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18.11.2019

Extrudieren komplexer Schlauchgeometrien

Lebensdauer von Medizinprodukten verlängern

Der Geschäftsbereich Healthcare & Medical von Trelleborg stellt auf der diesjährigen Compamed sein Extrusionsverfahren GeoTrans für die Medizinbranche vor. Das Verfahren ermöglicht nach Firmenangaben durch Geometrieveränderungen während des Extrusionsprozesses eine größere Vielfalt der Schlauchgeometrien und unterstützt kundenspezifische Designs. Dadurch lassen sich Risiken und Arbeitsaufwand für Montage- und Nachfolgeprozesse verringern und auch die Teilequalität sowie Funktion und Lebensdauer von Medizinprodukten erheblich verbessern.

Am Messestand gezeigte Anwendungsbeispiele für die GeoTrans-Technologie (© Trelleborg)

Am Messestand gezeigte Anwendungsbeispiele für die GeoTrans-Technologie (© Trelleborg)

Anwendungsbeispiele für die GeoTrans-Technologie

Beispiele möglicher Geometrieänderungen mit dem GeoTrans-Verfahren:

  • Umwandlung eines Schlauchs von einem Einzellumen- in einen Mehrlumen-Schlauch oder Teilung eines Mehrlumen-Schlauchs in zwei oder drei Einzellumen-Schläuche
  • Ein oder mehrere Lumen, die innerhalb eines Mehrlumen-Schlauchs enden und beginnen, wodurch nachgeschaltete Schritte wie das Blockieren eines Lumens entfallen. Dies ermöglicht beispielsweise das Entfalten eines Ballonkatheters
  • Ein Wundschlauch mit drei verschiedenen Bestandteilen (einem extrudierten Schlauch, einer Extrusion mit komplexem Querschnitt und einem geformten Verbindungsstück), der als einzelne Extrusion mit zwei oder mehreren verschiedenen geometrischen Querschnitten herstellbar ist. Diese haben einen glatten, integrierten Übergang anstelle eines Verbindungsstücks
  • Schläuche für Anwendungen, die einen variablen Außendurchmesser mit einem konstanten oder ebenfalls variablen Innendurchmesser erfordern, herstellbar mit sehr kurzem Übergangsbereich
  • Gabelförmige Schläuche, die typischerweise aus vier Komponenten bestehen (einem Doppellumen-Schlauch, zwei Einzellumen-Schläuchen und einem geformten Verbindungsstück), herstellbar innerhalb eines Extrusionsvorgangs

Grünfestigkeit von HCR-Silikon als Schlüssel

„HCR-Silikon verfügt über eine einzigartige Grünfestigkeit, also eine hervorragende Formfestigkeit des unvulkanisierten Kautschuks“, sagt Dan Sanchez, Product Manager im Geschäftsbereich Healthcare & Medical bei Trelleborg. „Dadurch lassen sich während der Extrusion hochkomplexe Geometrien umsetzen. Beim GeoTrans-Prozess können Werkzeugkomponenten während der Extrusion verschoben werden, um den Querschnitt des Produkts in Form und Größe substanziell zu ändern. Dadurch entstehen völlig neue gestalterische Möglichkeiten für eine Vielzahl verschiedener Medizinprodukte, etwa für Wunddrainagen oder Wirbelsäulen- und Hämodialyse-Katheter.“

Für Medizinproduktehersteller bedeutet dies, dass sie ihre Fertigungszeiten und -kosten senken können. Mithilfe des GeoTrans-Verfahrens kann der gesamte Zeitaufwand für Fertigung, Montage und Qualitätsprüfung gegenüber herkömmlicher Extrusion deutlich reduziert werden. Das Produktionsvolumen vieler Langzeitimplantate rechtfertigt beispielsweise keine komplexe, automatisierte Montage. Unter Berücksichtigung einer Geometrieänderung, zum Beispiel im Rahmen eines Redesigns, kann sich die manuelle Montage einer Komponente erübrigen. Mit einer Reduzierung von Komponenten und Sekundärprozessen kann die Design-Validierung zudem deutlich verkürzt werden. Aufgrund der Risikominimierung ist es auch einfacher, internationale Standards und regulatorische Anforderungen für einzelne Bauteile zu erfüllen. (kk)

Compamed 2019, Düsseldorf: Halle 8A, Stand F02

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH

Schockenriedstraße 1
DE 70565 Stuttgart
Tel.: 0711 7864-0
Fax: 0711 7864344

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