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21.09.2018

Konsortium organisiert Recycling für PS

ReVital Polymers, Pyrowave und Ineos Styrolution

Am Rande des G7-Ministertreffens Ende September in Kanada haben die drei Unternehmen ReVital Polymers, Pyrowave und Ineos Styrolution eine Kooperation angekündigt. Zusammen wollen die drei den laut eigenen Aussagen ersten komplett geschlossenen Recyclingkreislauf für Polystyrol in Nordamerika organisieren. Dafür Styroporverpackungen aus Restaurants, Büros, Schulen und Universitäten sowie andere Quellen in Depot-Recycling-Systeme gesammelt und einem Wiederverwertungskreislauf zugeführt werden.

Schematische Darstellung, wie das Recycling der drei Partner funktionieren soll (© Ineos Styrolution)

Hintergrund der Zusammenarbeit ist ein fortschrittliches Recyclingverfahren, welches von Pyrowave entwickelt wurde. Es soll den Kreislauf schließen, indem Einzelverpackungen aus Polystyrol recycelt und für die Herstellung neuer Produkte und Verpackungen verwendet werden kann. Das soll nicht nur die Menge an Styroporverpackungen verringern, sondern auch ein Beitrag zum globalen Problem der Plastikverschmutzung in Meeresumgebungen sein.

Mikrowellenverfahren zersetzt PS in Monomere

Polystyrol ist hauptsächlich für seine Verwendung in Schaum- und steifen Verpackungen, Behältern, Bechern und Utensilien bekannt, die üblicherweise für die Lieferung von Nahrungsmitteln und Getränken in Supermärkten und zum Mitnehmen von Lebensmitteln verwendet werden. ReVital Polymers Inc., Sarnia/Ontario, ist ein Mitglied der Circular Polymers Group und ein nordamerikanische Unternehmen in der Verarbeitung von Post-Consumer-Kunststoffen. Es wird die katalytische Mikrowellen-Depolymerisationstechnologie (CMD) von Pyrowave als Teil eines Kunststoffrecyclingverfahrens einsetzten. Das Mikrowellen-Verfahren wird die sortierten Post-Consumer-Polystyrolverpackungen in flüssige Monomere umwandelt. Ineos Styrolution, Anbieter von Styrolkunststoffen, kann diese zusammen mit Originalmaterial dann wieder als Werkstoff anbieten. Der Werkstoff kommt beispielsweise für Anwendungen in der Lebensmittelindustrie und für Konsumgüter zum Einsatz. Das Mikrowellenverfahren kann laut Angaben der Partner auch Polystyrol auch mit Farbzusätzen und Speiseresten rezyklieren.

Die drei Unternehmen wollen damit die Menge an Plastikmüll, die auf Deponien landet oder die Wasserstraßen und Ozeane der Welt verunreinigt, reduzieren. Sie möchten das Signal senden, dass auch Post-Consumer-Polystyrol durch verschiedene Sammelprogramme angenommen werden kann. Durch das entwickelte Aufbereitungsverfahren können die Polymere zu neuen Ausgangsstoffen werden und somit der Kreislauf geschlossen wird.

Bessere Sammlung und Sortierung für Einwegverpackungen

Polystyrol ist vielseitig, kostengünstig herzustellen, leicht zu transportieren und hat im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien einen geringen CO2 -Fußabdruck. Die isolierenden Eigenschaften von Schaumbehältern halten Speisen auf der gewünschten Temperatur. Wie viele andere Verpackungen auch kommt es jedoch oft als Einwegverpackung zur Anwendung. Durch schlechte Sammlung und Sortierung verschmutzer Post-Consumer-Abfälle weist es aktuell schlechte Recyclingraten auf.

Die Unterstützung durch den öffentlichen und privaten Sektor war entscheidend für die Entwicklung. Dieses Projekt wird weiterhin einen wirtschaftlichen Wert schaffen, Arbeitsplätze in der Recyclingindustrie sichern und eine nachhaltigere chemische Industrie stärken. (fg)

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