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26.10.2018

Einwegprodukte aus Kunststoffen

PlasticsEurope Deutschland zur Entscheidung des EU-Parlaments

Kunststoffverpackungen sind seit 1991 im Schnitt um gut 25% leichter geworden, ohne an Funktion einzubüßen (© stock.adobe.com/kolyadzinskaya)

Kunststoffverpackungen sind seit 1991 im Schnitt um gut 25% leichter geworden, ohne an Funktion einzubüßen (© stock.adobe.com/kolyadzinskaya)

Das Europaparlament hat für ein Verbot bestimmter Einwegprodukte aus Kunststoff gestimmt. Grundsätzliches Anliegen ist es, sowohl die Industrie als auch die Verbraucher stärker in die Pflicht zu nehmen beim Kampf gegen Wegwerfmentalität und Meeresmüll.

Was laut PlasticsEurope Deutschland, Frankfurt am Main, in der Diskussion häufig vergessen wird: In puncto Ressourceneffizienz und CO2 -Fußabdruck schneiden Kunststoffprodukte vielfach besser ab als andere Materialien. Dies betrifft auch und gerade die aktuell viel kritisierten Kunststoffverpackungen, die unter anderem Lebensmittel vor Verderb schützen.

Leichtere Verpackungen

Laut GVM-Studie aus dem Jahr 2015 sind Kunststoffverpackungen seit 1991 im Schnitt um gut 25% leichter geworden, ohne an Funktion einzubüßen. So sank das durchschnittliche Gewicht von Kunststoffflaschen und -Bechern zwischen 1991 bis 2013 um 33 bzw. 14%. Dadurch wurden allein im Jahr 2013 fast eine Million Tonnen Kunststoff weniger für Verpackungen verbraucht. Möglich machen das verbesserte Materialeigenschaften und optimierte Herstellungsprozesse trotz gestiegener Ansprüche, die Handel und Verbraucher an heutige Verpackungen stellen.

Effizientes Kunststoff-Abfallmanagement

Dazu kommt, dass Deutschland über ein funktionierendes und effizientes Kunststoff-Abfallmanagement verfügt. Kunststoffabfälle werden hierzulande als wertvolle Ressource behandelt und in den Verwertungsprozess eingespeist.

Allerdings haben andere Länder in Europa hier teilweise noch erheblichen Nachholbedarf, gesetzliche Abfallregelungen innerhalb der EU müssten dahingehend noch konsequenter umgesetzt werden. Um globale Lösungen auf den Weg zu bringen ist es aus Branchensicht zudem nötig, das Zusammenspiel aller Akteure wie Hersteller, Handel, Recycler und Verwaltung zu fördern. PlasticsEurope intensiviert den Austausch entlang der Wertschöpfungskette und mit Behörden bereits seit längerem und über Ländergrenzen hinweg – durch internationale Konferenzen zum Kunststoffrecycling wie die IdentiPlast oder globale Initiativen wie das World Plastics Council mit dem Schwerpunkt auf Meeresmüll.

„In der im Januar vorgestellten Kunststoffstrategie hat die EU-Kommission betont, dass Kunststoffanwendungen für viele Herausforderungen unserer Zeit wichtige Lösungen bieten, ein verantwortungsvoller Umgang mit Kunststoffen aber wichtig und erforderlich sei“, so Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland e.V. „Hier sind wir inhaltlich ganz nah bei der Kommission. Was unserer Ansicht nach nicht zielführend ist, sind Verbote von Kunststoffprodukten, da sie kein wirkliches Verständnis für nachhaltigen Konsum und umweltbewusstes Verhalten schaffen. Schlimmstenfalls führen sie sogar zu einem Ausweichen auf andere, ökologisch womöglich nachteiligere Materialien“, so Dr. Baunemann.

Ziel müsse es vielmehr sein, europaweit nachhaltige Sammel- und Verwertungslösungen für Kunststoffabfälle zu etablieren und beim Verbraucher ein Bewusstsein für den schonenden Umgang mit Ressourcen aller Art zu schaffen. Denn nicht der Werkstoff ist das Problem, sondern die unsachgemäße Behandlung von Kunststoffmüll sowie ein mangelhaftes Abfallmanagement in vielen Teilen der Welt. (Red.)

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Unternehmensinformation

PlasticsEurope Deutschland e.V.

Mainzer Landstr. 55
DE 60329 Frankfurt

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