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01.10.2018

Öl und Gas für Europa

Zusammenschluss von Wintershall und DEA

BASF und die Investment- und Beteiligungsgesellschaft LetterOne haben eine verbindliche Vereinbarung zum Zusammenschluss ihrer jeweiligen Öl- und Gasgeschäfte unterzeichnet. Das Joint Venture soll unter dem Namen Wintershall DEA firmieren. Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Halbjahr 2019 erwartet, vorbehaltlich der Genehmigungen der Fusionskontroll-, Auslandsinvestitions- sowie Bergbaubehörden und der Bundesnetzagentur. Bis zu diesem Zeitpunkt werden Wintershall und DEA als voneinander unabhängige Unternehmen weitergeführt.

„Mit Wintershall DEA wird das führende unabhängige europäische Explorations- und Produktions-Unternehmen mit internationalen Aktivitäten in Kernregionen entstehen. Durch den Zusammenschluss der beiden deutschen Unternehmen schaffen BASF und LetterOne die Basis für weiteres profitables Wachstum“, erklärt Dr. Hans-Ulrich Engel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der BASF SE. Mittelfristig streben BASF und LetterOne einen Börsengang von Wintershall DEA mittels einer Erstplatzierung (Initial Public Offering) an.

Die Öl- und Gasaktivitäten von BASF sind in der Wintershall-Gruppe zusammengefasst, bestehend aus der Wintershall Holding GmbH und ihren Tochtergesellschaften, einschließlich des Gastransportgeschäfts. Wintershall, mit Hauptsitz in Kassel, konzentriert sich auf die Exploration und Produktion in öl- und gasreichen Regionen in Europa, Russland, Südamerika, Nordafrika und im Nahen Osten. Gemeinsam mit Gazprom ist Wintershall auch im Transport von Erdgas in Europa aktiv.

Das Öl- und Gasgeschäft von LetterOne umfasst die DEA Deutsche Erdöl AG und ihre Tochtergesellschaften. DEA ist auf dem Gebiet der Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas tätig und hat ihren Hauptsitz in Hamburg. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts. Mit rund 1150 Mitarbeitern ist DEA an Produktionsstandorten und Konzessionen in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten, Algerien und Mexiko beteiligt.

Das Offshore-Feld Mittelplate, an dem Wintershall gemeinsam mit DEA Deutsche Erdoel AG zu je 50% beteiligt ist, stellt eine tragende Säule der Erdölförderung in Deutschland dar (© BASF)

Ambitionierte Unternehmensplanung

Im Jahr 2017 hatte das kombinierte Geschäft von Wintershall und DEA einen Pro-forma-Umsatz in Höhe von 4,7 Mrd. EUR, ein Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen (EBITDA) von 2,8 Mrd. EUR und einen Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter von 740 Mio. EUR.

Die Rohöl- und Erdgasproduktion von Wintershall und DEA belief sich im Jahr 2017 pro-forma auf insgesamt 210 Mio. Barrel Öläquivalent (BOE); dies entspricht einer täglichen Fördermenge von rund 575.000 BOE. Das Gemeinschaftsunternehmen wird über ein regional ausgewogenes Portfolio mit Wachstumspotenzial in den Kernregionen verfügen und strebt zwischen 2021 und 2023 eine Tagesproduktion von 750.000 bis 800.000 BOE an. Durch den Zusammenschluss werden vom dritten Jahr nach dem Abschluss der Transaktion an Synergien von mindestens 200 Mio. EUR pro Jahr erwartet.

BASF hält zwei Drittel des neuen Unternehmens

Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender von Wintershall, wurde als Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer (CEO) von Wintershall DEA bestimmt, Maria Moraeus Hanssen, CEO von DEA, als stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Chief Operating Officer. Darüber hinaus werden dem fünfköpfigen Vorstand von Wintershall DEA Thilo Wieland, Vorstandsmitglied von Wintershall, und Hugo Dijkgraaf, Managing Director Wintershall Norge, angehören. Die Benennung eines Finanzvorstands wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Der Zusammenschluss wird vollzogen, indem LetterOne sämtliche ihrer an DEA Deutsche Erdöl AG gehaltenen Anteile in Wintershall Holding GmbH einbringt und neue Anteile von dieser erhält. Die Gesellschaft wird anschließend umbenannt in Wintershall DEA; sie wird Hauptverwaltungsstandorte in Kassel und Hamburg haben.

Der Anteil von BASF an den Stammanteilen von Wintershall DEA wird zunächst 67% betragen, der von LetterOne 33%. Diese Anteile spiegeln den Wert der jeweiligen Explorations- und Produktionsaktivitäten von Wintershall und DEA wider. Um den Wert des Gastransportgeschäfts der Wintershall abzubilden, wird BASF zusätzliche Vorzugsanteile erhalten. Spätestens 36 Monate nach dem Zusammenschluss und in jedem Fall vor einem Börsengang sollen diese Vorzugsanteile in Stammanteile von Wintershall DEA umgewandelt werden. Dies wird den Anteil von BASF an Wintershall DEA auf 72,7% erhöhen. (Red)


Mediathek

BASF at Fakuma 2017: Experience the variety of plastic up close!

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Unternehmensinformation

BASF SE

Carl-Bosch-Str. 38
DE 67056 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60-0
Fax: 0621 60-42525

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