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26.04.2019

Digitale Monitoring-Plattform MORE startet

Erfassung des Kunststoff-Rezyklateinsatzes in Europa

Seit dem 25. April 2019 steht den Kunststoffverarbeitern die zentrale digitale Plattform zum Monitoring des Rezyklateinsatzes in Kunststoffprodukten mit dem Namen MORE zur Verfügung. Die Bezeichnung steht für Monitoring Recyclates for Europe. Diese neue IT-Plattform wurde vom europäischen Verband der Kunststoffverarbeiter (EuPC) in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und zur Unterstützung der EU-Kunststoffstrategie der Europäischen Kommission entwickelt. Das Ziel der europäischen Verbände ist es, die Bemühungen der kunststoffverarbeitenden Industrie nachzuhalten und zu registrieren, um das EU-Ziel von 10 Mio. t Rezyklateinsatz pro Jahr zwischen 2025 und 2030 zu erreichen.

Zwischen Februar und März 2019 wurde die Plattform von ausgewählten Unternehmen in ganz Europa erfolgreich getestet und ist nun, nach der finalen Überarbeitung, in folgenden sechs EU Ländern verfügbar: Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, Niederlande und Deutschland. Mit diesen Ländern werden fast 50 % der in Europa verwendeten Rezyklate abgedeckt. Weitere EU-Länder werden im Mai und Juni folgen, sodass bis zum Sommer 2019 die gesamte EU abgedeckt wird.

Das Gelingen des Vorhabens hängt dabei aber vor allem von den kunststoffverarbeitenden Unternehmen ab. Diese sind aufgerufen, sich freiwillig bei der Monitoring-Plattform anzumelden und dort neben der eingesetzten Rezyklatmenge auch Angaben zum Unternehmen zu machen. Eine starke Beteiligung der Unternehmen soll daher für das gute Gelingen und die Glaubwürdigkeit von MORE gegenüber der Öffentlichkeit und dem Gesetzgeber von entscheidender Bedeutung sein. EuPC wird eng mit seinen Mitgliedern zusammenarbeiten, um eine gute Förderung und Verbreitung von MORE in der kunststoffverarbeitenden Industrie zu gewährleisten.

In mehreren Ländern wurden nationale Koordinatoren ernannt, die am nationalen Monitoring-Prozess teilnehmen werden, mit dem Ziel, den Zugang zu erleichtern und eine bessere Koordinierung mit der nationalen Kunststoffverarbeitung zu gewährleisten. OEMs, Marken und Polymerplattformen werden dazu ermutigt, die Registrierung dieser Mengen durch eine verstärkte Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette zu fördern. Zu Beginn wird MORE in Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch und Deutsch verfügbar sein, mit dem Ziel, bis Ende 2019 die meisten Amtssprachen der EU abzudecken.

Torben Knöß, MORE-Verantwortlicher bei der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., sagt: „Viele IK-Unternehmen setzen sich für einen erhöhten Einsatz von Rezyklaten in ihren Produkten ein. Mit der neuen digitalen Plattform haben wir nun die Möglichkeit, dieses Bemühen transparent darzustellen und der Öffentlichkeit sowie den Politikern in Deutschland und der EU zu präsentieren. MORE ermöglicht uns darüber hinaus das Nachhalten eines der IK-Recyclingziele: 2025 sollen in Deutschland mindestens 1 Mio. t Recyclingmaterial oder nachwachsende Rohstoffe für die Produktion von Kunststoffverpackungen verwendet werden.“

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den von der IK ernannten MORE-Koordinator Torben Knöß
( t.knoess <AT> kunststoffverpackungen.de ), oder entdecken Sie MORE auf www.moreplatform.eu

Weiterführende Information
  • 07.01.2019

    airpop wird erfolgreich recycelt

    Negative Einstufung durch Zentrale Stelle Verpackungsregister nicht realitätsnah

    Foren und Fachgruppen der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. widersprechen der Abwertung von expandiertem Polystyrol als Verpackungsmaterial.   mehr

  • 27.11.2018

    Umweltfreundliche Verpackungen und mehr Kunststoff-Recycling

    IK unterstützt Plan der Umweltministerin

    Wo die Schutzfunktionen von Kunststoffverpackungen nicht notwendig sind und achtloses Wegwerfen sowie fehlende Verwertungsinfrastrukturen zum Problem werden, sieht auch der Kunststoffverband Handlungsbedarf.   mehr

  • 09.11.2018

    Blick auf die Kreislaufwirtschaft

    IK beruft neue Geschäftsführerin

    Die promovierte Diplom-Geoökologin Dr. Isabell Schmidt ist seit 2010 bei der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. tätig und verantwortete bislang das Referat Umwelt und Nachhaltigkeit.   mehr

  • 25.09.2018

    IK wählt neuen Präsidenten

    Straßburger folgt auf Roth

    Straßburger engagiert sich seit vielen Jahren im IK: Unter anderem vertritt er seit 2009 als Mitglied des Vorstands die Fachgruppe IBC. 2010 wurde er Schatzmeister, 2014 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten.   mehr

  • "Verbote sind der falsche Weg"
    Kunststoffe 08/2018, Seite 52 - 54

    "Verbote sind der falsche Weg"

    Interview mit Dr. Jürgen Bruder zur aktuellen Diskussion um die Umweltauswirkungen von Kunststoffverpackungen

    Ausgehend vom globalen Problem Marine Litter hat sich gerade in Deutschland durch die strengeren Importrichtlinien Chinas für...   mehr

  • 07.03.2017

    FAQs zu oxo-abbaubaren Kunststoffen

    IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen äußert Kritik

    Laut Verband sind die Bezeichnungen „oxo-fragmentierbare“ und „thermo-„ oder „photo- fragmentierbare Kunststoffe“ besser.   mehr

  • 23.01.2017

    Lob und Kritik für Recycling-Gelöbnis

    Ellen-MacArthur-Unterstützung: Handeln die Konzerne richtig?

    Während der deutsche Branchenverband die Unterstützung der Ellen-MacArthur-Initiative durch Coca-Cola & Co. grundsätzlich begrüßt, aber den Begriff „Plastikabfall“ kritisiert, wittern Kritiker Täuschungsmanöver und sehen Biokunststoffe missbraucht.   mehr

Unternehmensinformation

ik Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Kaiser-Friedrich-Promenade 43
DE 61348 Bad Homburg
Tel.: 06172 9266-01

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