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05.04.2019

Sauberes Kältemittel mit Zukunft

gwk stellt um auf R513A

Die R134a-Ära geht zu Ende: Bei neuen Kälteanlagen setzt gwk stattdessen ab sofort das klimafreundlichere Kältemittel R513A ein (© gwk)

Kältesysteme für die Industrie müssen auf lange Sicht betriebssicher und effizient laufen und dabei steigenden Ansprüchen an ihre Umweltverträglichkeit gerecht werden. Die gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH, Meinerzhagen, ein Tochterunternehmen der technotrans-Gruppe, stellt deshalb jetzt ihre Kältemaschinen und Kaltwassersätze auf das Kältemittel R513A um. Neben einem geringen Treibhauspotenzial bietet es zahlreiche weitere Anwendungsvorteile.

Klimaschonende Alternative

Die EU-Verordnung 517/2014, besser bekannt als F-Gase-Verordnung, senkt schrittweise die am Markt verfügbaren Mengen von Substanzen, die den Treibhauseffekt befördern. Dazu gehören auch verschiedene Kältemittel. Indikator für die Klimagefährdung ist das sogenannte „GWP“, kurz für „Global Warming Potential“, das mit dem „GWP-Wert“ angegeben wird. Kohlendioxid (CO2 ) weist als Referenzsubstanz einen GWP-Wert von 1 auf. Der GWP-Wert des heute gängigen Kältemittels R134a liegt bei 1430. Das bedeutet: Wenn ein Kilogramm R134a in die Atmosphäre entweicht, ist dessen klimaschädlicher Einfluss 1430-mal so stark wie der, den ein Kilogramm CO2 hätte.

Der GWP-Wert des neuen Kältemittels R513A beträgt im Vergleich dazu 631. Bezüglich der Sicherheit sind keine Abstriche nötig. Nach DIN EN 378 ist R513A als A1-Kältemittel zertifiziert und damit weder giftig noch brennbar. Auf Anfrage bietet gwk außerdem Kältesysteme mit R1234ze an. Dieses Kältemittel hat sogar einen GWP-Wert von lediglich 7, kann aber aufgrund seiner thermodynamischen Eigenschaften nur in Kältesystemen eingesetzt werden, die bei gleicher Leistung größer dimensioniert sind. R513A dagegen ist für R134a ein sogenanntes Drop-in-Kältemittel: Zur Umstellung müssen die Systemeigenschaften der bewährten Kältetechnik nicht verändert werden. So lassen sich auch bestehende R134a-Anlagen mit vertretbarem Aufwand umrüsten, falls sinnvoll.

Günstig für Umwelt und Betreiber

Der Gesetzgeber belohnt den Einsatz klimaschonender Kältemittel, indem er per F-Gase-Verordnung die Intervalle für vorgeschriebene Dichtheitsprüfungen an Kälteanlagen mit dem GWP-Wert verknüpft. Die notwendige Prüfhäufigkeit hängt jetzt von der CO2 -Äquivalenz ab. Dabei handelt es sich um das Füllgewicht der Anlage, multipliziert mit dem GWP-Wert des Kältemittels. So kann sich beim Umstieg von R134a auf R513A die Zeit zwischen den obligatorischen Dichtheitsprüfungen verdoppeln, was Zeit und Geld spart. Unter Umständen entfällt die Prüfpflicht sogar ganz. Ob sich die Umstellung eines bestehenden Systems anbietet, um diesen Vorteil nutzen zu können, prüft das gwk-Serviceteam jeweils im Einzelfall.

www.gwk.com

Weiterführende Information
  • 18.12.2018

    Designpreis für Temperiergeräte-Touchscreen

    gwk verwendet preisgekrönte Anzeige- und Bedieneinheit

    Die logotherm-Benutzerschnittstelle bildet die Verknüpfung zwischen dem Bediener und dem von gwk als compactControl vermarkteten Regler aus der neuen Reglerfamilie, die in den kompakten Temperiergeräten der Baureihe teco c eingesetzt wird.   mehr

  • 05.07.2018

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    Ralf Radke, der bisherige geschäftsführende Gesellschafter der Hahn Enersave, wird als neuer Business Development Manager der gwk die „enersave“-Temperiertechnologie in das Unternehmen integrieren, weiterführen und ausbauen.   mehr

Unternehmensinformation

gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH

Scherl 10
DE 58540 Meinerzhagen
Tel.: 02354 7060-0
Fax: 02354 7060-156

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