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14.04.2020

Kunststoffverarbeitende Zulieferer hart getroffen

TecPart fordert politischen Fahrplan für Corona-Exit

Die Auswirkungen der Corona-Krise drohen die Wertschöpfungsketten in der Zulieferindustrie zu beschädigen (© fotolia.com)

Die Auswirkungen der Corona-Krise drohen die Wertschöpfungsketten in der Zulieferindustrie zu beschädigen (© fotolia.com)

Die Corona-Krise trifft die Kunststoffverarbeiter in der automobilen Zulieferinudstrie sehr hart. Aufgrund des urplötzlichen Abbruchs der Warenabnahme und unkoordinierter Werksschließungen aller relevanten europäischen Fahrzeughersteller wurde ohne angemessene Ankündigungsfrist Ware nicht abgeholt bzw. abgenommen – trotz
noch bestehender Abrufe und der damit verbundenen Abnahmeverpflichtungen.

Michael Weigelt, Geschäftsführer von GKV/TecPart, kritisiert: „Kurz zuvor war ein solches Vorgehen mit Bezug auf force majeure noch untersagt worden, wenige Tage später wurden mit der gleichen Argumentation die eigenen Werkschließungen begründet“.

Stabilisierung der Situation notwendig

Laut TecPart ruhten im Augenblick die automobilen Wertschöpfungsketten, das Anlaufszenario sei noch nicht vorhanden oder belastbar und das erwartete Produktionsvolumen wäre noch völlig unklar. Zur Stabilisierung der Situation fordert der Verband folgende Maßnahmen:

  • Von der Bundesregierung muss ein Plan vorgelegt werden unter welchen Voraussetzungen, mit welchen Schritten die derzeitigen Beschränkungen gelockert werden.
  • Basierend darauf öffnen sich für die Industrie wieder die Absatzkanäle, und daraus ergibt sich für die Hersteller eine größere Planungssicherheit, die wieder belastbare Abrufzahlen für die Lieferkette bringen muss.
  • Am Beginn der Lieferkette muss sichergestellt werden, dass die Rohstoffe und Materialien auch zur Verfügung stehen. Das Abschalten von Fabrikanlagen darf hier nicht zu Engpässen wie 2009/2010 führen.
  • Ein Ausgleich von erbrachten Leistungen muss innerhalb der Fristen erfolgen.

Corona-Exit-Strategie

Es ist laut TecPart notwendig, dass die Industrie zügig zu einer besonnenen „Normalität“ zurückkehre. Nur dann könnten die Hilfsprogramme der Regierung auch ihre Wirkung entfalten, ansonsten würde das Sterben vieler Unternehmen nur verzögert. Daher sei es wichtig, dass der Mittelstand jetzt unbürokratisch und schnell Zugang zu den Fördermitteln erhalte.

„Das muss nicht nur für die kleinen und mittleren Betriebe, sondern auch für den größeren Mittelstand gelten,“ betont Michel Weigelt. Der Mittelstand leide nach wie vor an Verzögerungen bei der Kreditvergabe, weil Sparkassen und Banken das Kreditrisiko aufwendig prüfen würden. Die Arbeitsagenturen könnten die Auszahlungen des Kurzarbeitergelds aufgrund der großen Fallzahlen nicht zeitnah anweisen. All das belaste die Liquidität der Unternehmen aufs Äußerste und müsse daher schnellstmöglich gelöst werden. (Red.)

Weiterführende Information
  • 10.02.2020

    Minus 45 Prozent im Durchschnitt

    Starker Rückgang der Erstsemester in Kunststoff-Studienfächern

    Einen deutlichen Rückgang bei der Zahl der Studienanfänger für die Fächer Kunststofftechnik/Kunststoffverarbeitung stellte eine kurzfristig angesetzte GKV/TecPart-Erhebung Anfang Dezember fest.   mehr

  • 16.10.2019

    Die Parade der Preisträger

    GKV/TecPart-Innovationspreis 2019

    Seit 45 Jahren prämiert der GKV/TecPart-Innovationspreis herausragende und innovative technische Produkte, Module und Baugruppen aus Kunststoff. Dabei werden von der Fachjury vor allem exzellente Lösungen, fertigungstechnische Finesse und Besonderheiten, die kunststoffgerechte Auslegung und die Innovation im Bauteil und Prozess bewertet.   mehr

  • 02.10.2019

    Vorstand bestätigt und erweitert

    Wahl anlässlich der Mitgliederversammlung von GKV/TecPart

    Der Branchenverband GKV/TecPart kürte auf der Mitgliederversammlung am 20. September 2019 in Winnenden einen neuen Vorstand für die Amtsperiode 2019 bis 2022.   mehr

  • 25.09.2019

    Raus aus der Schmuddelecke

    GKV/TecPart-Jahrestagung: Kunststoffverarbeiter unter Druck

    Wohl selten gerieten die Begrüßungsworte von GKV/TecPart-Geschäftsführer Michael Weigelt zu einer Jahrestagung so eindringlich wie am 19. September 2019 in Fellbach.   mehr

  • 07.06.2019

    Sind Ihre Kunststoffprodukte herausragend?

    Bewerber für den GKV/TecPart-Innovationspreis gesucht

    Am 16. Oktober, dem ersten Tag der K 2019, wird der GKV/TecPart-Innovationspreis verliehen. Noch bis zum 12. Juli können Kunststoffverarbeiter bis zu drei Teile oder Baugruppen einreichen, die in den letzten zwei Jahren produziert wurden.   mehr

Unternehmensinformation

TecPart – Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V.

Städelstr. 10
DE 60596 Frankfurt
Tel.: 069 27105-35
Fax: 069 239836

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