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12.08.2020

Waschmittelflasche aus regionalem Rezyklat

Initiative hat Wertstoffkreislauf für Hamburg zum Ziel

  • Die Partner der Werkstoff-Inititative haben sich zum Ziel gesetzt, einen regionalen Kunststoff-Kreislauf in Hamburg zu etablieren (© Unilever Deutschland)

    Die Partner der Werkstoff-Inititative haben sich zum Ziel gesetzt, einen regionalen Kunststoff-Kreislauf in Hamburg zu etablieren (© Unilever Deutschland)

  • Mit einer entsprechenden Kampagne wird öffentlich auf die Inititative aufmerksam gemacht (© Unilever Deutschland)

    Mit einer entsprechenden Werbe- und Imagekampagne wird öffentlich auf die Inititative aufmerksam gemacht (© Unilever Deutschland)

  • Die Entsorgungsunternehmen bringen die Verpackungsabfälle aus der Sammlung in eine Sortieranlage für Leichtverpackungen in Hamburg (© Veolia)

    Für den regionalen Wertstoffkreislauf bringen die Entsorgungsunternehmen die gesammelten Post-Consumer-Verpackungsabfälle in eine Sortieranlage für Leichtverpackungen in Hamburg (© Veolia)

  • Die Wertstoffe werden gesammelt und in die Sortieranlage umgeladen (© Veolia)

    Dort werden die Wertstoffe aus dem verschiedenen Sammlungen in die Sortieranlage geladen (© Veolia)

  • Bei der Sortierung trennt ein Ballistikseperator harte und weiche Kunststoffanteile (© Veolia)

    Während der Sortierung trennt ein Ballistikseperator harte und weiche Kunststoffanteile (© Veolia)

  • Im Trommelsieb werden die Post-Consumer-Verpackungsabfälle nach Größe sortiert (© Veolia)

    Im Trommelsieb werden die Post-Consumer-Verpackungsabfälle nach Größe sortiert (© Veolia)

  • In den verschiedenen Sortier- und Aufbereitungsprozessen wird aus den Hamburger Leichtverpackungen im Rahmebn der Inititative Polyethylen mit hoher Dichte (PE-HD) aussortiert und in einen Kreislaufprozess gebracht (© Veolia)

    In den verschiedenen Sortier- und Aufbereitungsprozessen wird aus den Hamburger Leichtverpackungen im Rahmen der Inititative Polyethylen mit hoher Dichte (PE-HD) aussortiert und in einen Kreislaufprozess gebracht (© Veolia)

  • Die aufbereiteten Abfälle werden letztlich zu PE-HD-Rezyklat verarbeitet, das wieder in Produktionsprozessen für Kunststoffartikel eingesetzt werden kann (© Veolia)

    Die aufbereiteten Abfälle werden letztlich zu PE-HD-Rezyklat verarbeitet, das wieder in Produktionsprozessen für Kunststoffartikel eingesetzt werden kann (© Veolia)

  • Das Rezyklat aus dem Hamburger Wertstoff-Kreislauf wird von Unilever für die Herstellung von Wachmittelflaschen eingesetzt, die regional vom Projektpartner BUDNI in den Handel gebracht werden (© Unilever Deutschland)

    Das Rezyklat aus dem Hamburger Wertstoff-Kreislauf wird von Unilever für die Herstellung von Wachmittelflaschen eingesetzt, die regional vom Projektpartner BUDNI in den Handel gebracht werden (© Unilever Deutschland)

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Einen echten Hamburger Kreislauf schaffen – das ist das Ziel von Hamburgs Wertstoff Innovative. Zusammen zeigen die Stadtreinigung Hamburg, Veolia, Unilever, BUDNI und die TU Hamburg, dass ein Recycling-Kreislauf funktioniert: regional und anfassbar.

Der Beweis steht ab sofort beim Handelspartner BUDNI in den Regalen: Ein Waschmittel der Unilever-Marke ‚Sieben Generationen‘, verpackt in einer Flasche, die zu 100 % aus recyceltem Kunststoff aus der Hamburger Wertstofftonne und dem Gelben Sack besteht.

Anschaulicher Beweis für funktionierende Kreisläufe

Mit dem Ziel mehr Kunststoffe zu recyclen wurde im Frühjahr 2019 Hamburgs Wertstoff Innovative von den fünf Projektpartnern ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen sie zeigen, dass es Wege und Möglichkeiten gibt, nachhaltiger mit Kunststoff umzugehen und dabei Kreisläufe zu schließen – auch und vor allem regional! Das konkrete Ziel von Hamburgs Wertstoff Innovative: Einen Recyclingkreislauf in Hamburg für Hamburg zu realisieren.

