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10.04.2018

Nachhaltigkeit im Fokus

Rekordbeteiligung auf dem Deutschen Verpackungskongress

Auf dem 13. Deutschen Verpackungskongress am 22. März in Berlin diskutierten auf Einladung des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. (dvi) rund 200 Entscheider und Vordenker von Unternehmen, NGOs, Institutionen und Start-ups kontrovers über Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Rund um die Vorträge entfachten sich intensive Diskussionen über Rolle, Bedeutung und zukünftige Entwicklung der Verpackung. Einig waren sich alle Beteiligten über die hohe Bedeutung von Dialog und Kooperationen.

Zum Start des Verpackungskongresses hatte das dvi die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von tns-infratest zum Thema „Nachhaltigkeit und Verpackungen in Deutschland“ vorgestellt. Diese gab Aufschluss über Einstellung und Handeln der Bundesbürger in Bezug auf nachhaltiges Leben und nachhaltigen Konsum. Die wichtigsten Ergebnisse haben wir hier schon Ende März veröffentlicht.

Verpackung als Lösung mit Zukunft?

Verpackung als Lösung für die Zukunft! Unter diesem Motto hatte der Veranstalter nach Berlin geladen. Bei der Ausgestaltung des Programms hatte das dvi bewusst auf eine kontroverse Agenda gesetzt und neben führenden Unternehmen aus der Verpackungswirtschaft beispielsweise auch die Gründerin des ersten „verpackungsfreien“ Supermarkts in Deutschland „Original Unverpackt“ sowie den World Wide Fund For Nature (WWF) eingeladen.

  • Für Kim Cheng, Geschäftsführerin des dvi: „Wir müssen uns zentralen Fragen stellen und dürfen das nicht in einer selbstgefälligen Nabelschau tun. Das neue Verpackungsgesetz, Diskussionen um eine europäische Steuer auf Kunststoff, der unerwünschte Eintrag von gebrauchten Verpackungen in die Natur oder die verstärkten Forderungen der Verbraucher nach nachhaltigen Lösungen stellen uns vor neue Herausforderungen, die wir ernst nehmen müssen.“  (© dvi/André Wagenzik)

    Für Kim Cheng, Geschäftsführerin des dvi: „Wir müssen uns zentralen Fragen stellen und dürfen das nicht in einer selbstgefälligen Nabelschau tun. Das neue Verpackungsgesetz, Diskussionen um eine europäische Steuer auf Kunststoff, der unerwünschte Eintrag von gebrauchten Verpackungen in die Natur oder die verstärkten Forderungen der Verbraucher nach nachhaltigen Lösungen stellen uns vor neue Herausforderungen, die wir ernst nehmen müssen.“ (© dvi/André Wagenzik)

  • Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, informierte in seiner Keynote über makroökonomische Entwicklungen. Er ging in seinem Vortrag auf die Gründe für den robusten Aufschwung in Deutschland und den Erfolg des deutschen Geschäftsmodells ein (© dvi/André Wagenzik)

  • Im Themenblock „Ist Verpackung lebensnotwendig oder entbehrlich?" sprach gleich Milena Glimbovski, Gründerin und Geschäftsführerin des ersten „verpackungsfreien“ Supermarkts in Deutschland Original Unverpackt GmbH. Die Pionierin definierte ihr Geschäftsmodell als „Laden ohne Einweg-Verpackungen“. Dabei legte sie die Betonung bewusst auf das Wort Einweg, „denn Verpackungen brauchen wir am Ende des Tages alle“, so Glimbovski  (© dvi/André Wagenzik)

    Im Themenblock „Ist Verpackung lebensnotwendig oder entbehrlich?" sprach gleich Milena Glimbovski, Gründerin und Geschäftsführerin des ersten „verpackungsfreien“ Supermarkts in Deutschland Original Unverpackt GmbH. Die Pionierin definierte ihr Geschäftsmodell als „Laden ohne Einweg-Verpackungen“. Dabei legte sie die Betonung bewusst auf das Wort Einweg, „denn Verpackungen brauchen wir am Ende des Tages alle“, so Glimbovski (© dvi/André Wagenzik)

