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02.05.2018

Wege zum Schutz der Meere

PolyTalk 2018 von PlasticsEurope

Unter dem Motto „Gemeinsam müssen wir unsere Meere vor Müll bewahren“ fand der diesjährige PolyTalk 2018, die von PlasticsEurope ins Leben gerufene Branchenkonferenz, vom 26. bis 27. April auf Malta statt. Fast 200 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie von Medien und NGOs diskutierten über Wege zum Schutz der Meere.

Ziel war es, den Weg zu einer sauberen Umwelt mit dem Schwerpunkt Mittelmeer zu finden. Die Veranstaltung diente auch als Plattform, um die Bemühungen und Maßnahmen der Branche zur Bekämpfung von Marine Litter und gleichzeitig die Rolle von Forschung und Innovationen zur Identifizierung von Wissenslücken zu stärken. Gemeinsame Punkte wie Strategien und Maßnahmen zur Änderung des Verhaltens der Bürger und die Bedeutung der Umsetzung geeigneter Abfallbewirtschaftungsinfrastrukturen wurden von einer breiten Palette von Interessengruppen geteilt.

Daniele Ferrari, Präsident von PlasticsEurope und CEO von Versalis (Eni), betonte: „Mit PolyTalk2018 wollen wir nicht nur das Bewusstsein schärfen, sondern konkrete Strategien austauschen und neue Partnerschaften zur Vermeidung von Meeresmüll auf der ganzen Welt aufbauen. Wir wollen unsere Anstrengungen in der Industrie und die Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen verstärken, Wissenslücken aufdecken und darüber diskutieren, wie Abfallentsorgungsinfrastrukturen verbessert werden können.“

Internationale Konzepte

Während der Konferenz wurden wichtige Aspekte, wie zum Beispiel die Abfallentsorgungsinfrastrukturen und -regelungen zur Reduzierung von Abfall beitragen können, angesprochen. Zahlreiche Regierungsvertreter waren auf die Mittelmeerinsel gekommen, darunter EU-Umweltkommissar Karmenu Vella, der Ziele und Maßnahmen der EU-Kunststoffstrategie präsentierte: „Die neue Kunststoffstrategie der Europäischen Kommission stellt eine Vision für eine intelligente, innovative und nachhaltige Kunststoffindustrie vor. Der gute Umgang mit unseren Ressourcen ist ökologisch, sozial und wirtschaftlich sinnvoll. Durch die Zusammenarbeit haben wir die Möglichkeit, neue und bessere Wege zur Verwaltung unserer industriellen Aktivitäten zu entwickeln.“

Heike Imhoff vom Deutschen Bundesumweltministerium informierte über internationale Politiknetzwerke, darunter von den Vereinten Nationen sowie von Erfahrungen der deutschen Präsidentschaften G7 und G20, die sich jüngst dem Schutz der Ozeane verpflichtet haben. Stefanie Werner vom Umweltbundesamt präsentierte wiederum Informationen zu den europäischen Meeresschutzkonventionen von Ospar und Helcom.

Initiativen und Projekte zum Schutz der Meere

Auch zahlreiche Experten aus Wissenschaft und Branchenverbänden stellten auf der Konferenz weitere Projekte zum Meeresschutz vor. Auf globaler Ebene wurde die Rolle von Brancheninitiativen wie dem World Plastics Council und der Global Plastic Alliance hervorgehoben. „Führende Kunststoffhersteller in Europa und weltweit arbeiten zusammen, um Lösungen zum Schutz der Umwelt zu finden. Bis heute haben 74 Kunststoffverbände in 40 Ländern die globale Erklärung der Kunststoffindustrie unterzeichnet, über die seit ihrer Einführung 355 Projekte geplant, initiiert oder abgeschlossen wurden“, betonte Jim Seward, Vorsitzender des World Plastic Council und Vizepräsident von LyondellBasell.

Richard Thompson, Professor für Meeresbiologie an der Universität Plymouth, betonte nicht nur die Notwendigkeit für mehr Forschung, um Quellen und Auswirkungen zu verstehen, sondern auch die Notwendigkeit, Kunststoffprodukte so zu gestalten, dass sie das Ende ihres Lebens in Betracht ziehen. (Red)


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Unternehmensinformation

PlasticsEurope Deutschland e.V.

Mainzer Landstr. 55
DE 60329 Frankfurt

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