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20.03.2017

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 für Lanxess

Absatzvolumen steigen in allen Segmenten

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat im Geschäftsjahr 2016 seinen Umbau erfolgreich vorangetrieben und belegt dies mit starken Zahlen: Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 12,4% auf 995 Mio. EUR (Vorjahr: 885 Millionen Euro). Treiber für die positive Entwicklung waren vor allem die gesteigerten Absatzmengen in allen Segmenten, die damit verbundene höhere Kapazitätsauslastung sowie Kosteneinsparungen durch die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Anlagen und Prozessen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen liegt damit am oberen Ende der zuletzt prognostizierten Bandbreite von 960 Mio. bis eine Milliarde Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erhöhte sich im Konzern von 11,2% auf 12,9%. Das Konzernergebnis verbesserte sich deutlich um 16,4% von 165 Mio. EUR auf 192 Mio. EUR. Der Umsatz ging vor allem aufgrund der Anpassung der Verkaufspreise an die gesunkenen Rohstoffkosten leicht zurück und lag bei 7,7 Mrd. EUR (2015: 7,9 Mrd. EUR).

Seit dem 1. August 2013 steuert der Spezialchemie-Konzern seine weltweiten Geschäfte vom Kölner Lanxess-Tower aus (© Lanxess)

Gleichzeitig hat der Konzern in 2016 wichtige strategische Weichenstellungen vorgenommen und sein Portfolio umgebaut: Zum 1. April ging Arlanxeo an den Start, ein Joint-Venture für synthetischen Kautschuk mit Saudi Aramco. Ende August wurde die Übernahme des „Clean & Disinfect“-Geschäfts vom US-Chemiekonzern Chemours abgeschlossen. Im September kündigte Lanxess die Akquisition des US-Spezialchemieunternehmens Chemtura an, einem der führenden Anbieter von Flammschutz- und Schmierstoff-Additiven. Mit beiden Zukäufen stärkt das Unternehmen seine Position in den margenstarken Märkten der Spezialchemie.

Die Nettofinanzverbindlichkeiten sanken am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres sehr deutlich von 1,2 Mrd. EUR auf 269 Mio. EUR, vor allem durch den Erlös aus dem Joint-Venture mit Saudi Aramco. Die Auszahlungen für Investitionen lagen im Jahr 2016 bei 439 Mio. EUR und entsprachen nahezu dem Vorjahreswert von 434 Mio. EUR. Für 2017 plant Lanxess Investitionen von rund 450 bis 500 Mio. EUR.

Angestrebte Chemtura-Akquisition voll im Plan

„2016 konnten wir unsere Bilanzstruktur nochmals signifikant stärken. Diesen Weg der finanziellen Stabilität setzen wir fort. Die Finanzierung für die geplante Übernahme von Chemtura haben wir schnell und zu attraktiven Konditionen gesichert und dabei unser Investment Grade-Rating gewahrt“, erläuterte Michael Pontzen, Finanzvorstand der Lanxess AG. Die Finanzierung der geplanten Chemtura-Akquisition mit einem Unternehmenswert von rund 2,4 Mrd. EUR erfolgt im Wesentlichen über zwei Unternehmensanleihen, eine Hybridanleihe sowie aus bestehender Liquidität. Alle drei Anleihen mit einem Volumen von je 500 Mio. EUR konnte Lanxess bereits 2016 am Markt platzieren.

Die angestrebte Akquisition von Chemtura ist ein entscheidender Schritt auf dem Wachstumskurs des Unternehmens und verläuft weiter planmäßig. Nach den Kartellbehörden in den USA und Brasilien haben Anfang März auch die Behörden in Südkorea die Akquisition freigegeben. Die Chemtura-Aktionäre hatten dem geplanten Zusammenschluss Anfang Februar 2017 mit großer Mehrheit zugestimmt. Lanxess rechnet mit allen ausstehenden regulatorischen Zustimmungen und dem Vollzug der Transaktion zur Mitte des Jahres 2017.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

LANXESS Deutschland GmbH

Gebäude G17
DE 51369 Leverkusen

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