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13.07.2018

Wiederverwertbarkeit definieren

Recyclingverbände begrenzen den Begriff „recycelbar"

Um die Kreislaufwirtschaft bei Kunststoffen besser zu steuern, haben zwei der weltweit führenden Recyclingverbände eine Definition für die Verwendung des Begriffs „recycelbar" entwickelt. Diese bezieht sich sowohl auf Kunststoffverpackungen als auch auf andere Kunststoffprodukte.

In der gemeinsamen Ankündigung präsentierten Ton Emans, Präsident des europäischen Verbands Plastics Recycling Europe, und Steve Alexander, Präsident und CEO des amerikanischen Verbands Association of Plastic Recyclers, die gemeinsam ausgearbeitete Formulierung.

Verpflichtung zu Nachhaltigkeit und Recycling

„Der Begriffs ‚recycelbar‘ wird immer wieder bei Verpackungen und Produkten ohne definierte Referenz verwendet“, kommentierte Alexander. „Am Ende des Tages ist die Recyclingfähigkeit nicht nur technisch eine Herausforderung. Voraussetzungen sind auch, dass Verbraucher Zugang zu Recyclingprogrammen haben, dass die Recyclingunternehmen die Materialien verarbeiten können und dass es einen Endmarkt für die Stoffe gibt.“

„In letzter Zeit wurden viele Ankündigungen zu gesetzgeberischen Maßnahmen für Kunststoffprodukte sowie Zusagen von Industrievertreter gemacht, die sich verpflichten, ihre Produkte recycelbar zu machen", fügte Emans hinzu. „Wir begrüßen diese Verpflichtungen und ermutigen andere zu folgen. Dennoch sind klare und allgemein akzeptierte Definitionen und Ziele erforderlich und als Recycler sind wir ein grundlegender Teil der Lösung.“

Vier Bedingungen

Eine globale Definition der Recyclingfähigkeit ist ein wesentlicher Schritt zur Harmonisierung der weltweiten Kunststoffrecyclingindustrie. Kunststoffe müssen nun laut den beiden Verbänden vier Bedingungen erfüllen, damit ein Produkt als wiederverwertbar gilt:

  • Das Produkt muss mit einem Kunststoff hergestellt werden, der zum Recycling gesammelt wird, einen Marktwert hat und/oder durch ein gesetzlich vorgeschriebenes Programm unterstützt wird.
  • Das Produkt muss für Recyclingprozesse in definierte Ströme sortiert und aggregiert werden.
  • Das Produkt kann mit kommerziellen Recyclingverfahren verarbeitet und zurückgewonnen/recycelt werden.
  • Der recycelte Kunststoff wird zu einem Rohstoff, der bei der Herstellung neuer Produkte verwendet werden kann.

Auch für die Zukunft

Auch für neuartige Materialien sollte geprüft werden, ob sie in ausreichenden Mengen gesammelt und sortiert werden können, mit bestehenden industriellen Recyclingverfahren kompatibel sind oder in ausreichender Menge verfügbar sein werden, um den Betrieb neuer Recyclingverfahren zu rechtfertigen.

Obwohl die Definition weltweit gültig sein soll, verstehen beide Verbände die Komplexität eines globalen Kunststoffrecyclings und begrüßen die Mitsprache der Recyclingindustrie und relevanter Stakeholder. (Red)

  • 13.07.2018 von Ausreichend genau?

    Zu den Bedingungen:
    Mir fehlt eine Definition der Arten und Mengen von zugelassenen oder auszuschließenden Störstoffen.

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