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23.02.2018

Flexible Lösungen in der Produktion

Kuka eröffnet SmartProduction Center

Am 20. März eröffnet die Kuka Systems GmbH an ihrem Standort Augsburg das neue „SmartProduction Center“. Dort sollen flexible Lösungen in der Produktion, die sogenannte Matrix-Produktion, erprobt werden. Das Herzstück der smarten Anlage bildet die neue Software Kuka SmartProduction_control. Sie sammelt alle Informationen und steuert die Prozesse: vom Roboter bis hin zu den Automated Guided Vehicles (AGVs).

„Unsere intelligente Software hat den Überblick. Sie weiß, wo sich die fahrenden AGVs befinden, welches Bauteil das AGV dem Roboter liefern muss und bereitet in kurzer Zeit eine Umrüstung vor“, sagt Dr. Andreas Bauer, Software-Architekt Kuka Division Automotive. Zunehmende Typenvielfalt, häufigere Modellwechsel, Stückzahlschwankungen: Die neuen Marktbedingungen verlangen nach einer geeigneten und konkurrenzfähigen Produktionslösung. „Diese können wir mit der Matrix-Produktion bieten.“

Die neue Software Kuka SmartProduction_control organisiert die komplette Produktion und sorgt für einen reibungslosen Ablauf: so wissen auch die Automated Guided Vehicles (Mitte), wann sie welches Werkzeug in die entsprechende Zelle liefern müssen (© Kuka)

Produktion schnell ändern

Wie produziere ich verschiedene Bauteile auf einer Anlage? Wie lässt sich kurzfristig die Produktion aufstocken? Wie schaffe ich einen Typenwechsel innerhalb kurzer Zeit auf der gleichen Anlage? Für diese Fragen hat Kuka die Matrix-Produktion entwickelt: die Software Kuka SmartProduction_control, die auf künstliche Intelligenz (KI)-Technologien basiert und die Automated Guided Vehicles (AGVs), die Transportfahrzeuge, sorgen u. a. dafür, dass die Fertigung flexibel und wandlungsfähig ist.

Eine produktneutrale Produktion bedingt die Trennung von Produktion und Intralogistik. Die von der Produktion entkoppelte Intralogistik ist ein wesentlicher Vorteil der smarten Matrix-Produktion. Gesteuert durch die neue Software holen die AGVs Werkzeuge in einem Toolstore ab, um diese dann in die zu rüstenden Produktionszellen zu transportieren. Gleichzeitig fahren die AGVs das zentralisierte, von der Produktion entkoppelte, Materiallager an, um die für den Produktionsprozess zentral gehaltenen Bauteile in die Zellen zu befördern. Die Matrix-Produktion kann dadurch zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber starr verketteten Produktionskonzepten werden.

Smarte Fertigung mit der Matrix-Produktion

„Durch die konfigurierbaren Produktionszellen kombiniert mit der frei programmierbaren Intralogistik und unserer neuen Software Kuka SmartProduction_control machen wir unsere Kunden fit für eine flexible wandlungsfähige Produktion“, ist Dr. Johann Härtl, Head of Competence Center der Kuka Division Automotive, überzeugt. Um den Kunden das Prinzip der Matrix-Produktion demonstrieren zu können, wurde eine Pilotanlage aufgebaut, die mit der Eröffnung am 20. März in Betrieb geht.

Diese basiert auf standardisierten Produktionszellen. Alle Zellen sind mit produktneutralen Grundfunktionalitäten ausgestattet und sind je nach Auftragslage und Losgröße problemlos mit produktspezifischen Werkzeugen erweiterbar. Die Produktionszellen rüsten und die Bauteile transportieren: alles erfolgt vollautomatisch durch AGVs. Die jeweiligen Roboter nehmen das vom AGV angelieferte Bauteil auf und fügen es mit der entsprechenden Technologie. In der Testzelle werden Autotüren und Radhausbrücken verschiedener OEMs auf ein und derselben Anlage gefertigt: die Umrüstung erfolgt dabei innerhalb kurzer Zeit.

Die Intralogistik bilden AGVs und ein Warehouse ab, im dem die Bauteile bereitgestellt werden. Im Toolstore hingegen befinden sich die typenspezifischen Werkzeuge. Die Software sorgt für den reibungslosen und automatischen Prozessablauf, sie kennt zu jedem Zeitpunkt alle Aktivitäten, steuert diese vorausschauend und hat somit den Überblick über Fahrbewegungen der AGVs, deren Batteriestand oder den jeweiligen Status der Produktionszellen. (Red)

Weiterführende Information
  • Schnell und präzise schneiden
    Kunststoffe 01/2018, Seite 33 - 34

    Schnell und präzise schneiden

    Kuka Industries bietet Anlagenlösungen für die Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen

    Um Bauteile aus hochfesten Faserverbundwerkstoffen zu schneiden, werden vermehrt Laser eingesetzt. Bewährt haben sich dabei insbesondere...   mehr

  • 22.12.2017

    Nächste Ebene der intelligenten Automation

    Kuka investiert in die Fabrik der Zukunft

    Kuka akquiriert den Softwarespezialisten Visual Components Oy aus Helsinki/Finnland. Das Unternehmen hat sich auf Softwarelösungen für die 3D-Simulation in der Fabrikplanung spezialisiert.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 07/2017

    Sechs Achsen für den automatisierten Lackauftrag

    Dürr und Kuka präsentieren gemeinsames Robotersystem

    Auch in der allgemeinen Industrie wächst der Bedarf, Produkte vollautomatisch zu lackieren. Um seinen Kunden das zu ermöglichen, arbeitet Dürr seit kurzem mit Kuka zusammen. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen eine integrierte Lösung für den automatisierten Lackauftrag mit einem kompakten, vorinstallierten Roboter entwickelt.   mehr

    KUKA Roboter GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 03/2017

    Palettenbasiertes Transportsystem KS Pulse

    Karosseriebauteile über eine Linie befördern

    Im Automobilbau sind Fördertechniken gefragt, die einen schnellen Ablauf im Karosseriebau ermöglichen. Kuka Systems hat dafür das KS Pulse entwickelt. Das palettenbasierte Transportsystem ist laut Hersteller nicht nur besonders schnell und sicher, sondern kann auch den individuellen Produktionsbedingungen angepasst werden.   mehr

    KUKA AG

Unternehmensinformation

KUKA AG

Zugspitzstr. 140
DE 86165 Augsburg
Tel.: 0821 797-0
Fax: 0821 7972129

KUKA Roboter GmbH

Zugspitzstraße 140
DE 86165 Augsburg
Tel.: 0821 797-4000
Fax: 0821 797-4040

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