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18.07.2018

Saftkartons zu Glitzer-Regranulat

7000 Jahrestonnen Verpackungsabfall verarbeiten

Im September 2018 wird nach Angaben der Amut Group, Novara/Italien, die weltweit erste Anlage für das Recycling einer PE-Aluminium-Mischung in Betrieb gehen, die daraus ein Polyethylen-Regranulat herstellen kann. Die Kombination von Polyethylen mit Aluminium (PoAl) stammt aus Lebensmittelverpackungen, die unter dem Handelsnamen TetraPak bekannt sind.

  • Produkte für den Alltag: Das Regranulat mit dem leichten Glitzereffekt kann nicht nur in Geschenkartikeln Anwendung finden, sondern auch in ganz profanen Gegenständen (© Amut)

    Produkte für den Alltag: Das Regranulat mit dem leichten Glitzereffekt kann nicht nur in Geschenkartikeln Anwendung finden, sondern auch in ganz profanen Gegenständen (© Amut)

  • TurboWasher: Das Ausgangsmaterial wird zunächst mehrfach gewaschen, um den Anteil von Papierfasern zu reduzieren (© Amut)

    TurboWasher: Das Ausgangsmaterial wird zunächst mehrfach gewaschen, um den Anteil von Papierfasern zu reduzieren (© Amut)

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Das von dem italienischen Startup Ecoplasteam produzierte Regranulat mit dem Namen Ecoallene enthält einige Aluminiumpartikel, die es leicht glitzern lassen. Hauptanwendungsgebiete des Materials sind nach Angaben des Herstellers der Fahrzeugbau, das Bauwesen, Geschenkartikel und allgemeine Werkzeuge (Bild 1). Ecoallen lasse sich wie ein Standardpolymer färben bzw. additivieren und extrudieren sowie spritzgießen.

Das Projekt zur Gewinnung von Ecoallene aus PoAl hat Amut zusammen mit Ecoplasteam entwickelt, bei dem die Nutzungslizenz für das patentierte Material liegt. Die Anlage kann 7000 t des Verpackungsabfalls pro Jahr verarbeiten, von dem bisher nur Zellulose gewonnen werden konnte – der Rest musste in Verbrennungsanlagen oder Deponien zu hohen Kosten entsorgt werden. Amut hat sowohl die Technik für die Behandlung und das Waschen des Materials als auch für die Extrusionslinie geliefert, um das Endmaterial in Pellets umzuwandeln.

Funktionsweise der Anlage

Das Ausgangsmaterial kommt in Form von Mischballen aus der Papierfabrik, nachdem es dort einem Verfahren zur Gewinnung der TetraPak-Cellulose unterzogen wurde. Das Material wird in mehreren Stufen verarbeitet und dabei mit einer Reihe von Geräten gewaschen, um den Anteil von Papierfasern zu reduzieren (Bild 2).

Sobald das Material sauber ist, wird es in einem gravimetrischen Dosiersystem gemischt, in der Extrusionslinie aufgeschmolzen, filtriert, granuliert und schließlich in Bigbags gefüllt. (kk)

Weiterführende Information
  • Kunststoffrecycling

    Das Online-Special rund um das Recycling von Kunststoffen

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Unternehmensinformation

Amut S.p.A.

via per Cameri, 16
IT 28100 NOVARA
Tel.: +39 0321 6641
Fax: +39 0321 474200

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