nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
14.09.2017

Partnerschaft für die Windkraftindustrie

Infiana und AkzoNobel kooperieren

Der Spezialfolienhersteller Infiana, Forchheim, und AkzoNobel, Hersteller von Farben und Lacken haben eine Kooperation vereinbart. Schwerpunkt ihrer exklusiven Partnerschaft wird im Bereich Composites die Trennfolien-Technologie FlexPlas für die Windkraftindustrie sein.

„Infiana und AkzoNobel ergänzen sich sehr gut. Durch unsere Zusammenarbeit entstehen ganz besondere Synergien, die vor allem für die Windbranche sehr interessant sein werden“, freut sich Markus Stieglbauer, Global Business Manager Industrial Coatings, AkzoNobel und Markus Peske, Vice President Composites Infiana ergänzt: „Die Zusammenarbeit zwischen AkzoNobel und Infiana ist für mich ein wichtiger Schritt um die Produktionsprozesse von Rotorblättern künftig zu optimieren und effizienter zu gestalten."

Kombination aus Folie und Lack verbessern Oberflächenbeschaffenheit

Die Zusammenarbeit von Spezialfolienhersteller Infiana und Lackspezialist AkzoNobel ermögliche beim Produktionsprozess von Rotorblättern für die Windkraftindustrie eine qualitative Verbesserung der Oberflächenstruktur. „Unsere Tests haben überdurchschnittliche Ergebnisse geliefert. Lack und Folie bei der Fertigung von Rotorblattbauteilen zu kombinieren, sorgt für eine Optimierung im Produktionsprozess“, so Stieglbauer. „Neben der verbesserten Oberflächenstruktur kommt es zu einer Reduktion der Prozesskosten und sinkender Umweltbelastung. Aufwendige Schleif- und Spachtelprozesse zur Aktivierung der Bauteiloberfläche entfallen; gleichzeitig wird das Lackauftragsgewicht weiter optimiert“, erläutert Soheila Salehi-Schneider, Projektleiterin FlexPlas bei Infiana.

Produktionszeit verkürzt sich

Bei der Herstellung von sogenannten Verbundwerkstoffen bzw. Composites werden Prozesslacke und Top Coats auf die Rotorblätter aufgebracht. Sie werden als dauerhafter Schutz für das Rotorblatt, wie auch aus optischen Gründen benutzt. Der Auftrag dieser Lacke ist ein aufwendiger Prozess. Zunächst muss das ausgehärtete Bauteil sorgfältig von Trennmitteln befreit werden, d.h. gereinigt, geschliffen und gespachtelt, bevor ein Lack appliziert wird. Anschließend werden die jeweiligen Gelcoats in mehreren Schichten aufgetragen. Gleichzeitig muss das Werkzeug für den nächsten Aufbau gereinigt werden. Hier setzt nun das neu entwickelte Verfahren an. Durch das Applizieren des Gelcoats direkt auf der zuvor in das Werkzeug tiefgezogenen FlexPlas-Trennfolie kann die Beschichtung zusammen mit dem Bauteil in einer einzigen Fertigungsstufe gehärtet werden, nachdem sie mit Fasermaterial belegt wurde. „Die Vorteile sind offensichtlich. Die relevanten Prozesszeiten reduzieren sich um bis zu 60 Prozent, das Gesamtrisiko von Beschichtungsfehlern minimiert sich deutlich, der Prozess schont die Umwelt und die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöht sich“, ergänzt Salehi-Schneider. (Red.)

Weiterführende Information
  • 24.11.2011

    Rotorblatt einer Windkraftanlage

    Anmelder/Inhaber: ThyssenKrupp Steel Europe AG, 47166, Duisburg, DE

    Die Erfindung betrifft ein Rotorblatt für eine Windkraftanlage umfassend eine Rotorblattwurzel und ein Rotorblattprofil. Die Aufgabe, ein...   mehr

keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen