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16.12.2016

Wenn nur noch Tests helfen

Motan-Colortronic weiht sein Technikum ein

Trocknen, Dosieren und Fördern – um diese „Peripherieprozesse“ geht es im neuen Technikum von Motan-Colortronic in Friedrichsdorf bei Frankfurt. Dort werden auf Wunsch spezielle Prozesse für Kunden zum Testen aufgebaut. Das gut ausgestattete „Tech Center“ ist schon einige Monate wieder im Einsatz und wurde nun am 14. Dezember 2016 mit der Präsentation von Versuchen offiziell eingeweiht.

  • Gerätevielfalt: Im Showroom des Motan-Colortronic-Technikums in Friedrichsdorf (Taunus) lassen sich Material-Handling-Komponenten unterschiedlicher Größe direkt in Tests vergleichen (© Hanser/K. Klotz)

    Gerätevielfalt: Im Showroom des Motan-Colortronic-Technikums in Friedrichsdorf (Taunus) lassen sich Material-Handling-Komponenten unterschiedlicher Größe direkt in Tests vergleichen (© Hanser/K. Klotz)

  • Ball- statt Material-Handling: Nachwuchsfußballer posierten bei der Einweihungsfeier des Technikums gut gelaunt mit ihren frischen Trikots, nachdem sie einige Fußbälle schwungvoll in das aufblasbare Tor befördert hatten (© Hanser/K. Klotz)

    Ball- statt Material-Handling: Nachwuchsfußballer posierten bei der Einweihungsfeier des Technikums gut gelaunt mit ihren frischen Trikots, nachdem sie einige Fußbälle schwungvoll in das aufblasbare Tor befördert hatten (© Hanser/K. Klotz)

  • Investment am früheren Colortronic-Standort: Geschäftsführer Guido Michael bei der Eröffnung des 800 m² großen Technikums, für das Motan-Colortronic rund eine Million Euro in den Auf- und Ausbau investiert hat (© Hanser/K. Klotz)

    Investment am früheren Colortronic-Standort: Geschäftsführer Guido Michael bei der Eröffnung des 800 m² großen Technikums, für das Motan-Colortronic rund eine Million Euro in den Auf- und Ausbau investiert hat (© Hanser/K. Klotz)

  • Rücksicht auf Besucher: Thomas Kaupel, Leiter des Technikums, beschränkte sich während der Versuchsvorführung beim Dosieren auf Granulat, da pulverförmige Stoffe eine Absaugung erfordert hätten (© Hanser/K. Klotz)

    Rücksicht auf Besucher: Thomas Kaupel, Leiter des Technikums, beschränkte sich während der Versuchsvorführung beim Dosieren auf Granulat, da pulverförmige Stoffe eine Absaugung erfordert hätten (© Hanser/K. Klotz)

  • Schnecken: Für Dosiertests stehen zahlreiche Schnecken zur Verfügung (© Hanser/K. Klotz)

    Schnecken: Für Dosiertests stehen zahlreiche Schnecken zur Verfügung (© Hanser/K. Klotz)

  • Dosierkonstanz im Test: Granulat fällt durch einen Ionisatorring, der Störungen der empfindlichen Waage verhindert, in einen Behälter auf der Waage, deren Anzeige alle 2 s ausgelesen wird (© Hanser/K. Klotz)

    Dosierkonstanz im Test: Granulat fällt durch einen Ionisatorring, der Störungen der empfindlichen Waage verhindert, in einen Behälter auf der Waage, deren Anzeige alle 2 s ausgelesen wird (© Hanser/K. Klotz)

  • Bei einem Rohr-im-Rohr-System montierbarer Leckagesensor: Das drehbare Rädchen gibt ein leicht erkennbares optisches Signal bei einer Leckage und wirkt so als simpler Detektor in einem Rohr-Abschnitt für die ansonsten oft schwer aufspürbaren Lecks (© Hanser/K. Klotz)

    Bei einem Rohr-im-Rohr-System montierbarer Leckagesensor: Das drehbare Rädchen gibt ein leicht erkennbares optisches Signal bei einer Leckage und wirkt so als simpler Detektor in einem Rohr-Abschnitt für die ansonsten oft schwer aufspürbaren Lecks (© Hanser/K. Klotz)

  • Kupplungsbahnhof: Die Kupplungen lassen sich auch mit Codierungen ausstatten, um die manuelle Materialverteilung sicherer zu machen, weil dann die Förderung nur freigegeben wird, wenn die richtige Kupplung gewählt wurde (© Hanser/K. Klotz)

    Kupplungsbahnhof: Die Kupplungen lassen sich auch mit Codierungen ausstatten, um die manuelle Materialverteilung sicherer zu machen, weil dann die Förderung nur freigegeben wird, wenn die richtige Kupplung gewählt wurde (© Hanser/K. Klotz)

  • Kupplungsturm: Auf jeder der zehn Metrolink-Ebenen lassen sich durch Rotation die richtigen Anschlüsse wählen (© Hanser/K. Klotz)

    Kupplungsturm: Auf jeder der zehn Metrolink-Ebenen lassen sich durch Rotation die richtigen Anschlüsse wählen (© Hanser/K. Klotz)

  • Quellleitungen unter dem Kupplungsturm: In der Mitte eine Granulat-führende Leitung (© Hanser/K. Klotz)

    Quellleitungen unter dem Kupplungsturm: In der Mitte eine Granulat-führende Leitung (© Hanser/K. Klotz)

