-Landkarte“ für den Bereich „Polymerwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“ mit einer detaillierten Profildarstellung der Netzwerkmitglieder
  • Etablierung eines Beirats aus Vertretern der Wissenschaft und Wirtschaft als Multiplikator für die interdisziplinären Themen
  • Initiierung von Expertenforen und zielorientierten Forschungsallianzen
  • Identifikation aussichtsreicher Themen und Durchführung von Umsetzungsprojekten mit Industriepartnern

Interessierte Unternehmen, Forschungsinstitute, Universitäten und Hochschulen können durch ihr Engagement und ihre Mitgliedschaft am gemeinsamen Erfolg mitwirken. (Red.)


Mediathek

Mehr als eine grüne Alternative

Weiterführende Information
  • 14.09.2018

    Vorteile unter Vorbehalt

    Meinung

    Biokunststoffe könnten einen wichtigen Beitrag zur Lösung vieler Umweltprobleme mit Kunststoffen leisten. Einige Aufgaben gilt es jedoch noch zu lösen.   mehr

  • 02.07.2018

    Innovationsführer des Jahres gekrönt

    Top 100-Siegel für den deutschen Mittelstand

    Zum 25. Mal wurden die Innovationsführer des deutschen Mittelstands mit dem Top 100-Siegel ausgezeichnet. Mit dabei das SKZ und das Kunststoff-Institut Lüdenscheid.   mehr

  • Biokunststoffe - Biobasierte Kunststoffe

    Polylactid (PLA)

    Polylactide sind neben Stärkeblends derzeit innerhalb der Biokunststoffe die Werkstoffgruppe mit dem größten Mengenpotenzial. Grundstoff für PLA ist die Milchsäure.   mehr

Unternehmensinformation

FSKZ e.V. Fördergemeinschaft für das Kunststoff-Zentrum SKZ

Frankfurter Straße 15-17
DE 97082 Würzburg

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Kunststoffe Basics