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31.01.2018

Hürden bei biobasierten Kunststoffen abbauen

FNR fördert weitgefächerte Ansätze

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) hat ihren Jahresbericht 2016/17 veröffentlicht. Sie verwaltet als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Fördermittel aus dem Bundeshaushalt zur Umsetzung des „Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe“ des BMEL. Für die Projektförderung standen 2016 und 2017 jeweils 61 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung. Mit Stand zum 30. Juni 2017 förderte das BMEL im Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ 592 Vorhaben mit insgesamt rund 182 Millionen Euro.

2015 wurde das Förderprogramm des BMEL als Basis der Fördertätigkeit grundlegend überarbeitet, gleichzeitig erfolgten Umstrukturierungen in den FNR-Gremien. Der bisherige Vorstand, Dr. Robert Kloos, schied aus dem Amt des Staatssekretärs im BMEL und auch aus dem Amt des Vorstands der FNR aus. In der darauf folgenden Mitgliederversammlung wurde Clemens Neumann, Abteilungsleiter Biobasierte Wirtschaft, Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft im BME, zum neuen Vorstand der FNR gewählt. Bernd-Udo Hahn, Abteilungsleiter 1 im BMEL, zu seinem Vertreter. Als ordentliches Mitglied wurde Dr. Katharina Böttcher, Abteilungsleiterin 4 im BMEL, neu verpflichtet.

Kompetenznetzwerk zur Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen

Biobasierte Kunststoffe haben sich mittlerweile als neue Materialgruppe in der Kunststoffindustrie etabliert. Die FNR unterstützt verschiedene Ansätze, diese neu zu entwickeln und zu verbessern sowie eine Markteinführung zu erleichtern.

Am Fraunhofer IAP entwickeln Forscher neue Biokunststoffe und optimieren deren Eigenschaften. In einem vom FNR geförderten Projekt ging es darum, Nachteile des Biokunststoffs Polymilchsäure zu verbessern (© FNR/Michael Hauri)

Allerdings zögern noch viele Verarbeiter, diese neuen Werkstoffe einzusetzen. Damit die Hürden für Verarbeitern abgebaut werden, fördert das BMEL seit mehr als drei Jahren das Kompetenznetzwerk zur Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen (KNVB). Die vier Kompetenzzentren Kunststoff-Zentrum (SKZ), Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP), Professur für Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz (SK) und das Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover (IfBB) sammeln, bestimmen und analysieren dafür in enger Kooperation mit der Industrie Informationen und Daten zur werkstofflichen Verarbeitung von biobasierten Polymeren.

Neben der intensiven technischen Beratung veröffentlichten die Kompetenzzentren den Leitfaden „Verarbeitung von Biokunststoffen“ sowie die dazugehörige Datenbank unter www.biokunststoffe-verarbeiten.de. Die Datenbank soll Verarbeitern schnell und unkompliziert aufzeigen, bei welchem Verfahren, welche verarbeitungstechnisch relevanten Maßnahmen beachtet werden müssen. In der Broschüre sind zudem Hinweise und Informationen zu vielen der relevanten Verarbeitungsverfahren und den potenziell geeigneten Biokunststoffen enthalten.

In der momentan laufenden zweiten Projektphase arbeiten die Verbundpartner noch stärker Seite an Seite mit KMUs und unterstützen deren Ideen, Biokunststoffe zu verarbeiten. Hierbei ist das Ziel, einerseits den Transfer von Know-how aus der Forschung und Entwicklung hin zu den Verarbeitern von Biokunststoffen zu beschleunigen, und anderseits die Anregungen, Fragen und Probleme vor allem der vielen Mittelständler, die gerne neue Ansätze verfolgen wollen, aufzugreifen und zu lösen. (Red)

zusätzliche Links

Der FNR-Jahresbericht 2016/17 mit den gesamten Verbundverfahren kann beim Verein bestellt oder heruntergeladen werden.

Unternehmensinformation

FNR Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Hofplatz 1
DE 18276 Gülzow-Prüzen

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