  • Energiesparen macht Spaß: Rüdinger Kissinger weist auf eine drehzahlvariable Vakuumpumpe hin, die – auch bei wechselnder Zuschaltung von Abnahmestellen – die Leistung der darunter montierten Pumpe flexibel ergänzt und so ein nahezu konstantes Förder-Vakuum aufrechterhält, ohne mehr Strom als nötig zu verbrauchen (© Hanser/K. Klotz)

    Energiesparen macht Spaß: Rüdinger Kissinger weist auf eine drehzahlvariable Vakuumpumpe hin, die – auch bei wechselnder Zuschaltung von Abnahmestellen – die Leistung der darunter montierten Pumpe flexibel ergänzt und so ein nahezu konstantes Förder-Vakuum aufrechterhält, ohne mehr Strom als nötig zu verbrauchen (© Hanser/K. Klotz)

  • Gebannte Zuhörer: Technikumsleiter Thomas Kaupel (zweiter von rechts) erläutert die Gefahren der Übertrocknung, die sich in modernen Trocknern reduzieren lässt, da sie den Taupunkt der Trockenluft konstant auf etwa -20 °C halten (© Hanser/K. Klotz)

    Gebannte Zuhörer: Technikumsleiter Thomas Kaupel (zweiter von rechts) erläutert die Gefahren der Übertrocknung, die sich in modernen Trocknern reduzieren lässt, da sie den Taupunkt der Trockenluft konstant auf etwa -20 °C halten (© Hanser/K. Klotz)

  • Rohrsystem hinter dem Kupplungsturm: Insgesamt lässt sich eine äquivalente Förderstrecke mit 366 m Länge testen (© Hanser/K. Klotz)

    Rohrsystem hinter dem Kupplungsturm: Insgesamt lässt sich eine äquivalente Förderstrecke mit 366 m Länge testen (© Hanser/K. Klotz)

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Erfahrungslücken schließen

Eine große Halle fungiert als Showroom (Bild 1 in der Bildergalerie), wo vor allem der Umgang mit Granulat gezeigt wird, während im kleineren „Labor“ auch pulverförmige Substanzen dosiert werden. „Kunden nutzen die Möglichkeit immer stärker, das Handling ihres eigenen Materials hier zu testen, weil sie später mehr Sicherheit in ihrem Prozess wünschen“, ist die Erfahrung des Unternehmens mit Firmensitz in Friedrichsdorf.

Hintergrund ist, dass es mit den heute vielfach verwendeten Hochleistungskunststoffe noch wenig Erfahrungen gibt, andererseits sich Verarbeiter immer öfter gezwungen sehen, die Limits der Werkstoffe auszutesten. Im Gespräch mit Kunststoffe betonte Geschäftsführer Guido Michael (Bild 3), dass die wachsenden Nachweiswünsche bzw. -pflichten (Traceability) heute eine immer bessere Dokumentation erfordern, wie sie insbesondere die gravimetrischen Dosiergeräte bieten.

Vorführungen im „Open House“

Drei besondere Versuche gaben bei der Open-House-Veranstaltung am Einweihungstag einen Eindruck von den technischen Möglichkeiten, die derzeit in dieser Größenordnung wohl nur Motan-Colortronic unter einem Dach zum Testen anbietet. So demonstrierte Technikumsleiter Thomas Kaupel (Bild 4) beispielsweise die Finessen der Dosierung, unter anderem durch einen Test der Dosierkonstanz (Bild 6).

Deutlich hörbar war in einem anderen Versuch der Unterschied einer konventionellen Förderung und der „Silent Line“, die als Rohr-in-Rohr-System nicht nur die Lärmentwicklung reduziert, sondern auch thermisch besser isoliert und so beim Transport warmer Granulate vom Trockner zur Verarbeitung Energie sparen kann. Leicht integrierbar ist hier zudem ein Leckagesensor (Bild 7).

Eine weitere Vorführung machte die Optionen bei der Materialverteilung augenfällig: manuell über einen Kupplungsbahnhof (Bild 8) oder automatisch mit Kupplungsturm (Bild 9 und 10).

Detaillierte Dokumentation der Ergebnisse

Open-House-Veranstaltungen wie diese zur Einweihung soll es künftig mehrmals im Jahr geben, wobei die Besucherzahl jeweils auf etwa 50 begrenzt wird. Dann werden weitere Exponate in Betrieb sein, beispielsweise zum energieeffizienten Erzeugen eines Fördervakuums (Bild 11). Diesmal waren die Vakuumerzeuger noch ohne Betrieb im Showroom zu sehen; sie werden zukünftig in einem lärmgeschützten Raum arbeiten. Aber auch so stieß der Auftakt mit seinen Vorführungen bei den Besuchern auf hohes Interesse (Bild 12).

Während es bei den Präsentationen vor allem darum geht, einen direkten Eindruck von den technischen Unterschieden zu vermitteln, dokumentiert Motan-Colortronic für seine Kunden die Testergebnisse aus dem Technikum in möglichst detaillierter Form, beispielsweise als Trocknungskurven oder Fördermengen in Abhängigkeit einer zu überwindenden Höhendifferenz. Für solche Förderversuche steht eine äquivalente Förderstrecke mit 366 m Länge zur Verfügung und Förderleitungen mit den gängigen Durchmessern 45, 50, 65 und 76 mm (Bild 13).

Dr. Karlhorst Klotz, Redaktion Kunststoffe

Unternehmensinformation

motan-colortronic gmbH

Otto-Hahn-Str. 10-14
DE 61381 Friedrichsdorf
Tel.: 06175 792-0
Fax: 06175 792179

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