nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
09.08.2019

Infrarot-Vorschäumen auf dem Weg zur Serienreife

Neue Verfahren erlauben kurze Durchlaufzeiten

Partikelschäume ohne Dampf vorzuschäumen war das Ziel des Forschungsvorhabens „IR-PreFoam“. Dem Projektteam gelang es, physikalisch-chemische Wirkprinzipien aufzuklären und damit die Grundlagen für eine erfolgreiche Skalierung und Industrialisierung einer energieeffizienten Verarbeitungstechnologie für expansionsfähige Schüttgüter zu schaffen.

Das Projektteam IR-PreFoam entwickelt ein Verfahren zum trockenen Vorschäumen von Partikelschäumen (© NMB)

Trockenes Verfahren zum Vorschäumen

Konventionell werden beim Vorschäumen mit Treibmittel beladene Mikrogranulate zu Schaumperlen expandiert, die dann ihrerseits zu Formteilen verschweißt werden können. Bisher erfolgten beide Teilprozesse auf Basis von Wasserdampf als Energieträger, was eine vergleichsweise aufwendige Infrastruktur und hohen Ressourceneinsatz erfordert.

Ein neues, komplett trockenes Verfahren für das Vorschäumen, das von der Fox Velution GmbH, Lichtenfels, entwickelt und mittlerweile zum Patent angemeldet wurde, setzt hingegen auf mittelwellige Infrarotstrahlung. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Verarbeitung mit sehr kurzen Durchlaufzeiten und den Wegfall der bisher erforderlichen Perlentrocknung. Zudem ist es nicht nur für das weltweit verbreitete expandierbare Polystyrol (EPS) geeignet, sondern ermöglicht die Veredelung jeglicher Partikelschäume, selbst im Hochtemperaturbereich.

Geförderte Forschungskooperation

Im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Förderprogramm „Neue Werkstoffe in Bayern“ geförderte Projekt erforschte das Konsortium – bestehend aus der Fox Velution GmbH, der Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB) und der Rygol Dämmstoffe GmbH – die Zusammenhänge zwischen Strahlungseinwirkung und resultierenden Materialeigenschaften. Damit nun können Zellmorphologie und Schüttdichte der Schaumperlen anwendungsspezifisch über einen breiten Bereich genau und reproduzierbar eingestellt werden.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Skalierbarkeit des Prozesses und die dafür benötigte Anlagentechnik vom initialen Laborequipment über den Technikums-Maßstab bis hin zur industriellen Volumenproduktion. Damit wurden wesentliche Voraussetzungen für die Marktreife/-einführung dieser vielversprechenden Technologie geschaffen. (as)


Mediathek

Luftig, leicht und hochbelastbar

Die neue Leichtigkeit

Weiterführende Information
  • 09.08.2019

    Starke Fokussierung

    Meinung

    Da sich aktuell vieles um die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz dreht, kommen andere wichtige Themen etwas zu kurz.   mehr

  • 06.08.2019

    Materialentwicklung für die Additive Fertigung

    NMB nimmt neue SLS-Anlage in Betrieb

    Eine neue Anlage für das selektive Lasersintern ermöglicht die Entwicklung neuer Pulvermaterialien im Demo-Center „Additive Fertigung mit Kunststoffen“ der Neue Materialien Bayreuth GmbH.   mehr

  • 14.02.2018

    Wärmeeintrag wird flächig eingebracht

    Neues 3D-Druck-Verfahren bei NMB

    Das Verfahren ermöglicht eine deutliche Kostenersparnis bei signifikant schnelleren Fertigungszeiten im Vergleich zu bisher etablierten pulverbasierten Verfahren.   mehr

  • 14.12.2017

    Partikelschäume im Fokus

    Neue Materialien Bayreuth veranstaltet die zweiten NMB TechDays

    Highlight der Fachtagung ist eine TechShow im Technikum des Veranstalters, die anlagentechnische Lösungen für Partikelschäume präsentiert.   mehr

  • 16.08.2017

    NMB TechDays 2018 Partikelschäume

    Neue Materialien, effiziente Prozesse, werkstoffgerechte Anwendungen

    Partikelschäume weisen äußerst geringe Dichten auf und bieten die Möglichkeit, komplexe Formen direkt, ohne Nachbereitungsaufwand herzustellen. In Leichtbaulösungen nehmen diese Schaumkunststoffe eine bedeutende Rolle ein, weshalb sie auch im Mittelpunkt der NMB TechDays 2018 stehen werden.   mehr

Unternehmensinformation

Neue Materialien Bayreuth GmbH

Gottlieb-Keim-Straße 60
DE 95448 Bayreuth
Tel.: 0921 50736-0

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Kunststoffe Basics