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07.11.2019

Martin Bastian neuer Präsident der Zuse-Gemeinschaft

Der SKZ-Institutsdirektor tritt die Nachfolge von Ralf-Uwe Bauer an

Bei der Mitgliederversammlung am 29. Oktober 2019 in Berlin fanden turnusgemäß Neuwahlen des Präsidiums ebenso wie des Innovationsrates der Zuse-Gemeinschaft statt. Prof. Bastian, der schon von der Gründung der Zuse-Gemeinschaft an dem Präsidium angehörte, wurde einstimmig in das neue Amt gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Ralf-Uwe Bauer an, der seit der Gründung der Zuse-Gemeinschaft im Jahr 2015 an der Spitze des Verbundes der gemeinnützigen Forschungseinrichtungen stand und nun das Amt des Vizepräsidenten übernimmt.

SKZ-Institutsdirektor Prof. Dr. Martin Bastian ist neuer Präsident der Zuse-Gemeinschaft (© SKZ)

SKZ-Institutsdirektor Prof. Dr. Martin Bastian ist neuer Präsident der Zuse-Gemeinschaft (© SKZ)

Bastian ist seit 2003 am SKZ tätig und seit 2006 Direktor des Instituts mit mehr als 400 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 40 Millionen Euro. An der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist er zudem seit 2011 Professor für das Fachgebiet Technologie der polymeren Werkstoffe.

Das SKZ mit Hauptsitz in Würzburg ist „Die Adresse, wenn‘s um Kunststoff geht“. Es steht für innovative angewandte Forschung an zukunftsweisenden Technologien, einen breit gefächerten Akkreditierungs- und Prüfservice sowie eine kundenorientierte Weiterbildung mit Fachtagungen auf hohem Niveau. Mit mehr als 410 Mitgliedern, zu denen erfolgreiche Unternehmen der Kunststoff-Industrie und verwandter Branchen zählen, bildet es zudem eines der bedeutendsten und dynamischsten Netzwerke im Bereich Kunststoffe – weltweit.

Erkenntnisse der Wissenschaft in anwendbare Technologien übersetzen

Bei allen Aktivitäten des SKZ gilt das Motto der Zuse-Gemeinschaft: Es wird Forschung betrieben, die ankommt! Das heißt, die Forscher der Institute der Zuse-Gemeinschaft sprechen die Sprache des Mittelstandes: praxisnah, zugänglich und fair. Sie liefern Unternehmenspartnern Ideen, branchenübergreifende Forschungsdienstleistungen und Wissen und übersetzen so die Erkenntnisse aus der Wissenschaft in anwendbare Technologien und bereiten den Boden für vermarktbare Innovationen. Dadurch wird aus Wissen wirtschaftlicher Erfolg. Dieses Wissen steht den Partnern des SKZ diskriminierungsfrei zur Verfügung. Unternehmen, die Forschung in die Anwendung bringen wollen, können sich an das SKZ wenden.

Im Bereich Kunststoffe sind neben dem SKZ zum Beispiel das IKV (Institut für Kunststoffverarbeitung), das KUZ (Kunststoff-Zentrum Leipzig) und das TITK (Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung) Mitglieder der Zuse-Gemeinschaft.

Dr. Bauer, Geschäftsführender Direktor des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK), übernimmt in der Zuse-Gemeinschaft ab jetzt das Amt des Administrativen Vizepräsidenten. Wissenschaftlicher Vizepräsident ist künftig Prof. Dr. Steffen Tobisch vom Institut für Holztechnologie in Dresden (IHD). Neu in das Präsidium der Zuse-Gemeinschaft wurde Prof. Dr. Meike Tilebein von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung in Denkendorf (DITF) gewählt. Prof. Wolfgang Nebel vom Informatikinstitut OFFIS, bisheriger Wissenschaftlicher Vizepräsident, hatte altersbedingt nicht mehr für das Präsidium kandidiert.

Forderungen noch stärker in die Politik tragen

Der neue Präsident Prof. Bastian erklärte anlässlich seiner Wahl: „Ich danke den Mitgliedern für ihr großes Vertrauen und Dr. Bauer für die exzellenten Grundlagen, die er für eine erfolgreiche Arbeit unserer Gemeinschaft gelegt hat. Künftig wollen wir unsere Forderungen für mehr Fairness in der Forschungsförderung mit einer deutlichen Stärkung des Transfers von der Wissenschaft in die Praxis noch stärker in die Politik tragen, um konkrete Verbesserungen für die gemeinnützigen, unabhängigen Forschungsinstitute auf Bundesebene umzusetzen.“ Er dankte Dr. Bauer für die wertvolle im Präsidentenamt ehrenamtlich geleistete Arbeit, mit der er die Zuse-Gemeinschaft und ihr Profil nachhaltig geprägt hat.

Dr. Bauer erklärte: „Seit der Gründung der Zuse-Gemeinschaft mit ihren mehr als 70 Mitgliedsinstituten haben wir Wahrnehmung und Wertschätzung der gemeinnützigen, privatwirtschaftlich organisierten Forschung bereits merklich erhöht. Meinem Nachfolger wünsche ich eine glückliche Hand, damit wir im Team und mit unseren Mitgliedern gemäß unserem Motto „Forschung, die ankommt“ unseren zentralen Anliegen gemeinsam Geltung verschaffen.“

Das SKZ ist Mitglied der Zuse-Gemeinschaft, eines Verbunds unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern. (ds)

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Unternehmensinformation

FSKZ e.V. Fördergemeinschaft für das Kunststoff-Zentrum SKZ

Frankfurter Straße 15-17
DE 97082 Würzburg

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