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13.04.2018

Munition gegen die Kunststoffsteuer

Verband sieht Ressourceneffizienzziele in Gefahr

Karl-H. Foerster ist seit 2013 Executive Director PlasticsEurope in Brüssel (© PlasticsEurope)

Karl-H. Foerster ist seit 2013 Executive Director PlasticsEurope in Brüssel (© PlasticsEurope)

Am Rande des Fachpressetages des Verbandes der Kunststofferzeuger in Deutschland äußerte sich Karl-H. Foerster, Executive Director PlasticsEurope, in Frankfurt zu der Diskussion um Steuern auf Kunststoffprodukte.

Foerster verwies darauf, dass Kunststoff schon heute Hervorragendes für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen leistet. Etwa als Werkstoff für die Gebäudedämmung, als Verpackung zum Schutz empfindlicher oder verderblicher Güter, als Leichtbaukomponente in Mobilitätsanwendungen oder als Werkstoff zur Nutzung regenerativer Energie. Der Werkstoff schont so wertvolle Ressourcen, spart Energie und senkt den Ausstoß von Treibhausgasen.

Stetige Innovation steigern diese Beiträge weiter, erklärte Foerster, da Kunststoff einzigartige, funktionale Vorteile biete und äußerst ressourcenschonend sei. Mit einer Steuer auf Kunststoff, so Foerster, würden diese wichtigen Beiträge zur Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz gefährdet und Innovation behindert.

Abfallmanagement im Fokus

Mit Blick auf das Lebensende von Kunststoffprodukten brächte eine Steuer ebenfalls wenig, wie der Executive Director ausführte. Schon heute sensibilisiere die Branche dafür, dass Kunststoff zu schade zum Wegwerfen und auch nach der Nutzenphase eine Quelle zur Erzeugung hochwertiger Sekundärrohstoffe sei. Voraussetzung für deren Nutzung sei ein funktionierendes Abfallmanagementsystem wie in Deutschland, wo die Verwertung von Kunststoffabfällen (einschließlich der energetischen Verwertung) zuletzt 99 % erreichte.

Das EU-Kreislaufwirtschaftspaket setze hier die richtigen Anreize, um auch in anderen Teilen Europas ein ähnlich hohes Niveau zu erreichen. Auch wenn es wünschenswert wäre, so Foerster, das mit noch größerer Konsequenz voranzutreiben.

Mit Blick auf das globale Problem des Mülls im Meer ergänzte Foerster, dass eine europäische Steuer auf Kunststoff hier keine Lösung biete. Wichtig seien vielmehr weltumspannende Anstrengungen für ein besseres Abfallmanagement sowie die Aufklärung der Menschen vor Ort. So hätten Kunststoffverbände aus aller Welt mit einer globalen Deklaration Lösungen gegen Meeresmüll ins Rollen gebracht und seitdem zahlreiche Projekte gestartet. (ys)

Weiterführende Information
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Unternehmensinformation

PlasticsEurope Deutschland e.V.

Mainzer Landstr. 55
DE 60329 Frankfurt

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