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08.08.2018

Meilenstein im Transformationsprozess

Lanxess verkauft Arlanxeo-Anteile

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess verkauft seinen Anteil am Joint Venture Arlanxeo an den Partner Saudi Aramco. Die beiden Unternehmen, die Arlanxeo im Jahr 2016 als 50:50-Gemeinschaftsunternehmen für synthetischen Kautschuk gegründet haben, unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung.

Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Gleichzeitig werden die zuständigen Arbeitnehmervertretungen konsultiert oder informiert. Die Unternehmen gehen davon aus, dass die geplante Transaktion bis Ende 2018 abgeschlossen sein wird.

Arlanxeo stellt vor allem synthetischen Kautschuk her, zum Beispiel für Grüne Reifen (© Lanxess)

Finanzielle Details

Arlanxeo mit Hauptsitz in Maastricht/Niederlande erzielte 2017 einen Umsatz von rund 3,2 Mrd. Euro und beschäftigt etwa 3800 Mitarbeiter an 20 Produktionsstandorten in neun Ländern. Das Unternehmen produziert Hochleistungskautschuke, unter anderem für die Automobil- und Reifenindustrie, die Bauindustrie sowie die Öl- und Gasindustrie.

Insgesamt ist das Gemeinschaftsunternehmen mit 3,0 Mrd. Euro bewertet. Für den 50-Prozent-Anteil würden demnach nach Abzug von Schulden und anderen finanziellen Verbindlichkeiten rund 1,4 Mrd. Euro an Geldmitteln fließen. Mit dem Transaktionserlös plant Lanxess, seine finanzielle Basis zu stärken und seine Nettofinanzverbindlichkeiten zu reduzieren.

Nächster Schritt zur Neuausrichtung

Ursprünglich hatten die beiden Partner eine Sperrfrist bis 2021 vereinbart. „Mit der geplanten Transaktion würden wir einen weiteren Meilenstein unserer strategischen Neuausrichtung früher als ursprünglich geplant abschließen. Damit wären wir in der Lage, uns noch besser auf unsere Position als führender Anbieter in mittelgroßen Spezialchemiemärkten zu konzentrieren“, sagte Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der Lanxess AG. „Gleichzeitig erhöhen wir die Stabilität unseres Geschäfts, stärken unsere finanzielle Basis und gewinnen zusätzliche strategische Flexibilität für weiteres Wachstum.“

Die Ausgliederung des Geschäfts mit synthetischem Kautschuk in das Joint Venture im Jahr 2016 war die Grundlage für die strategische Neuausrichtung von Lanxess. Seitdem konzentriert sich das Unternehmen auf das Wachstum in mittelgroßen Spezialchemiemärkten und hat bereits verschiedene Akquisitionen in diesem Bereich getätigt – die größte war bisher die Übernahme des US-Chemieunternehmens Chemtura im Jahr 2017. (Red)

Weiterführende Information
  • 12.07.2018

    Anwendungstechnisches Labor geplant

    Lanxess verstärkt F+E für wässrige Polyurethan-Dispersionen

    Das neue Labor wird das bereits bestehende Urethane-Systems-Entwicklungszentrum ergänzen. Die Inbetriebnahme des Labors ist für das 3. Quartal 2018 geplant.   mehr

  • 23.11.2017

    Ausbau der Produktion in China

    Lanxess investiert in Hochleistungskunststoffe

    Ab dem zweiten Quartal 2019 wird in Changzhou eine Compoundieranlage für Hochleistungskunststoffe mit einer Jahreskapazität von 25.000 t entstehen   mehr

  • 06.09.2017

    Mittelfristige Finanzziele aufgestellt

    Lanxess hat eine Digitalisierungsinitiative gestartet

    Das Unternehmen plant, seine Stabilität und Profitabilität in den nächsten Jahren weiter zu verbessern. Auf der Volumenseite will es konstant stärker wachsen als die globale Wirtschaftsleistung.   mehr

Unternehmensinformation

Lanxess AG

Kennedyplatz 1
DE 50569 Köln
Tel.: 0221 8885-0

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