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19.10.2017

Freitag, der 13. für Biokunststoffe

BASF stellt Anlage aufgrund eines technischen Defekts ab

Am 13. Oktober 2017 hat die BASF SE einen technischen Defekt in der ecoflex-Anlage am Standort Ludwigshafen festgestellt. Um den Defekt zu beheben, wurde sie abgestellt. In der Anlage wird neben ecoflex auch das Folgeprodukt ecovio produziert. Beide Produkte sind vielseitige und kompostierbare Biokunststoffe der BASF.

Die BASF erklärte daher für die Produkte ecoflex und ecovio Force Majeure. Das Unternehmen arbeite intensiv daran, den technischen Defekt zu beheben. Aus heutiger Sicht wird die Betriebsstörung mindestens drei Wochen andauern.

Der Defekt betrifft den Heizkreislauf der Anlage. Dadurch gelangten seit Anfang September kleine Mengen des Wärmeträgeröls Marlotherm SH in den Produktkreislauf. Das Wärmeträgeröl ist biologisch abbaubar. Die technischen Produkt- und Verarbeitungseigenschaften von ecoflex und ecovio haben sich dadurch nicht verändert, sie sind ebenfalls weiterhin biologisch abbaubar.

Alle kompostierbaren Produkte der BASF, die für die deutschen Verbraucher bestimmt sind, seien von der Verunreinigung nicht betroffen. Auch in anderen Ländern geht der Hersteller für alle bestimmungsgemäßen Produktanwendungen (z.B. in Agrarfolien, Abfall- und Kunststofftüten sowie Kaffeekapseln) nach ersten Berechnungen nicht von einer Gesundheitsgefährdung aus.

Für manche Anwendungen, wie zum Beispiel dünne Kunststoffbeutel für den Transport von Obst und Gemüse, ist jedoch eine Lebensmittelkontakt-Zulassung erforderlich, die die Produkte derzeit nicht erfüllen.

Die BASF steht mit den betroffenen Kunden in engem Kontakt, um das Material zurückzunehmen. Betroffen ist eine Menge von rund 1500 t. Eine Hotline für Kunden der weiterverarbeitenden Industrie wird eingerichtet. (Red.)

Weiterführende Information
  • Biokunststoffe - Biobasierte Kunststoffe

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    1 Kommentar
Unternehmensinformation

BASF SE

DE 67056 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60-0
Fax: 0621 60-42525

  • 20.10.2017 von Anfang Septmeber-Mitte Oktober

    also 5 - 6 Wochen merkt neimand etwas davon dass Produkte kontaminiert sind... wenn da seit unbestimmter Zeit stünde... naja gut... man merkt es jetzt aber wenn man weiß seit wann dann ist das peinlich... ja gut augrund des Wärmeträgermediums das nachgefüllt werden musste kann man berechnen... und es ist sicher dass nicht in einer Nachtschicht im August schon mal Medium nachgefüllt wurde und das ganze schon seit Mai geht? Shit happens, Kontaminationen kommen vor, das abzustellen kostet manches mal Zeit... aber wenn mir heute jemand sagt seit sechs Wochen ist unser Produkt versifft und wir haben uns jetzt entschlossen die Produktion einzustellen und in drei Wochen läuft wieder alles... warum fühle ich mich da verarscht als Kunde?

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