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09.10.2018

Kunststoffrecycling gegen Klimaerwärmung

IPCC-Sonderbericht 2018

Am 8. Oktober 2018 wurde der Sonderbericht des Weltklimarats vorgestellt. Dieser untersucht die Folgen einer globalen Erwärmung um 1,5°C gegenüber vorindustriellem Niveau und die damit verbundenen globalen Treibhausgasemissionspfade im Zusammenhang mit einer Stärkung der weltweiten Reaktion auf die Bedrohung durch den Klimawandel, nachhaltiger Entwicklung und Bemühungen zur Beseitigung von Armut.

Gerade im Bereich Kunststoffrecycling steckt nach Überzeugung des bvse noch eine Menge Potenzial (© bvse)

Die Weltklimakonferenz hatte bereits 1996 und nochmal 2005 eine verbindliche Begrenzung der Erderwärmung auf max. 2°C beschlossen. Das Ergebnis des aktuellen Sonderberichts rüttelt auf und muss nach Auffassung des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. zu konkreten Konsequenzen führen.

Was kann durch die Begrenzung noch erreicht werden?

Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C verglichen mit 2°C bewirkt laut Projektionen:

  • geringere Folgen für Biodiversität und Ökosysteme, einschließlich Artenverlust und -aussterben,
  • weniger Folgen für terrestrische, Süßwasser- und Küstenökosysteme und Aufrechterhaltung von deren Dienstleistungen für den Menschen,
  • geringerer Anstieg der Ozeantemperaturen sowie damit verbundene Anstiege des Säuregehalts und Abnahmen des Sauerstoffgehalts im Ozean,
  • verminderte Risiken für marine Biodiversität, Fischerei und Ökosysteme sowie deren Funktionen und Dienstleistungen für den Menschen.

Artenvielfalt muss gestärkt werden

Der bvse hat auf seiner jüngsten Jahrestagung gerade auch auf das Massenartensterben hingewiesen. UN-Sonderbotschafter für Artenvielfalt, Dirk Steffens, erklärte auf der Tagung, dass eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und das Recycling einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und die Artenvielfalt leisten können.

Gerade im Bereich des aktuell vieldiskutierten Kunststoffrecyclings steckt nach Überzeugung des bvse noch eine Menge Potenzial für die Einsparung von klimaschädlichen CO2 -Emissionen. Durch die Substitution von Neuware (Rohstoff aus fossilen Ressourcen) durch Rezyklate werden Treibhausgasemissionen eingespart. bvse-Vizepräsident Herbert Snell wies darauf hin, dass das Einsparpotenzial bis zu 2,2 kg CO2 äq je kg Rezyklat betragen kann.

Herbert Snell, Vizepräsident des bvse (© bvse)

Herbert Snell, Vizepräsident des bvse (© bvse)

Herbert Snell: „Es wird in der letzten Zeit viel über Mechanismen zur Förderung des Rezyklateinsatzes diskutiert. Aus Sicht des bvse sollte man einen solchen Mechanismus an die CO2 -Einsparung koppeln.“ Nach Meinung des bvse-Vizepräsidenten könnte beispielsweise je kg eingesparte CO2 -Emissionen eine Bonifizierung in Höhe der CO2 -Zertifikate im Emissionshandel gewährt werden. „Das würde einen erheblichen Anreiz für mehr Recycling setzen und gleichzeitig helfen, den Ausstoß klimafeindlicher Emissionen zu senken.“ (Red)

Weiterführende Information
  • 26.09.2018

    Remondis und DSD nehmen Verhandlungen wieder auf

    bvse warnt vor Übernahme

    Laut Medienberichten steht die Übernahme der DSD GmbH durch den Entsorgungskonzern Remondis wieder im Raum. Eine Einigung war bisher mehrfach an unterschiedlichen Preisvorstellungen und an den kartellrechtlichen Risiken gescheitert.   mehr

  • 27.08.2018

    Mindeststandards für die Recyclingfähigkeit

    bvse plädiert für grundlegende Änderung beim Verpackungsdesign

    Laut Verband lassen sich gerade im Kunststoffbereich deutlich erhöhte Recyclingquoten nur erreichen, wenn es insbesondere beim Verpackungsdesign zu grundlegenden Änderungen kommt.   mehr

  • 13.06.2018

    Kunststoffabfälle sind Wertstoffe

    Recycling-Strukturen nach Qualität ausrichten

    Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, forderte am 21. Internationalen Altkunststofftag ein Umdenken.   mehr

  • Eine Lanze für Kunststoffe brechen
    Kunststoffe 06/2018, Seite 18 - 20

    Eine Lanze für Kunststoffe brechen

    PlasticsEurope berichtet über die EU-Kunststoffstrategie und das Image von Kunststoffen

    Ein Spannungsfeld aus politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen hat sich um die Kunststoffindustrie gelegt. Beim Fachpressetag der...   mehr

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    Kunststoffrecycling in Europa

    Die Kunststoffindustrie kann mehr!

    Technisch ist Kunststoffrecycling heute kein Problem mehr - zumindest für gut separierbare Werkstoffe. Zunehmend geht es um die Verwertung gemischter Abfälle, etwa Trennverfahren für Verbundfolien.   mehr

Unternehmensinformation

bvse - Bundesverband Sekundärroh- stoffe und Entsorgung e.V.

Fränkische Straße 2
DE 53229 Bonn
Tel.: 0228 98849-0
Fax: 0228 98849-99

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