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05.09.2019

Evonik investiert in chinesisches 3D-Druck-Start-up

Medizinische Implantate aus PEEK

  • Medizinische Anwendungen sind für PEEK-Anwendungen von besonderem Interesse. Die Hochleistungspolymere haben sich bereits als zuverlässige Implantat-Materialien bewährt, unter anderem im Dentalbereich (© Evonik)

    Medizinische Anwendungen sind für PEEK-Anwendungen von besonderem Interesse. Die Hochleistungspolymere haben sich bereits als zuverlässige Implantat-Materialien bewährt, unter anderem im Dentalbereich (© Evonik)

  • China ist der zweitgrößte Markt für medizinische Implantate weltweit mit erwarteten jährlichen Wachstumsraten von 10 bis 15% (© Evonik)

    China ist der zweitgrößte Markt für medizinische Implantate weltweit mit erwarteten jährlichen Wachstumsraten von 10 bis 15% (© Evonik)

  • „Das ist unsere erste Direktinvestition in China und die erste Direktinvestition nach Auflage unseres zweiten Venture-Capital-Fonds, den wir in diesem Jahr initiiert haben“, sagt Bernhard Mohr, Leiter von Evonik Venture Capital, anlässlich der Eröffnung (© Evonik)

    „Das ist unsere erste Direktinvestition in China und die erste Direktinvestition nach Auflage unseres zweiten Venture-Capital-Fonds, den wir in diesem Jahr initiiert haben“, sagt Bernhard Mohr, Leiter von Evonik Venture Capital, anlässlich der Eröffnung (© Evonik)

  • Aus den Bildern gängiger Magnetresonanztomographen (MRT) und Computertomographen (CT) generiert eine Software ein druckbares 3D-Modell ... (© Evonik)

    Aus den Bildern gängiger Magnetresonanztomographen (MRT) und Computertomographen (CT) generiert eine Software ein druckbares 3D-Modell ... (© Evonik)

  • ... welches dann mit dem Polyetheretherketon (PEEK) gerfertigt wird (© Evonik)

    ... welches dann mit dem Polyetheretherketon (PEEK) gerfertigt wird (© Evonik)

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Evonik Venture Capital hat in das chinesische 3D-Druck-Start-up-Unternehmen Meditool investiert, das Implantate für die Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie herstellt. Dieses Verfahren verspricht eine schnellere Genesung und weniger Nachuntersuchungen der Patienten sowie ein verringertes Operationsrisiko für Ärzte.

Evonik ist der Hauptinvestor der mit einem hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich ausgestatteten Finanzierungsrunde. Meditool entwickelt eigene Hardware- und Softwaresysteme, die Bilder gängiger Magnetresonanztomographen (MRT) und Computertomographen (CT) direkt lesen und verarbeiten können. Aus diesen Daten generiert die Software ein druckbares 3D-Modell und sendet es an einen Drucker. Dieser fertigt die Implantate im 3D-Druck mit dem von Evonik gelieferten Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK).

Neue Möglichkeiten beim Ersatz metallischer Implantate

Für Patienten und Ärzte sind 3D-gedruckte PEEK-Implantate noch vergleichsweise neu im Vergleich zu Metall, der derzeit üblichen Lösung für den Orthopädie-Implantat-Markt. Der 3D-Druck ermöglicht eine individuelle Anpassung, sodass beispielsweise eine Platte exakt auf die Schädelform des Patienten abgestimmt werden kann. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit weiterer Eingriffe, um die Größe, Form oder Position des Implantats anzupassen.

Darüber hinaus besitzt PEEK eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Metall. Für Patienten, die hohen oder niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind, besteht dadurch nicht die Gefahr, dass sich das Implantat stark erwärmt oder abkühlt. Ferner ist das Material biokompatibel und folglich nicht schädlich für lebendes Gewebe. CT- und MRT-Untersuchungen sind nach der Operation ebenfalls möglich.

China ist der zweitgrößte Markt für medizinische Implantate weltweit mit erwarteten jährlichen Wachstumsraten von 10 bis 15 %. Die Venture-Capital-Einheit von Evonik hat bereits in zwei Fonds in China investiert. Meditool ist die erste Direktinvestition. Zu den Mitinvestoren zählen ZN Ventures, Morningside Ventures und Puhua Capital.

Evonik Venture Capital übernimmt die strategische Aufgabe, den Zugang zu disruptiven Technologien und fortschrittlichen Geschäftsmodellen zu sichern und die digitale Transformation zu unterstützen. Hierfür hat Evonik Anfang 2019 seinen zweiten Venture-Capital-Fonds mit einem Volumen von 150 Mio. EUR aufgelegt und damit das verwaltete Volumen an Wagniskapital auf 250 Mio. EUR ausgeweitet, also mehr als verdoppelt.

Evonik vermarktet sein Hochleistungspolymer Polyetheretherketon unter dem Namen Vestakeep. (fg)


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Unternehmensinformation

Evonik Performance Materials GmbH

Rellinghauser Str. 1-11
DE 45128 Essen
Tel.: 0201 177-01
Fax: 0201 177-3475

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