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13.11.2017

Extrusionstechnik zum Ausprobieren

JSW-Technikum in Düsseldorf eröffnet

Vor wenigen Wochen hat JSW, The Japan Steel Works Ltd., ein neues Technikum in Deutschland in Betrieb genommen. Bereits während der K 2016 hatte das Unternehmen die Schließung des Technologiezentrums in Overpelt/Belgien angekündigt und die Verlagerung der Aktivitäten nach Deutschland im Frühjahr 2017. Die Umsetzung hatte sich allerdings verzögert, weil sich die Behörden mit den Genehmigungen länger Zeit ließen als erwartet.

  • TEXenter: Das neue Technikum von JSW hat im Herbst in Düsseldorf seinen Betrieb aufgenommen (© JSW)

  • Die 700 m² Arbeitsfläche des TEXenter sind verbunden mit einem 300 m² großen Bürotrakt im ersten Stock (© JSW)

  • Die Anlagen des Technikums eignen sich speziell auch für Entgasungsversuche (© JSW)

  • TEX25αIII: Der Laborextruder war in Europa zum ersten Mal während der K 2016 zu sehen (© JSW)

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Verkehrsgünstige Lage

Das rund 1000 m² große „TEXenter“ („Technology plus Excellence“) liegt inmitten eines Industrieparks in Düsseldorf-Benrath, nahe der Autobahn A59 und rund eine halbe Stunde Autofahrt vom Flughafen oder zum Messegelände, wo 2019 die nächste K-Messe stattfinden wird. Die Europazentrale des Unternehmens im Zentrum Düsseldorfs ist rund 10 km entfernt.

Ausgestattet ist das Technikum mit der Technik für F&E in Bezug auf Extrusionsprozesse, Compoundierung/Aufbereitung, chemische Verfahrenstechnik, Entwässerung, Entgasung und Granulierung etc. So steht z.B. die neueste Ausführung des Doppelschneckenextruders TEX44αIII mit 47 mm Schneckendurchmesser und der nach Angaben des Herstellers weltweit höchsten Drehmomentdichte von 18,2 N/cm³ für Compoundierversuche bereit. Das hohe Drehmoment macht es möglich, den Extruder mit niedriger Drehzahl zu fahren, so dass sich die Polymere mit niedrigerer Temperatur verarbeiten lassen.

Für Entgasungsversuche lässt sich der Extruder zur Herstellung der Lösung (Solvent-/Polymer-Mischung) einsetzen, um die sehr kritischen Endstadien des Polymerisationsprozesses zu simulieren. Ein nachgeschalteter spezieller TEX30α mit 32 mm Schneckendurchmesser entfernt in dieser Tandem-Anordnung dann Lösungsmittel, flüchtige Bestandteile und monomere Substanzen aus der Polymerlösung. Mit dieser Versuchsausrüstung kann JSW Isolationsprozesse (Entgasung), reaktive Verarbeitung, Recycling und Compoundierprozesse fahren wie beispielsweise hoch gefüllte Compounds, Superengineering Plastics, TPV (Thermoplastisches Vulkanisat) oder bioabbaubare Kunststoffe.

Die jüngste Baureihe

Im TEXenter befindet sich auch ein Laborextruder TEX25αIII mit spezieller Seitenbeschickung, der sein Europa-Debut während der K 2016 erlebte. Dieser kleine Extruder mit 26,5 mm Schneckendurchmesser und gleichlaufender Doppelschnecke wurde für die Compound- und Masterbatch-Produktentwicklung, technische Hochleistungsthermoplaste sowie Gummi-/Elastomer-Compounds konstruiert.

Die 700 m² Arbeitsfläche des TEXenter für Tests, Laborarbeit und F&E sind verbunden mit einem 300 m² großen Bürotrakt im ersten Stock, von dem aus man die „Werkstatt“ überschauen kann. The Japan Steel Works verfügt weltweit über drei Extrusionstechnologiezentren: außer dem in Düsseldorf gibt es noch eines in Hiroshima/Japan und in Detroit/USA. (kk)

  • 14.11.2017 von Ein großer Schritt

    Dies ist ein großer Schritt für JSW zu einem globalen Player in der Compounding-Industrie. Mit Technika in Asien, Amerika und Europa können jetzt global agierende Kunden technologisch gleichwertig betreut und beraten werden.

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