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07.01.2019

airpop wird erfolgreich recycelt

Negative Einstufung durch Zentrale Stelle Verpackungsregister nicht realitätsnah

Zum 1. Januar 2019 wurde expandiertes Polystyrol (EPS, auch bekannt als airpop oder Styropor) in der von der Zentralen Stelle Verpackungsregister veröffentlichten „Orientierungshilfe zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen“ von den sogenannten Gutmaterialien ausgeschlossen und gilt damit nach Definition als nicht recyclingfähig. Das innerhalb der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. organisierte Forum für EPS Recycling EPSY und die Fachgruppe airpop widersprechen dieser Einstufung deutlich.

Das Verpackungsmaterial, das bereits während seiner ersten Nutzungsphase durch spezifische Schutz- und Isolierfunktionen in Sachen Nachhaltigkeit überzeuge, werde auch an seinem Lebensende dem Recyclingkreislauf als Sekundär-Rohstoff zugeführt. Die Recyclingquote liegt in Deutschland bei etwa 50% ( Conversio Studie 2017 ) – laut IK im europäischen Vergleich ein beispielhaftes Ergebnis, das sukzessive weiter ausgebaut wird. Für die kleinen bisher noch nicht recycelten Mengen aus dem Gelben Sack arbeite die Industrie mit Beteiligten der Wertschöpfungskette an Lösungen.

Ungerechtfertigte Abwertung des Verpackungsmaterials

„Die Einstufung von airpop als nicht recyclingfähig basiert auf rein ökonomischen Entscheidungen seitens der Sortierer“, betont Mara Hancker, Leiterin Public Relations bei der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen und Ansprechpartnerin für die Fachgruppe airpop. „Zum einen sind die Mengen im Gelben Sack vergleichsweise gering und zum anderen erzielt das Material ausgezeichnete Werte in der energetischen Verwertung. Mit der tatsächlichen physikalischen Recyclingfähigkeit des Materials hat diese Einstufung nichts zu tun.“

Im Gelben Sack landet vergleichsweise wenig airpop. Das meiste wird im gewerblichen Bereich gesammelt und recycelt (© Zauberhut, fotolia by Adobe)

Die Einstufung als nicht-recyclingfähig bedeutet in der Praxis eine Abwertung des Verpackungsmaterials. „Mit der aus unserer Sicht nicht gerechtfertigten Stigmatisierung wird das Material trotz ökologischer Vorteile gegenüber anderen Materialien schlechter gestellt“, so Hancker. Die Einstufung wirkt verunsichernd auf die maßgeblichen Industrien. „Eine Substitution durch ökologisch nachteiligere Materialien ist dabei nicht im Sinne der Umwelt und auch nicht im Sinne des Verpackungsgesetzes.“

Hohe Recyclingquote bereits heute

Dass ein Recycling des Verpackungsmaterials problemlos funktioniert, beweist die gewerbliche Sammlung bereits. Rund 80% der im Markt befindlichen Menge gehen gar nicht aus den Privathaushalten in den Gelben Sack. Der Großteil wird bei den Herstellern in den Haupteinsatzgebieten Weiße Ware sowie Möbel gesammelt und an spezialisierte Recycler weitergegeben. Die Recyclingquote liegt in Deutschland dabei bei 50%. Gebrauchte EPS-Verpackungen werden nach der Aufbereitung des Materials zu neuen Anwendungen.

Die Fachgruppe airpop will das EPS-Recycling weiter ausbauen und den Kreislauf aktiv mitgestalten. Daher unterstützt sie den Aufbau neuer Recyclingverfahren wie das EU-geförderte PolyStyrene-Loop oder das kanadische PolyStyvert-Verfahren. Besonders das chemische Recycling durch die rohstoffherstellende Industrie wird als Option für hochwertiges Recycling intensiv verfolgt. Über den europäischen Verband Eumeps wird zudem international an Lösungen gearbeitet. (Red)

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Unternehmensinformation

ik Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Kaiser-Friedrich-Promenade 43
DE 61348 Bad Homburg
Tel.: 06172 9266-01

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