nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
27.11.2020

EnvisionTEC und Henkel bündeln Expertise

3D-Druck und Materialwissen für finale Bauteile

Die Kombination aus 3D-Druckern von EnvisionTEC und Photopolymeren von Henkel soll die additive Fertigung in der Industrieproduktion vorantreiben.

EnvisionTEC Inc., Dearborn, Michigan/USA, und Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf, haben die Ausweitung ihrer Partnerschaftsvereinbarung bekanntgegeben, um den Einsatz des 3D-Drucks im Industriemaßstab weiter voranzutreiben. Während der vergangenen zwei Jahre haben beide Unternehmen bereits an einer Vielzahl neuartiger Anwendungen zusammengearbeitet.

Mit der Einführung der nächsten Generation von EnvisionTECs Xtreme DLP und Envision One cDLM HT Druckertechnologien sowie der kontinuierlichen Erweiterung von Henkels Materialportfolio in Industriequalität sind die Partner gemeinsam in einer starken Position, um Lösungen für die additive Massenfertigung von finalen Bauteilen anzubieten.

Photopolymere für Medizintechnik und Industrie

EnvisionTEC und Henkel bündeln ihre Expertisen, um den Einsatz des 3D-Drucks im Industriemaßstab weiter voranzutreiben
(© EnvisionTEC)

Beide Unternehmen arbeiten bereits erfolgreich an gedruckten Bauteilen für die Medizintechnik und den industriellen Sektor. Henkels neue Materialien sind speziell dafür designt, auf Basis einer innovativen Materialchemie von Photopolymeren die Funktionalität von FDM-Verfahren mit der Oberflächenbeschaffenheit und Präzision von SLA/DLP-Verfahren beim Einsatz des Hochgeschwindigkeits-Produktionssystems von EnvisionTEC zu kombinieren. Gemeinsam wollen die Partner das große Potenzial ausnutzen, das dieses neuartige Material-Know-how bietet, um die Verwendung der DLP-Technologie in der Industrieproduktion zu beschleunigen.

Die Kombination aus Henkels Materialexpertise und EnvisionTECs Druckertechnologie ermöglicht die Herstellung von 3D-gedruckten Teilen, die über einen langen Zeitraum beständig sind, ohne ihre mechanischen Eigenschaften zu verlieren, brüchig zu werden oder ihre Farbe zu verändern. Dabei behalten sie ihre Präzision und eine erstklassige Oberbeschaffenheit.

EnvisionTECs patentierte ‘continuous Digital Light Manufacturing (cDLM)’ Hochtemperatur (HT)-Technologieplattform wird Bestandteil von Henkels breitem Partnernetzwerk im Bereich des 3D-Drucks und somit dem großen Kundenstamm in mehr als 800 Industriesegmenten zugänglich. Darüber hinaus werden die Partner auch an neuen Formulierungen unter der Marke Loctite zusammenarbeiten, die für den Einsatz auf dem Xtreme DLP validiert sind. Dieser neue großformatige 3D-Drucker ermöglicht die Produktion von großen 3D-Bauteilen mit hohen Geschwindigkeiten und ohne Einbußen bei der Oberflächenbeschaffenheit und Präzision.

Validiertes Materialportfolio

Zum Start der ausgeweiteten Partnerschaft wurden Henkels Photopolymer-Materialien unter der Marke Loctite für EnvisionTECs ‘cDLM‘ HT-Technologieplattform und den Xtreme DLP Drucker validiert:

  • Loctite 3D 3955 HDT280 FST ist ein halogenfreies Material, das flammhemmende Eigenschaften mit extrem hoher Wärmeformbeständigkeitstemperatur (HDT) bietet. Das Material ist das erste 3D-Photopolymer, das vertikale Brandschutznormen und FST-Sicherheitsstandards für Luftfahrtanwendungen erfüllt.
  • Loctite 3D IND406 HDT100 High Elongation ist ein widerstandsfähiges Material mit guter Formstabilität und eignet sich für Werkzeug-, Innenraum- und Maschinenteile. Das Material kann für die Serienfertigung in der Automobilindustrie, bei Konsumgütern und in der allgemeinen Produktion eingesetzt werden.
  • Loctite 3D 3843 HDT60 High Toughness ist ein Harz mit hoher Schlagzähigkeit und exzellenten Oberflächeneigenschaften, das sich für die Produktion langlebiger Bauteile, Werkzeuge und Anwendungen beim Niedertemperaturformen in zahlreichen Industrien eignet.
  • Loctite 3D IND402 A70 High Rebound ist ein Elastomer mit hoher Rückstoßelastizität, das keine thermische Nachbearbeitung erfordert und ideal für Gitterstrukturen wie bei Zwischensohlen oder Soft-Einlegesohlen von Schuhen ist.

