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24.10.2016

Braskem liefert Technologie für Raumstation ISS

Partnerschaft zwischen Materialhersteller und Made in Space

Biokunststoff auf Basis von Zuckerrohr wird nun für die Herstellung von Teilen im Weltraum verwendet. Möglich wurde dies durch die Partnerschaft von Braskem mit Made In Space, einem US-amerikanischen Unternehmen, das marktführend bei der Entwicklung von 3D-Druckern für die Verwendung in Schwerelosigkeit und ein Lieferant der NASA ist. Die Technologie ermöglicht die Herstellung von Werkstoffen und Ersatzteilen im Weltraum aus biobasiertem Kunststoff, wodurch die aus Weltraummissionen mehr Autonomie erhalten.

3D-gedruckte Bauteile sparen in der Raumfahrt Kosten und Zeit. (© Braskem)

Das erste Ersatzteil, dass außerhalb der Erde hergestellt wurde, war ein Rohrverbinder für die Pflanzenbewässerung, der in der Additive Manufacturing Facility (AMF) gefertigt wurde, dem ersten kommerziellen 3D-Drucker, der dauerhaft im Weltraum verbleibt. Dieses Gerät, das verschiedene Arten von Ersatzteilen aus Biopolymer herstellen wird, befindet sich in der internationalen Raumstation ISS und wurde von Made In Space mit Unterstützung von CASIS (Center for the Advancement of Science in Space) hergestellt.

Ein Jahr arbeiteten die Mitarbeiter der Abteilung Innovation und Technologie bei Braskem mit Made In Space an der Entwicklung eines Kunststoffes aus biobasiertem Polyethylen für den 3D-Druck in schwerelosen Umgebungen. Die Partnerschaft ermöglicht es, dass Astronauten per E-Mail das digitale Design der Ersatzteile erhalten und diese drucken. Das Ergebnis ist eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis.

Der biobasierte Kunststoff "I’m green" von Braskem wurde für das Projekt ausgewählt, da er Eigenschaften wie Flexibilität, chemische Beständigkeit und Wiederverwendbarkeit miteinander verbindet und außerdem aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wird. Es werden große Erwartungen an das Projekt gestellt, da der 3D-Druck im Weltraum von der Nasa als einer der wichtigsten Fortschritte für eine eventuelle Mission zum Mars angesehen wird.

Auch der Drucker selbst enthält Technologie von Braskem. Der Drucktisch des Geräts besteht aus Polyethylen mit ultrahoher molarer Masse (Ultra-High-Molecular-Weight Polyethylene = UHMW-PE). Der Kunststoff zeichnet sich für besseren Halt beim Druck mit biobaisertem PE aus und bietet sehr gute mechanische Eigenschaften wie eine erhöhte Abriebbeständigkeit und Stoßfestigkeit.

Unternehmensinformation

Braskem S.A.

Rua Lemos Monteiro, 120
BR 05501-050 SAO PAULO, SP

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