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20.10.2017

Kunststoff in der Schwerelosigkeit recyceln

Braskem und Made In Space bauen Partnerschaft aus

Ab 2018 soll den Astronauten in der Internationalen Raumstation (ISS) eine Wiederaufbereitungsanlage für Gegenstände und Verpackungen aus Kunststoff zur Verfügung stehen, mit der die Autonomie und die Nachhaltigkeit der zukünftigen Missionen außerhalb der Erde weiter verbessert werden soll.

Die Initiative ist eine Weiterführung des Projekts „Die Zukunft drucken“, eine Partnerschaft zwischen der Braskem S.A., Sao Paulo/Brasilien, und Made In Space, Inc. (MIS), Moffett Field, CA/USA, einem Unternehmen, das 3D-Drucker zur Anwendung in der Schwerelosigkeit entwickelt, und Lieferant der Nasa ist. Dies wird das erste kommerzielle Kunststoff-Recycling in der Geschichte der Weltraummissionen sein.

Im vergangenen Jahr schickte die Partnerschaft den grünen Kunststoff „I’m green“, einen aus Zuckerrohr hergestellten Kunststoff, in den Weltraum, den die Astronauten zur Herstellung von Werkzeugen und Ersatzteilen verwenden können. Die Wiederaufbereitungsanlage wird die Raumstation voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 erreichen und soll dort nachhaltig und effizient den Kunststoffkreislauf in der ISS schließen. Diese Erfindung soll zur Kostenreduzierung in Raumfahrtmissionen und zur Reduzierung des Gewichts beitragen, das von der Erde ins All transportiert werden muss.

Die Maschine besteht aus einer Mahl- und einer Extrusionsanlage, die ein geeignetes Filament für die Verwendung im 3D-Drucker herstellt, der bereits in der internationalen Raumstation installiert ist. Mit der Wiederverwertungsanlage können die Astronauten die Werkzeuge und Teile aus grünem Kunststoff, die zuvor auf dem 3D-Drucker hergestellt wurden, für andere Verwendungszwecke wiederverwenden. Auch andere Kunststoffmaterialien, für die keine andere Verwendung vorgesehen ist, wie etwa Lebensmittelverpackungen, sollen so recycelt werden können.

„Es besteht ein erhebliches Potenzial für die Wiederverwertung von Kunststoff in der ISS. Lebensmittelverpackungen zum Beispiel können für die Herstellung von nützlichen Gegenständen für die Astronauten wiederverwendet werden, anstatt weggeworfen zu werden. In Zukunft sollen die Wiederaufbereitungsanlage und der 3D-Drucker eine gemeinsame Anlage bilden, die die Autonomie und die Nachhaltigkeit von langfristigen Raumfahrtmissionen verbessern kann“, so Andrew Rush, Vorsitzender und CEO von Made in Space.

Grüner Kunststoff

Das grüne Polyethylen „I’m green“ wird aus Ethylen hergestellt, das wiederum aus Zuckerrohr gewonnenen wird. Vorteil ist die Verringerung der Emission von Treibhausgasen in der Atmosphäre, da Kohlendioxid während des Produktionsprozesses abgeschieden wird. Er verfügt über die gleichen Eigenschaften wie herkömmliches Polyethylen, das heißt, es sind keine Maschinenanpassungen erforderlich, und er ist zu hundert Prozent recycelbar. Die Anlage, die grünen Kunststoff bei Braskem herstellt, besitzt eine Produktionskapazität von 200.000 t/a.

Wecycle-Plattform

Auch hier auf der Erde setzt Braskem einen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Recyclingverfahren und regt weiterhin die Wiederverwendung von Kunststoff über die Wecycle-Plattform an. Diese Plattform wurde mit dem Ziel gegründet, Unternehmen zu fördern, die Post-Consumer-Kunststoffe, d.h. Kunststoffabfälle, wiederverwenden. (Red.)

Weiterführende Information
  • 24.10.2016

    Braskem liefert Technologie für Raumstation ISS

    Partnerschaft zwischen Materialhersteller und Made in Space

    Die zwischen Braskem und Made in Space unterzeichnete Partnerschaft garantiert den Astronauten auf der ISS mehr Autonomie, da sie jetzt Ersatzteile und Werkzeuge im 3D-Druck selbst herstellen können.   mehr

Unternehmensinformation

Braskem S.A.

Rua Lemos Monteiro, 120
BR 05501-050 SAO PAULO, SP

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