  • Albert Klinkhammer, Group Marketing Director der Mondi Group, zeigte in seinem Vortrag, wo und wie die Verpackung als Lösung funktioniert und wie sich nachhaltige Verpackungslösungen umsetzen lassen. Dafür „müssen wir dem modernen Lebensstil mit praktischen und umweltfreundlichen Verpackungen, mit leicht zu öffnenden Verschlüssen oder wiederverschließbaren und fälschungssicheren Lösungen Rechnung tragen. Wir müssen die Nahrungsmittelabfälle mit kleineren Portionsgrößen und Barrierelösungen reduzieren. Und wir müssen sparsam mit Materialien umgehen und die CO2-Emissionen reduzieren, z. B. durch leichtgewichtigere Lösungen.“  (© dvi/André Wagenzik)

    Albert Klinkhammer, Group Marketing Director der Mondi Group, zeigte in seinem Vortrag, wo und wie die Verpackung als Lösung funktioniert und wie sich nachhaltige Verpackungslösungen umsetzen lassen. Dafür „müssen wir dem modernen Lebensstil mit praktischen und umweltfreundlichen Verpackungen, mit leicht zu öffnenden Verschlüssen oder wiederverschließbaren und fälschungssicheren Lösungen Rechnung tragen. Wir müssen die Nahrungsmittelabfälle mit kleineren Portionsgrößen und Barrierelösungen reduzieren. Und wir müssen sparsam mit Materialien umgehen und die CO2-Emissionen reduzieren, z. B. durch leichtgewichtigere Lösungen.“ (© dvi/André Wagenzik)

  • Unter anderem Stephan Karl, Managing Director von Tetra Pak, thematisierte in seinem Vortrag die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, die alternativlosen Funktionen der Verpackung, das Recycling und bewusstes Vermeiden. Er wies darauf hin, dass „besonders im Lebensmittelbereich eine Distribution von Produktion ohne Verpackung schlichtweg unmöglich wäre. Produkte müssen geschützt und transportiert werden. Dazu braucht es hochentwickelte Verpackungen, die diese Aufgabe übernehmen.“ (© dvi/André Wagenzik)

    Unter anderem Stephan Karl, Managing Director von Tetra Pak, thematisierte in seinem Vortrag die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, die alternativlosen Funktionen der Verpackung, das Recycling und bewusstes Vermeiden. Er wies darauf hin, dass „besonders im Lebensmittelbereich eine Distribution von Produktion ohne Verpackung schlichtweg unmöglich wäre. Produkte müssen geschützt und transportiert werden. Dazu braucht es hochentwickelte Verpackungen, die diese Aufgabe übernehmen.“ (© dvi/André Wagenzik)

  • Dr. Bernhard Bauske, Senior Advisor Marine Litter Reduction von WWF Deutschland, legte dar, dass Kunststoff auf globaler Basis „zu relevanten Anteilen unkontrolliert in die Umwelt gelangt. Die Folgen für Natur und Wirtschaft werden jetzt deutlich sichtbar.“ Entscheidend sei, dass die Entsorgung von Herstellern von Anfang an mitbedacht und auch umgesetzt würden (© dvi/André Wagenzik)

    Dr. Bernhard Bauske, Senior Advisor Marine Litter Reduction von WWF Deutschland, legte dar, dass Kunststoff auf globaler Basis „zu relevanten Anteilen unkontrolliert in die Umwelt gelangt. Die Folgen für Natur und Wirtschaft werden jetzt deutlich sichtbar.“ Entscheidend sei, dass die Entsorgung von Herstellern von Anfang an mitbedacht und auch umgesetzt würden (© dvi/André Wagenzik)

  • Jürgen Dornheim, Section Head Package Capability der Procter & Gamble Service GmbH, ging in seinem Vortrag der Bedeutung von nachhaltigen Verpackungen in der Konsumgüterindustrie nach. Bei aller Bedeutung des Umweltschutzes als Kaufargument für Konsumenten dürfe man allerdings nicht vergessen, dass Produktqualität und meist auch der Preis noch immer das wichtigere Kriterium für Verbraucher darstellten (© dvi/André Wagenzik)

