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13.03.2020

Forum PET unterstützt Ausweitung der Pfandpflicht

Bundesrat stimmt über Gesetzesinitiative ab

Am Freitag, den 13. März, befasst sich der Bundesrat auf Antrag der Landesregierungen Hessen und Baden-Württemberg mit einer Gesetzesinitiative zur Ausweitung der Pfandpflicht auf alle Einweggetränkebehälter aus Kunststoff und Dosen. Das Forum PET in der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) befürwortet diesen Vorstoß. Zugleich appelliert es an alle Getränkeabfüller, ihre PET-Einweggetränkeflaschen recyclingfreundlich zu gestalten.

„Eine Ausweitung der Pfandpflicht ist eine eindeutige Entscheidung für mehr Umweltschutz“, erklärt Dr. Isabell Schmidt, IK-Geschäftsführerin Kreislaufwirtschaft. „Sie setzt einen wichtigen Impuls zum Schließen von Wertstoffkreisläufen und trägt damit erheblich zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz bei.“ Zudem leistet eine allgemeine Pfandpflicht auf alle PET-Einweggetränkeverpackungen einen wichtigen Beitrag, um die Ziele des Verpackungsgesetzes und der EU-Kunststoffstrategie zu erfüllen.

  • Laut einer Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung aus dem vergangenen Jahr erreichen pfandpflichtige PET-Einweggetränkeflaschen eine Rücklaufquote von 98,7 % (© Forum PET)

    Laut einer Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung aus dem vergangenen Jahr erreichen pfandpflichtige PET-Einweggetränkeflaschen eine Rücklaufquote von 98,7 % (© Forum PET)

  • Dr. Isabell Schmidt: „Die Ausweitung der Pfandpflicht setzt einen wichtigen Impuls zum Schließen von Wertstoffkreisläufen und trägt damit erheblich zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz bei.“ (© Foto Fabry)

    Dr. Isabell Schmidt: „Die Ausweitung der Pfandpflicht setzt einen wichtigen Impuls zum Schließen von Wertstoffkreisläufen und trägt damit erheblich zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz bei.“ (© Foto Fabry)

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Allgemeine Pfandpflicht fördert Wertstoffkreislauf

Das Pfandsystem für PET-Einweggetränkeverpackungen schafft nachweislich ideale Voraussetzungen für hohe Sammelquoten, das Vermeiden von Littering sowie ein hochwertiges Recycling in geschlossenen Kreisläufen. Laut einer Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung aus dem vergangenen Jahr erreichen pfandpflichtige PET-Einweggetränkeflaschen eine Rücklaufquote von 98,7 %, ein Spitzenwert im europäischen Vergleich.

Das aus diesem Rücklauf gewonnene PET-Material kann ohne Qualitätsverlust zur Produktion neuer Flaschen verwendet werden. „Durch die Ausweitung der Pfandpflicht auf alle bislang ausgenommenen PET-Einweggetränkeverpackungen würden etwa zehn Prozent des Gesamtmarkts an PET-Getränkeflaschen zusätzlich in das Pfandsystem aufgenommen“, berichtet Dr. Schmidt.

Recyclingfähigkeit sehr wichtig

Bislang sind Saftflaschen von der gesetzlichen Pfandpflicht ausgenommen, wie die IK-Geschäftsführerin Kreislaufwirtschaft erläutert: „Saftflaschen waren im Pfandsystem bisher nicht erwünscht, da diese PET-Flaschen spezielle Schutzbarrieren enthielten, die das Produkt zwar länger haltbar machen, aber dafür das Recycling erschweren.“

Mittlerweile gibt es aber erfolgreich im Markt etablierte Alternativen, die eine hohe Recyclingfähigkeit aufweisen. Vor diesem Hintergrund appelliert das Forum PET an alle Getränkeabfüller, ihre Flaschen konsequent recyclingfreundlich zu gestalten, damit diese dem hochwertigen Wertstoffkreislauf zur Herstellung neuer Flaschen zugeführt werden können.

Zuverlässig überwachen ließe sich die Qualität des PET-Recyclings durch die freiwillige Teilnahme der Hersteller, Inverkehrbringer und Händler von Saftflaschen an der RAL Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen. Hier werden Qualitätskriterien und Mindeststandards für Rezyklate und Flaschen festgelegt und regelmäßig überprüft. Dies wird bereits seit mehreren Jahren erfolgreich für bepfandete PET-Einweggetränkeverpackungen praktiziert. (Red.)

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Unternehmensinformation

ik Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Kaiser-Friedrich-Promenade 43
DE 61348 Bad Homburg
Tel.: 06172 9266-01

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  • 13.11.2020 von Die Maßnahme ist sehr wichtig!

    Ich finde diese Maßnahme sehr wichtig! In den letzten Jahren wurde da beim Thema Umweltschutz auch schon Einiges gemacht. Man denke zum Beispiel auch an das neue Verpackungsgesetz.
    Ich selbst habe einen Einzelhandel und stehe durch die Verpackungsverordnung aufgrund der Lizenzierungskosten ja eigentlich schlechter da, aber trotzdem finde ich es sehr sinnvoll.
    Das einzig Negative an der Sache ist die Berechnung der Lizenzierungskosten! Dafür habe ich Hilfe bei www.lizenzero.de gefunden. Kann die sehr empfehlen, falls jemand in einer ähnlichen Situation stecken sollte!

    LG, Lotti

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