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11.11.2019

VDMA-Leitfaden zu LABS-Konformität

Störstellen und Krater in der Lackschicht vermeiden

Im neuen VDMA-Leitfaden „Lackbenetzungsstörende Substanzen“ (LABS) sind die normgerechten Prüfverfahren nach VDMA 24364 beschrieben, mit denen sich LABS-Konformität nachweisen lässt. Er ist das Ergebnis der Arbeit einer Expertengruppe aus Forschern, Fachexperten und Anwendern aus Industrieunternehmen wie beispielsweise VW, Dürr oder Festo, die in zahlreichen Treffen den aktuellen Stand der Technik sowie das aktuell verfügbare Praxiswissen zusammengetragen haben.

  • Der neue VDMA-Praxisleitfaden ist Ergebnis der Arbeit einer Expertengruppe aus Forschern, Fachexperten und Anwendern aus bekannten Industrieunternehmen (© VDMA)

    Der neue VDMA-Praxisleitfaden ist Ergebnis der Arbeit einer Expertengruppe aus Forschern, Fachexperten und Anwendern aus bekannten Industrieunternehmen (© VDMA)

  • Lackbenetzungsstörende Substanzen (LABS) verhindern eine gleichmäßige Benetzung der zu lackierenden Oberfläche und verursachen so trichterförmige Störstellen und Krater in der Lackschicht (© VDMA)

    Lackbenetzungsstörende Substanzen (LABS) verhindern eine gleichmäßige Benetzung der zu lackierenden Oberfläche und verursachen so trichterförmige Störstellen und Krater in der Lackschicht (© VDMA)

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Den Praxisaspekt für Elastomere steuerten die OVE Plasmatec GmbH aus Weil im Schönbuch bei, speziell zur Prüfung der LABS-Konformität nach VDMA 24364. Das Unternehmen hatte schon in den 1990er Jahren die Plasmareinigung auf Elastomere angewandt.

LABS-Konformität immer häufiger gefordert

Lackbenetzungsstörende Substanzen (LABS) verhindern eine gleichmäßige Benetzung der zu lackierenden Oberfläche und verursachen so trichterförmige Störstellen und Krater in der Lackschicht. Seit Einführung von lösemittelarmen Lacken in der Automobilindustrie wird für Produktionsmaterial, Anlagen und Werkzeuge die LABS-Konformität gefordert.

Auch in der Vorbehandlung von Klebeflächen sind Störstellen nicht erwünscht, weil sie die Haftung reduzieren. Da nicht bekannt ist, welche Substanzen zu diesen Störungen führen, werden Materialien, Bauteile und Baugruppen auf LABS-Konformität geprüft.
Während bei Metallen und vielen Kunststoffen durch intensive Reinigung die oberflächlich haftenden Fertigungshilfsmittel sicher entfernt werden können, genügt bei Elastomeren eine Oberflächenreinigung nicht. Hier schafft erst das Plasmaverfahren LABS-Konformität.

Wirkungsweise des Niederdruck-Plasmas

Im Niederdruck-Plasmaverfahren wird unter Vakuum durch Energiezufuhr Sauerstoff angeregt. Bei diesem so genannten Microblasting bilden sich Sauerstoffradikale O und O3 (Ozon). Reaktive Rückstände von Fertigungshilfsstoffen wie Öl, Fett und Trenn- oder Kühlmittel werden dabei oxidiert und als Gas (CO, CO2 , H2 O oder Stäube) extrahiert.

So werden nicht nur verbliebene oberflächliche Fertigungshilfsmittel entfernt, sondern auch – je nach Materialzusammensetzung – diffundierte, ungebundene Mischungsbestandteile wie Weichmacher aus Elastomeren herausgelöst. (kk)

Weiterführende Information
  • VDMA Fachverband für Kunststoff- und Gummimaschinen

    Lyoner Str. 18
    DE 60528 Frankfurt
  • 03.11.2019

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