Damit kann die von EnvisionTEC erfundene und kommerzialisierte DLP-Technologie durch den Einsatz großformatiger EnvisionTEC Drucker und Photopolymer-Materialien von Henkel nun auch in der industriellen Produktion von finalen Bauteilen eingesetzt werden.

Erfolgreiche Partnerschaft

„Wir sind davon begeistert, unsere Partnerschaft mit EnvisionTEC und seiner innovativen cDLM Technologie auszuweiten“, erklärt Simon Mawson, Senior Vice President und Global Head of 3D Printing bei Henkel.

„EnvisionTECs neuer E1 Hochtemperatur-Drucker ermöglicht den 3D-Druck hochzäher oder fester Harze wie Loctite 3955 FST, das erste 3D-Photopolymer, das vertikale Brandschutznormen und FST-Sicherheitsstandards für Luftfahrtanwendungen erfüllt; und Loctite IND402, ein einkomponentiges Elastomer mit hoher Elastizität und Zugfestigkeit, das unter kontrollierten Bedingungen erhitzt und gedruckt werden kann. Diese neuartigen Loctite-Materialien werden in Kombination mit dem EnvisionTEC E1 Hochtemperatur-Drucker den Einsatz additiver Fertigungsverfahren in der Industrieproduktion beschleunigen.“

„Seit 19 Jahren liegt der Fokus von EnvisionTEC darauf, nicht nur Equipment und Materialien, sondern ganzheitliche Lösungen anzubieten“, so Al Siblani, CEO von EnvisionTEC. „Wir sind sehr glücklich, dass sich unsere intensive Zusammenarbeit mit Henkel in den vergangenen zwei Jahren ausgezahlt hat. Wir haben nun die Möglichkeiten, praktische Lösungen für Produktionsanwendungen mit großen Stückzahlen anzubieten, die traditionelle Prozesse ersetzen werden und rentabel sind.“

zusätzliche Links

Für weitere Informationen zu den 3D-Druck-Lösungen von EnvisionTEC besuchen Sie EnvisionTEC.com . Für den direkten Kontakt zu EnvisionTEC, seinen Lösungen und Partnerschaften, schreiben Sie eine E-Mail an: northamerica <AT> envisiontec.com .

Mehr Informationen zu den Innovationen von Henkel im Bereich 3D-Druck erhalten Sie unter: LoctiteAM.com. Für Fragen zur Zusammenarbeit mit Henkel, schreiben Sie eine E-Mail an: Loctite3DP <AT> henkel.com

Weiterführende Information
  • 09.09.2020

    Digitale Wasserzeichen für hochwertige Recycling

    Henkel beteiligt sich an Pilotprojekt HolyGrail 2.0

    Als eines von 85 Unternehmen und Organisationen der neuen Initiative „HolyGrail 2.0“ engagiert sich Henkel für innovative digitale Technologien für ein besseres Verpackungsrecycling.   mehr

  • An der Schwelle zur Massenfertigung
    Kunststoffe 02/2020, Seite 68 - 71

    An der Schwelle zur Massenfertigung

    Neuigkeiten und Trends von der Formnext 2019

    Wer richtige Neuheiten in der Materialverarbeitung sehen will, muss im November die Formnext besuchen, wo die generativen...   mehr

  • 08.08.2019

    Kooperation erschließt 3D-Druck-Potenziale für Automobilbauteile

    Neue Materialien, Druckmethoden und Technologien zur Nachbearbeitung

    Ein deutsch-österreichisches Projektkonsortium auf fünf Partnern entwickelt für Stereolithografie-Produkte im Automobilsektor neue Materialien, Druckmethoden und Technologien zur Nachbearbeitung.   mehr

  • 06.05.2019

    Offene Materialplattform für den 3D-Druck

    Henkel möchte neue Materialien qualifizieren

    Um neue Materialien für unterschiedliche 3D-Drucktechnologien qualifizieren zu können, bietet Henkel Herstellern von 3D-Druckern und Systemanbietern eine offene Materialplattform.   mehr

Unternehmensinformation

Henkel AG & Co. KGaA

Henkelstr. 67
DE 40589 Düsseldorf
Tel.: 0211 797-3000
Fax: 0211 798-4008

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Newsletter
© 123RF.com/Maitree Laipitaksin

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen