nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
21.02.2020

Ethik-Kennzeichnung für KI

Transparenz soll Vorbehalte reduzieren

Die Technologieorganisation VDE begrüßt die Überlegungen der EU-Kommission, die laut ihrem kürzlich veröffentlichten KI-Whitepaper (Künstliche Intelligenz) Verbraucher vor Nachteilen durch automatisierte Systeme und KI schützen will. Der VDE ist in der Diskussion um KI-Ethik einen Schritt weiter und hat ein Modell entwickelt, mit dem sich Ethik für KI transparent und differenziert abbilden lässt.

Dr. Sebastian Hallensleben, KI-Experte des VDE: „Ethik wird genauso wie das Thema Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil“ (© VDE)

Dr. Sebastian Hallensleben, KI-Experte des VDE: „Ethik wird genauso wie das Thema Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil“ (© VDE)

„Ethik wird genauso wie das Thema Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die transparent aufzeigen, wie sich ihre KI-Systeme ethisch verhalten, bringen ihre Produkte leichter in den Markt. Mit dem Modell fördern wir das Vertrauen der Bürger in KI-Systeme, die direkt mit Menschen zu tun haben oder mit deren Daten umgehen“, erklärt Dr. Sebastian Hallensleben, KI-Experte im VDE und Initiator des Modells. „Gleichzeitig räumen wir Ängste in der Industrie vor überbordenden neuen Vorschriften aus.“

Ziel: KI-Ethik messbar machen

Das VDE-Modell zu einer Ethik-Kennzeichnung lehnt sich an die leicht verständliche und bereits bei Haushaltsprodukten bewährte Energieeffizienzkennzeichnung an. Ähnlich den Energieeffizienzklassen macht das Modell die Eigenschaften von KI-Systemen sichtbar, beispielsweise Schutz der Privatsphäre, Transparenz oder Diskriminierungsfreiheit. Es geht dabei bewusst nicht um ein Ja/Nein-Gütesiegel, sondern eine abgestufte Kennzeichnung wichtiger Eigenschaften. „Wir machen KI-Ethik messbar und schaffen damit einen transparenten Wettbewerb, ermöglichen regionale Mindeststandards für bestimmte Anwendungen und geben Kunden Transparenz“, erläutert KI-Experte Hallensleben das Modell.

Der Schlüssel ist dabei die Messbarkeit, damit die Kennzeichnung auch tatsächlich aussagekräftig ist. Hierzu leitet der VDE mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung ein Konsortium von Wissenschaftlern von der TU Kaiserslautern, dem KIT in Karlsruhe, dem IZEW in Tübingen, dem HLRZ Stuttgart, iRights.Lab sowie Algorithmwatch. Die Ergebnisse werden am 17. März Vertretern der EU-Kommission und des EU-Parlaments in Brüssel vorgestellt.

Positive Resonanz auf internationalem Parkett

National wie international sind die ersten Reaktionen auf den Vorstoß des VDE positiv. So begrüßten Mitglieder der Enquetekommission Künstliche Intelligenz des Deutschen Bundestages den Vorschlag. International stieß das Konzept in der Normung bei IEC (Internationale Kommission Elektrotechnik) auf grundsätzliche Zustimmung.

Dr. Sebastian Hallensleben, der sich mit der Chinesin Tangli Liu den Vorsitz in dem IEC-Gremium „Ethics in Autonomous Systems and Artificial Intelligence Applications“ teilt, erklärt das Interesse Chinas am VDE-Modell: „Gerade für China ist eine weltweit einheitliche Ethik-Kennzeichnung essenziell, um seine Produkte global vermarkten zu können.“ Noch sei das Gestaltungsfeld bei KI weit offen. Im internationalen Wettrennen um KI habe Deutschland gute Chancen, mit ethischer und transparenter KI-Ethik „made in Germany“ vorne mitzumischen. (Red.)

Weiterführende Information
  • 03.03.2020

    Automatisierung verstärkt soziale Ungleichheit

    Geringqualifizierte immer mehr abgehängt

    Eine Modellrechnung der Universitäten Hohenheim und Göttingen prognostiziert, dass Geringqualifizierte immer mehr abgehängt werden und die Lohnschere immer weiter auseinanderklafft.   mehr

  • 26.06.2019

    KI für die Lasermaterialbearbeitung

    Trumpf zeigt sprachgesteuerte Anlage zur Lasermarkierung

    Ein sprachgesteuerter Laser von Trumpf macht die händische Eingabe von Steuerungsbefehlen überflüssig und ermöglicht barrierefreies Arbeiten.   mehr

  • 08.06.2018

    Was Arbeitnehmer über künstliche Intelligenz denken

    Trend-Index der automatica

    62% der Arbeitnehmer in Deutschland sehen künstliche Intelligenz (KI) als Technologie, mit der Maschinen zu besseren Assistenten am Arbeitsplatz werden.   mehr

  • 14.03.2018

    Künstliche Intelligenz: Reif für die Industrie

    Wie man mit KI wetterfühligen Maschinen beikommt

    Eines der Highlights beim IKV-Kolloquium 2018 hatte nur am Rande mit heutiger Kunststoffverarbeitung zu tun. Stattdessen konnte man etwas über den Stand der Kunst beim maschinellen Lernen erfahren – und damit einiges darüber, wie Kunststoffverarbeitung der Zukunft funktionieren könnte.   mehr

Unternehmensinformation

VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik

Stresemannallee 15
DE 60596 Frankfurt
Tel.: 069 698308-0
Fax: 069 6312925

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter
© 123RF.com/Maitree Laipitaksin

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen