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25.02.2019

Borealis meldet starkes Geschäftsergebnis

Nettogewinn 2018 von 906 Millionen Euro

(© Borealis)

Die Borealis AG, Linz/Österreich, meldet einen Nettogewinn von 94 Mio. EUR im vierten Quartal 2018, nach 247 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2017. Das Ergebnis des vierten Quartals spiegelt das schwächere Wirtschafts- und Branchenumfeld im integrierten Polyolefin(PO)-Geschäft wider und umfasst zudem eine Wertberichtigung in der Höhe von 92 Mio. EUR für das Pflanzennährstoffgeschäft. Für das Gesamtjahr 2018 verzeichnete das Unternehmen einen Nettogewinn von 906 Mio. EUR, im Vergleich zu 1095 Mio. EUR im Jahr 2017. Das Jahresergebnis 2018 war geprägt von schwächeren integrierten PO-Margen als im Vorjahr und einem verbesserten Gewinnbeitrag von Borouge. Der Beitrag des Basischemikalienbereichs lag unter dem des Jahres 2017, bedingt durch das schwächere Ergebnis im Pflanzennährstoffgeschäft.

Bau der PP-Anlage Borouge 3 gestartet

Borouge, Borealis'Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), startete den Bau seiner fünften Polypropylenanlage (PP5) im Borouge-3-Komplex in Ruwais, VAE. Dies wird Borouges Polypropylenkapazität um mehr als 25 % auf 2,24 Mio. t pro Jahr erhöhen und neue Chancen zur Förderung der regionalen Wirtschaft eröffnen. Die PP5-Anlage trägt dazu bei, Borouges Polymergesamtproduktionskapazität um fast 11 % auf 5 Mio. t pro Jahr zu steigern, und stellt einen wichtigen Schritt dar, um die steigenden Anforderungen von Kunden auf der ganzen Welt zu erfüllen, insbesondere im Bereich der Haushaltsverpackungen, wie leichter, steifer, transparenter Lebensmittelbehälter und -folien, die verwendet, wiederverwendet und recycelt werden können. Borouges PP5-Anlage wird die zehnte Anlage in Ruwais sein, die Borealis‘ unternehmenseigene Borstar-Technologie nutzt.

Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender von Borealis (© Borealis)

Investition in Propan-Dehydrierungsanlage

Im Jahr 2018 traf Borealis die endgültige Investitionsentscheidung über die Errichtung einer neuen Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) im Weltmaßstab in Kallo (Antwerpen), Belgien, nachdem die FEED-Studie (Front End Engineering & Design) im Juni 2018 erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Anlage soll in der ersten Jahreshälfte 2022 in Betrieb gehen und über eine Produktionskapazität von 750 000 t/a verfügen. Der Borealis-Standort Kallo wurde aufgrund seiner sehr guten logistischen Lage, seiner Erfahrung mit der Propylenproduktion sowie dem Materialumschlag und der Synergien mit der bestehenden PDH-Anlage ausgewählt.

Ebenso traf Borealis die endgültige Investitionsentscheidung über die Erweiterung der Kapazitäten seiner Polypropylen(PP)-Anlage in Kallo, Belgien, um 80 kt. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen ab Mitte 2020 zur Verfügung stehen. Darüber hinaus genehmigte Borealis den Start der FEED-Phase für die Erweiterung seiner PP-Anlage in Beringen, Belgien. Die endgültige Investitionsentscheidung in Verbindung mit dieser Expansion um 250 bis 300 kt soll bis Ende 2019 erfolgen.

Neues Petrochemie-Joint-Venture an der US-Golfküste

Borealis, Total und Nova Chemicals kündigten die Gründung ihres Petrochemie-Joint-Ventures an der US-Golfküste an. Das Unternehmen, das den Namen Bayport Polymers LLC (Baystar) trägt, steht zu je 50 % im Eigentum von TPRI und Novealis Holdings LLC, einem Joint Venture von Borealis und Nova Chemicals. Das Joint Venture umfasst einen im Bau befindlichen Ethan-Dampfcracker in Port Arthur, Texas, mit einer Kapazität von 1 Mt/a sowie Totals bestehende Polyethylenanlage in Bayport, Texas, mit einer Kapazität von 400 kt/a. Im September 2018 kündigte das Joint Venture außerdem die endgültige Investitionsentscheidung zur Errichtung einer Borstar Polyethylenanlage mit einer Jahreskapazität von 625 kt an seinem Produktionsstandort in Bayport an. Die neue Anlage, die im Jahr 2021 in Betrieb gehen soll, wird die Polyethylenkapazität des Standorts auf 1,1 Mt/a steigern und damit mehr als verdoppeln. Sie wird die Kundenbasis in den nordamerikanischen Märkten mit Borstar-Polyethylen beliefern.

Recycler Ecoplast übernommen

Borealis verstärkte sein Bekenntnis zum Recycling von Kunststoffen und zur Kreislaufwirtschaft mit der Übernahme des österreichischen Unternehmens Ecoplast Kunststoffrecycling GmbH. Das in Wildon, Österreich, ansässige Unternehmen Ecoplast verarbeitet jährlich rund 35 000 t an Post-Consumer-Kunststoffabfällen aus Haushalten und von Industriekunden zu hochwertigen Rezyklaten mit geringer (PE-LD) und hoher (PE-HD) Dichte, die primär, aber nicht ausschließlich, für den Kunststofffolienmarkt bestimmt sind. Zudem startete Borealis seine neue Kommunikationsplattform EverMinds, eine neue Dachmarke, die dazu beitragen soll, die Kreislauforientierung von Kunststoffen stärker ins Rampenlicht zu rücken und eine kreislauforientierte Denkweise in der Polyolefinbranche zu fördern. EverMinds erstreckt sich des Weiteren auf wegweisende Unternehmensprogramme wie das Projekt Stop sowie auf Aktivitäten im Rahmen von Brancheninitiativen wie der Polyolefins Circular Economy Platform (PCEP) oder dem Projekt Ceflex.

Ausblick

„2018 war ein weiteres Jahr mit einer starken Finanzperformance für Borealis. Aufgrund des globalen Wirtschaftsabschwungs und des höheren geopolitischen Risikos erwarten wir für das Jahr 2019 weniger günstige Marktbedingungen. Borealis ist jedoch aufgrund seiner starken Kundenorientierung, seiner Strategie der Wertschöpfung durch Innovation und seiner Aktivitäten in Verbindung mit der Kreislaufwirtschaft für die Zukunft gut aufgestellt. Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass das Managementteam des Pflanzennährstoff- und Melamingeschäfts innerhalb kürzester Zeit maßgeblich verbesserte Geschäftsergebnisse erzielen wird. Daher gehen wir davon aus, dass 2019 ein weiteres gutes Jahr wird“, erklärt Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender von Borealis. „Im Laufe des Jahres 2019 werden wir durch Fortschritte bei unseren laufenden Wachstumsprojekten den Mehrwert für unsere Kunden weiter steigern, die Spitzenleistungen in unseren Kerngeschäftsbereichen vorantreiben und weitere Schritte in Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft unternehmen.“

Weitere Finanzergebnisse und Sicherheitsauswertung

Die Nettoverschuldung sank im vierten Quartal um 151 Mio. EUR. Im gesamten Jahresverlauf 2018 stieg die Nettoverschuldung um 515 Mio. EUR, was größtenteils auf das hohe Investitionsniveau in Verbindung mit Wachstumsprojekten und Turnarounds sowie auf die Zahlung einer Dividende von 700 Mio. EUR für das Jahr 2017 und einer Zwischendividende von 300 Mio. EUR für das Jahr 2018 an die Aktionäre von Borealis zurückzuführen war. Nach Erhalt des Ratings BBB+ mit stabilem Ausblick von S&P Global Ratings im November begab Borealis zum ersten Mal eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 300 Mio. EUR und einer Laufzeit von sieben Jahren. Aufgrund des Mittelzuflusses aus dem soliden Geschäftsergebnis und der Dividenden von Borouge ist Borealis mit einer Verschuldungsquote von 20 % zum Jahresende 2018 weiterhin stark aufgestellt.

Borealis meldete im Jahr 2018 eine TRI-Häufigkeit von 1,3 pro Million Arbeitsstunden, verglichen mit einer TRI-Rate von 1,1 im Jahr 2017. Ein TRI-Wert von unter zwei gilt in der Branche als Weltklasse. Die im Jahr 2018 gesetzten Schritte, um die Anlagensicherheit zu verbessern und ein unfallfreies Arbeitsumfeld für Mitarbeiter und Subunternehmer sicherzustellen, zeigten in der zweiten Jahreshälfte 2018 Wirkung, was sich in einer verbesserten TRI-Rate niederschlug. Sicherheit hat bei Borealis nach eigenem Bekunden stets Priorität. Das Managementteam will weiterhin gemeinsam mit Mitarbeitern und Subunternehmern Initiativen setzen, um das Ziel von null Verletzungen zu erreichen. (fg)

Weiterführende Information
  • 26.02.2019

    Die Zeit der Rekorde ist vorbei

    Meinung

    Die von den Kunststofferzeugern diese Woche verkündeten Bilanzzahlen zeigen vor allem eines: Die Zeit der Rekorde ist erst einmal vorbei.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 03/2019

    Polypropylen-Copolymer Bormed BJ868MO

    Gute Fließfähigkeit für Medizintechnik und Diagnostik

    Neuartige medizinische und diagnostische Geräte werden mobiler, kleiner und in manchen Fällen auch von den Patienten selbständig bedienbar. Gleichzeitig werden die rechtlichen Bestimmungen für solche Anwendungen immer strenger. Ein neues Propylen mit maßgescheiderten Eigenschaften erfüllt die Vorgaben und wird mit umfangreichen Qualitäts- und Änderungsmanagment angeboten.   mehr

    Borealis AG

  • 06.12.2018

    Mehr Polypropylen für Europa

    Borealis investiert in belgische Produktionsanlagen

    Ab Mitte 2020 sollen zusätzlichen PP-Kapazitäten in Kallo zur Verfügung stehen. Der Ausbau der Anlage in Beringen ist bis Mitte 2022 geplant.   mehr

Unternehmensinformation

Borealis AG

IZD Tower
AT 1220 WIEN
Tel.: +43 1 22400-302
Fax: +43 1 22400-333

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