    Jürgen Dornheim, Section Head Package Capability der Procter & Gamble Service GmbH, ging in seinem Vortrag der Bedeutung von nachhaltigen Verpackungen in der Konsumgüterindustrie nach. Bei aller Bedeutung des Umweltschutzes als Kaufargument für Konsumenten dürfe man allerdings nicht vergessen, dass Produktqualität und meist auch der Preis noch immer das wichtigere Kriterium für Verbraucher darstellten (© dvi/André Wagenzik)

  • Markus Korte, Geschäftsführender Gesellschafter der Mar-Ko Fleischwaren GmbH & Co. KG, und Florian Constabel, Creative Area Manager Innovation der Wipak Walsrode GmbH & Co. KG, zeigten die klimaneutrale, flexible Verpackung, ProDirect, die im vergangenen Jahr sowohl für die eingesetzten Maschinen, als auch für die Endverpackung an sich den Deutschen Verpackungspreis 2017 in der Kategorie Nachhaltigkeit gewinnen konnte (© dvi/André Wagenzik)

    Markus Korte, Geschäftsführender Gesellschafter der Mar-Ko Fleischwaren GmbH & Co. KG, und Florian Constabel, Creative Area Manager Innovation der Wipak Walsrode GmbH & Co. KG, zeigten die klimaneutrale, flexible Verpackung, ProDirect, die im vergangenen Jahr sowohl für die eingesetzten Maschinen, als auch für die Endverpackung an sich den Deutschen Verpackungspreis 2017 in der Kategorie Nachhaltigkeit gewinnen konnte (© dvi/André Wagenzik)

  • Dr. Thomas Maier-Eschenlohr, Gründer und Geschäftsführer der Landpack GmbH, hat mit seinem Start-up eine Isolierverpackung aus Stroh entwickelt. „In der Verpackungsbranche gibt es eine unfassbare Arbeitsteilung. Wenige haben die Freiheit, über alle Grenzen hinaus zu denken und zu handeln. Das ist für Start-ups einfacher“, beschrieb der Landpack-Gründer die Situation rund um seine Produktinnovation. „Wir wollten Styropor ersetzen, preislich wettbewerbsfähig und mit gleichen oder besseren Eigenschaften.“ (© dvi/André Wagenzik)

    Dr. Thomas Maier-Eschenlohr, Gründer und Geschäftsführer der Landpack GmbH, hat mit seinem Start-up eine Isolierverpackung aus Stroh entwickelt. „In der Verpackungsbranche gibt es eine unfassbare Arbeitsteilung. Wenige haben die Freiheit, über alle Grenzen hinaus zu denken und zu handeln. Das ist für Start-ups einfacher“, beschrieb der Landpack-Gründer die Situation rund um seine Produktinnovation. „Wir wollten Styropor ersetzen, preislich wettbewerbsfähig und mit gleichen oder besseren Eigenschaften.“ (© dvi/André Wagenzik)

  • Dr. Christian Lüdtke, Gründer und Geschäftsführer der etventure GmbH, startete den Themenblock Digital Business Transformation. Gleich zu Anfang stellte Lüdtke klar, dass der digitale Wandel alle Branchen beeinflusse. „Wer zu lange wartet, kann nicht mehr aufholen und sich nicht mehr verändern“, so Lüdtke (© dvi/André Wagenzik)

    Dr. Christian Lüdtke, Gründer und Geschäftsführer der etventure GmbH, startete den Themenblock Digital Business Transformation. Gleich zu Anfang stellte Lüdtke klar, dass der digitale Wandel alle Branchen beeinflusse. „Wer zu lange wartet, kann nicht mehr aufholen und sich nicht mehr verändern“, so Lüdtke (© dvi/André Wagenzik)