Jeder Partner übernimmt dabei seine spezielle Rolle. Die Hamburger Stadtreinigung sammelt die Verpackungsabfälle aus der Wertstofftonne oder dem Gelben Sack und liefert sie in die Hamburger Sortieranlage von Veolia. Dort werden die Abfälle sortiert und die für das Projekt benötigten Kunststoffverpackungen aus High Density Polyethylen (PE-HD) in Ballen verpresst. In einem weiteren Betrieb werden die wertstoffe nach Farben sortiert, zerkleinert, gereinigt, aufbereitet und zu Rezyklaten verarbeitet. Diese werden von Unilever zur Produktion einer Waschmittelflasche aus 100 % recyceltem Kunststoff eingesetzt.

Optimierung von Wertstoff-Prozessen

All diese Prozesse werden von umfangreichen Tests und Prüfungen begleitet, die in Zusammenarbeit mit der TU Hamburg stattfinden. Die Erkenntnisse werden ausgewertet und für die Optimierung der Sortier- und Recyclingprozesse eingesetzt.

Unilever produziert das Waschmittel und gestaltet das Produkt, welches dann exklusiv beim Handelspartner BUDNI in den Regalen steht. Parallel informieren die Partner zum Thema Mülltrennung und rufen alle interessierten Kundinnen und Kunden dazu auf, sich aktiv am Hamburger Kreislauf zu beteiligen.

Mit dem Kauf des Produktes schließen die Hamburger Bürger den Kreislauf, denn nach dem Gebrauch gehört die Flasche (wieder) in die Wertstofftonne oder in den Gelben Sack und der Kreislauf kann von vorne starten. Das Besondere: Der Kunststoff wird vor und nach dem Recycling als Produktverpackung genutzt. Ein echter und zudem noch regionaler Bottle-to-bottle-Kreislauf!

Hochwertiges Recyclingprodukt aus regionaler Sammlung

Verpackungen aus Rezyklat oder mit Rezyklat-Anteilen kommen zunehmend auf den Markt, jedoch werden bisher vor allem Rezyklate aus dem bepfandeten PET-Einwegflaschenstrom eingesetzt. Hingegen gibt es bisher kaum Verpackungen, deren Kunststoff ausschließlich aus
Verpackungsabfällen der Sammlung einer Region stammt und ohne Beimischung von Rezyklaten aus Produktions-/Industrieabfällen auskommt.

Die Herausforderung lag unter anderem darin, dass das Rezyklat einige Unterschiede zu Kunststoff-Neuware aufweist: es riecht anders, es sieht anders aus, es verhält sich bei der Verarbeitung anders. Die Projektpartner konnten jedoch mit wissenschaftlicher Begleitung zeigen, dass aus hochwertigem Rezyklat eine neue hochwertige Verpackung entstehen kann.

Engagierte Projektpartner und BürgerInnen

Wirksames Recycling geht nur gemeinsam. Die Partner von Hamburgs Wertstoff Innovative arbeiten für einen funktionierenden Hamburger Verpackungskreislauf. Jeder bringt seine Expertise und Ressourcen ein, aber eine Botschaft ist ihnen besonders wichtig: Die
Hamburger BürgerInnen spielen eine zentrale Rolle in diesem Kreislauf.

“Richtige Mülltrennung und Entsorgung ist die Grundvoraussetzung für ein
gutes Recycling und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft” sagt Prof. Kerstin Kuchta, Vizepräsidentin der TU Hamburg, im Namen aller Partner. “Hamburgs Wertstoff Innovative zeigt, dass es funktioniert.”

Dazu Umweltsenator Jens Kerstan: “Ich freue mich besonders darüber, dass die recycelte Kunststoffflasche ein echtes Hamburger Projekt ist - von Hamburger Unternehmen initiiert und umgesetzt. Ich hoffe, dass dieses positive Beispiel Schule macht. Ganz wichtig ist mir dabei, die Hamburgerinnen und Hamburger zu bitten, ihre Kunststoffe in die gelbe Wertstofftonne zu geben und nicht in den Restmüll. Denn nur wenn die Wertstoffe in der gelben Tonne landen, können sie auch recycelt werden."

Weitere Informationen und Links zu den Projektpartnern finden Sie hier.

Weiterführende Information
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