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12.07.2019

Stärke als Herausforderung

Blasfolienhersteller stellt um auf bioabbaubar

  • Vor der ZSK-Anlage im Technikum von Coperion in Stuttgart (von links nach rechts): Peter von Hoffmann, General Manager Business Unit Engineering Plastics & Special Applications, Levin Batschauer, Sales Manager Special Applications, Markus Fiedler, Senior Process Engineer (alle Coperion) und Entwicklungsleiter David Romaric Tinkou von Asahel Benin (© Coperion)

    Vor der ZSK-Anlage im Technikum von Coperion in Stuttgart (von links nach rechts): Peter von Hoffmann, General Manager Business Unit Engineering Plastics & Special Applications, Levin Batschauer, Sales Manager Special Applications, Markus Fiedler, Senior Process Engineer (alle Coperion), und Entwicklungsleiter David Romaric Tinkou von Asahel Benin (© Coperion)

  • Komplettanlage für Asahel Benin: Ein ZSK 26 Mc18 Doppelschneckenextruder, vier Dosierer von Coperion K-Tron sowie Wasserbad, Strangabblasung und Stranggranulierung SP 50 von Coperion Pelletizing Technology (© Coperion)

    Komplettanlage für Asahel Benin: ein Doppelschneckenextruder ZSK 26 Mc18, vier Dosierer von Coperion K-Tron sowie Wasserbad, Strangabblasung und Stranggranulierung SP 50 von Coperion Pelletizing Technology (© Coperion)

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Bis zum Verbot von Plastiktüten und Plastikverpackungen hatte Asahel Benin Sarl. in Benin seine Kunststofffolien auf Basis von Polyethylen (PE) gefertigt. Die neue Gesetzgebung zwang ihn im Juli 2018 dazu, seine Produktion komplett umzustellen, da es in dem westafrikanischen Land seither verboten ist, Tragetaschen und Verpackungen aus erdölbasierten Rohstoffen zu importieren, zu produzieren, zu verkaufen oder zu besitzen. Zuvor hatte das Unternehmen für die Herstellung seiner Folien, die vorrangig in Haushaltsprodukten und in Einkaufstüten für Supermärkte zum Einsatz kamen, sowohl neuwertige PE-Granulate als auch Rezyklat verwendet.

Nach einer Test- und Trainingsphase im Technikum von Coperion in Stuttgart wird Asahel Benin in Afrika nun Compounds auf Basis bioabbaubarer Materialien produzieren und diese auf seinen Blasfolienanlagen zu bioabbaubaren Tüten und Verpackungen weiterverarbeiten. Die Anlage umfasst einen Doppelschneckenextruder ZSK 26 Mc18, vier Dosierer von Coperion K-Tron sowie ein Wasserbad, eine Strangabblasung und eine Stranggranulierung von Coperion Pelletizing Technology.

Plastifizierung der Stärke

Für die Konfiguration der Doppelschnecken erwiesen sich die Rezepturen mit Stärkeanteil als besondere Herausforderung: Während der Extrusion gilt es dabei nicht nur, die Polymere aufzuschmelzen, sondern im selben Bereich auch die nicht schmelzbare Stärke unter Flüssigkeitszugabe zu plastifizieren. Im Rahmen des Testbetriebs erhielt der Entwicklungsleiter von Asahel Benin eine umfangreiche Schulung zum Betreiben der Compoundieranlage und es wurde damit begonnen, eine Rezeptur für das Biopolymer zu entwickeln.

„Bioabbaubare Compounds aus nachwachsenden Rohstoffen vereinen hohe produktionstechnische Anforderungen mit Umweltverträglichkeit“, erklärt Peter von Hoffmann, General Manager Business Unit Engineering Plastics & Special Applications bei Coperion: „Sie stellen insbesondere für Hersteller kurzlebiger Produkte für Haushalt, Industrie und Landwirtschaft eine langfristig nachhaltige Alternative zu erdölbasierten Rohstoffen wie z. B. PE dar.“ Typische Anwendungsbereiche seien Einwegbestecke, Müllbeutel und -säcke, Lebensmittelverpackungen, Einkaufsbeutel, Trinkhalme und Landwirtschaftsfolien. (kk)

Weiterführende Information
  • Erschienen am 13.09.2019

    Meilenstein K3

    Vibrationsdosierer mit technischen Finessen

    Eine neuartige Palette von Vibrationsdosierern stellt Coperion K-Tron auf der K 2019 vor, deren Vibrationsantrieb mit nur 20 W auskommt.   mehr

    Coperion K-Tron (Schweiz) GmbH

  • Die Auftragsmilliarde in den Büchern
    Kunststoffe 01/2019, Seite 20 - 21

    Die Auftragsmilliarde in den Büchern

    Wo Ingenieurskunst und Business-Modelle zueinander finden

    Die Entwicklung der Technik sowie die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens standen im Fokus der Coperion Extrusion Days Ende...   mehr

  • © Coperion

    Tiefe Einblicke in die Extrusion

    Coperion vom Erdmenger-Patent bis heute

    Die Entwicklung der Technik sowie auch die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens standen im Fokus der Coperion Extrusion Days Mitte November 2018. Eine Tour durch die Hallen vermittelte interessante Einblicke in die Facetten der Extruderherstellung und ihrer Komponenten.   mehr

  • 12.10.2018

    Bioabbaubare Kunststoffe kompostieren

    Gutachten vom Umweltbundesamt

    Das Umweltbundesamt hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, in welchem Materialien, Produkte und Standards der biologischen Abbaubarkeit beschrieben und die Verwertung dargestellt wurden.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 10/2018

    Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten erweitert

    Dosierer überwachen mit K-Vision

    Der Spezialist für Prozesstechnik Coperion K-Tron hat die Software seiner Bedieneinheit K-Vision mit neuen Funktionen erweitert. Mit der Version 2.0 soll die Steuerung bis zu 24 Geräte in ein oder zwei Linien steuern können.   mehr

    Coperion K-Tron (Schweiz) GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 08/2018

    Hoher Durchsatz bei geringen Investitionskosten

    Extruder für die Aufbereitung technischer Kunststoffe

    Die Coperion GmbH präsentiert einen Hochleistungs-Doppelschneckenextruder in Best-Practice-Ausführung. Ein großes Drehmoment soll hohe Durchsätze ermöglichen.   mehr

    Coperion GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 08/2018

    Schnittstelle für Compoundieranlagen

    Übergreifende Steuerung für mehrere Produktionslinien

    Coperion präsentiert ein System zur Steuerung von Compoundieranlagen. Es umfasst nicht nur wesentliche MES-Funktionen, sondern kann auch mit Rezept-Fertigungsversionen umgehen.   mehr

    Coperion GmbH

  • Biokunststoffe - Definition

    Was sind Biokunststoffe?

    Biokunststoffe können zu einem wesentlichen Anteil oder ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen. Müssen sie jedoch nicht. Es gibt jedoch auch eine Reihe von petrochemischen Kunststoffen, die aufgrund ihrer Abbaubarkeit unter dieses Kategorie fallen.   mehr

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Unternehmensinformation

Coperion GmbH

Theodorstr. 10
DE 70469 Stuttgart
Tel.: 0711 897-2515
Fax: 0711 897-3981

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