  • Nikolaus Wolfram, SVP Head of Innovation & Marketing, sowie Thomas Schulz, VP Global Marketing der Constantia Flexibles, führten den Kongressteilnehmern über konkrete Beispiele vor Augen, wie man mit der Verpackung schon heute in die interaktive Welt eintauchen kann. Über eine dergestalt „zum Leben erweckte“ Verpackung könne man wichtigen Trends wie Verstädterung, Globalisierung, demographischer Wandel, Nachhaltigkeit, Verantwortlichkeit und Markenschutz begegnen (© dvi/André Wagenzik)

    Nikolaus Wolfram, SVP Head of Innovation & Marketing, sowie Thomas Schulz, VP Global Marketing der Constantia Flexibles, führten den Kongressteilnehmern über konkrete Beispiele vor Augen, wie man mit der Verpackung schon heute in die interaktive Welt eintauchen kann. Über eine dergestalt „zum Leben erweckte“ Verpackung könne man wichtigen Trends wie Verstädterung, Globalisierung, demographischer Wandel, Nachhaltigkeit, Verantwortlichkeit und Markenschutz begegnen (© dvi/André Wagenzik)

  • Tobias Gunzenhauser, Mitgründer und Geschäftsführer der yamo AG, legte in einem ebenso unterhaltsamen wie interessanten Vortrag dar, wie es drei kinderlose Männer schaffen, den Babybrei erfolgreich neu zu erfinden: Von der Produktentwicklung in Selbstexperimenten über die penible Suche nach dem besten Produktionsverfahren, die Findung der optimalen Verpackung und personalisiertem Marketing mittels Wackaging bis hin zu Onlinevertrieb und Versand (© dvi/André Wagenzik)

    Tobias Gunzenhauser, Mitgründer und Geschäftsführer der yamo AG, legte in einem ebenso unterhaltsamen wie interessanten Vortrag dar, wie es drei kinderlose Männer schaffen, den Babybrei erfolgreich neu zu erfinden: Von der Produktentwicklung in Selbstexperimenten über die penible Suche nach dem besten Produktionsverfahren, die Findung der optimalen Verpackung und personalisiertem Marketing mittels Wackaging bis hin zu Onlinevertrieb und Versand (© dvi/André Wagenzik)

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Für Kim Cheng, Geschäftsführerin des dvi, ist das Konzept aufgegangen. „Wir müssen uns zentralen Fragen stellen und dürfen das nicht in einer selbstgefälligen Nabelschau tun. Das neue Verpackungsgesetz, Diskussionen um eine europäische Steuer auf Kunststoff, der unerwünschte Eintrag von gebrauchten Verpackungen in die Natur oder die verstärkten Forderungen der Verbraucher nach nachhaltigen Lösungen stellen uns vor neue Herausforderungen, die wir ernst nehmen müssen. Verharren und Beharren ist dabei keine Lösung, schon gar nicht für eine hochinnovative Branche wie die Verpackungswirtschaft. Denn Verpackungen werden auch in Zukunft unverzichtbar bleiben. Die Diskussionen auf dem Kongress haben gezeigt, wie anregend und zielführend es sein kann, wenn man sich bewusst mit Meinungen, Perspektiven und Lösungsvorschlägen kontroverser Dialogpartner auseinandersetzt.“

Der 14. Deutsche Verpackungskongress findet am 21. und 22. März 2019 erstmalig in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin statt. (Red)

Weiterführende Information
  • 10.04.2018

    Recycling rückt bei Kunden stärker in den Fokus

    Kunststoffverpackungshersteller vor Herausforderungen

    Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. hat die deutschen Kunststoffverpackungshersteller zu aktuellen Themen und Aussichten befragt.   mehr

  • 22.03.2018

    Wie es die Deutschen mit Verpackungen halten

    Kunststoffe beim Einkaufen, im Müll und in der Verbrennung

    Laut einer repräsentativen Umfrage achten die Konsumenten in Deutschland sehr bewusst auf den Verpackungstyp. Für die "Plastiktüte" gibt kaum jemand Geld aus, bringt sie aber durchaus auch mal zum Einkaufen mit.   mehr

Unternehmensinformation

Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi)

Kunzendorfstraße 19
DE 14165 Berlin

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