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29.05.2018

Drohendes Verbot von Einwegartikeln

Branchenverbände reagieren

Um gegen den Plastikmüll in den Ozeanen und Meeren vorzugehen, hat die Europäische Kommission am 28.05. neue Vorschriften zur Reduzierung von Plastikmüll vorgeschlagen. Unter anderem sieht die Richtlinie ein Verbot von verschiedenen Einwegprodukten aus Kunststoff vor, bei anderen soll eine Verbrauchsminderung stattfinden. Auch die Hersteller sollen laut Plan zur Deckung der Kosten für die Abfallwirtschaft und die Säuberung der Umwelt zur Kasse gebeten.

Abkürzungen vermeiden

Reaktion von PlasticsEurope

Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer von PlasticsEurope Deutschland e. V.: „So existieren nicht nur in Deutschland, aber insbesondere hierzulande, moderne Sammel-, Sortier- und Verwertungstechnologien, die nun auch möglichst breit und überall auf der Welt eingesetzt werden müssen“ (© PlasticsEurope)

Der Verband der Kunststofferzeuger betont, man unterstütze prinzipiell das übergreifende Ziel der neuen Richtlinie, gleichzeitig fordere man aber die Kommission auf, Abkürzungen zu vermeiden und sich auf die Verbesserung der Abfallwirtschaft zu konzentrieren.

Meeresmüll ist laut PlasticsEurope vor allem das Ergebnis von mangelnder Umsetzung der Abfallgesetzgebung auf nationaler oder auch regionaler Ebene, dem Mangel an ordnungsgemäßem Abfallmanagement in einigen Teilen der Welt und unangemessenem Littering-Verhalten. Um den Abfall zu reduzieren, fordert der Verband folgende Maßnahmen:

  • Angemessene Infrastruktur für die Abfallwirtschaft: Die Regierungen sollten das Problem des Meeresmülls in ihre nationalen Abfallbewirtschaftungsstrategien einbeziehen. Die Abfallentsorgungsinfrastruktur muss verbessert werden, sodass alle Kunststoffabfälle gesammelt und dann als Ressource genutzt werden. Deponierung muss vermieden werden.
  • Unterstützung für Innovation und achtsames Produktdesign.
  • Sensibilisierungskampagnen, die zu verantwortungsvollem Konsum führen und das Verständnis, dass Abfall eine Ressource ist.

Kunststoffproduktverbote seien nicht die Lösung und würden nicht die strukturellen Veränderungen erreichen, die notwendig seien, um die Grundlage für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft zu schaffen. Besonderes Augenmerk legt der Verband darauf, dass auch alternative Produkte möglicherweise nicht nachhaltiger seien.

Die gesamte Kunststoffindustrie und die Verbände haben bereits von sich aus auf die Müllproblematik reagiert. Mit verschiedenen Organisationen, Projekten und freiwilligen Initiativen, wie der Selbstverpflichtung Plastics 2030, trägt die Branche selbstständig zu einer Verbesserung der Situation bei.


Inhaltsverzeichnis
Weiterführende Information
  • 29.05.2018

    EU will Einwegprodukte vom Markt nehmen

    Neue Vorschriften sollen Marine Litter verringern

    Im Visier der geplanten Richtlinie sind die zehn Einwegprodukte und Fischfanggeräte aus Kunststoff, die in Europa 70% der Abfälle im Meer ausmachen.   mehr

Unternehmensinformation

European Bioplastics e. V.

Marienstr. 19/20
DE 10117 Berlin
Tel.: 030 28482-350
Fax: 030 28482-359

GKV - Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V.

Kaiser-Friedrich-Promenade 43
DE 61348 Bad Homburg
Tel.: 06172 9266-61
Fax: 06172 9266-74

ik Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Kaiser-Friedrich-Promenade 43
DE 61348 Bad Homburg
Tel.: 06172 9266-01

PlasticsEurope Deutschland e.V.

Mainzer Landstr. 55
DE 60329 Frankfurt

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