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18.11.2019

Bei der Premiere abgeräumt

Fritz Stepper ist Werkzeugbau des Jahres 2019

  • Schauplatz der Preisverleihung: das altehrwürdige Rathaus in Aachen (© Hanser / C. Doriat)

    Schauplatz der Preisverleihung: das altehrwürdige Rathaus in Aachen (© Hanser / C. Doriat)

  • So mancher der zwölf Finalisten von „Excellence in Production“ (EIP) mag in diesem Moment um himmlischen Beistand gebeten haben (© Hanser / C. Doriat)

    So mancher der zwölf Finalisten von „Excellence in Production“ (EIP) mag in diesem Moment um himmlischen Beistand gebeten haben (© Hanser / C. Doriat)

  • Prof. Thomas Bergs, seit vergangenem Jahr als Nachfolger von Prof. Fritz Klocke Inhaber des Lehrstuhls für Technologie der Fertigungsverfahren am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, eröffnete die Veranstaltung (© Hanser / C. Doriat)

    Prof. Thomas Bergs, seit vergangenem Jahr als Nachfolger von Prof. Fritz Klocke Inhaber des Lehrstuhls für Technologie der Fertigungsverfahren am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, eröffnete die Veranstaltung (© Hanser / C. Doriat)

  • Gespannte Erwartung unter den rund 300 Gästen im Krönungssaal des Rathauses (© Hanser / C. Doriat)

    Gespannte Erwartung unter den rund 300 Gästen im Krönungssaal des Rathauses (© Hanser / C. Doriat)

  • Doch vor die Preisverleihung hatten die Organisatoren Carpaccio von Tomaten, Vitello Tonnato mit Kapernäpfeln, Gambaspieße und Rinderschmorbraten gesetzt (© Hanser / C. Doriat)

    Doch vor die Preisverleihung hatten die Organisatoren Carpaccio von Tomaten, Vitello Tonnato mit Kapernäpfeln, Gambaspieße und Rinderschmorbraten gesetzt (© Hanser / C. Doriat)

  • Die ersten, die jubeln durften, waren die Vertreter der Hilti AG (© Hanser / C. Doriat)

    Die ersten, die jubeln durften, waren die Vertreter der Hilti AG (© Hanser / C. Doriat)

  • Das Unternehmen aus Schaan in Liechtenstein ist Sieger in der Kategorie „Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ (© Hanser / C. Doriat)

    Das Unternehmen aus Schaan in Liechtenstein ist Sieger in der Kategorie „Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ (© Hanser / C. Doriat)

  • Als weitere Teilnehmer haben es die Ensinger GmbH am Standort Cham in der Oberpfalz sowie die Schürholz GmbH & Co. KG Stanztechnik aus Plettenberg im Sauerland bis ins Finale und hier auf die Bühne geschafft (© Hanser / C. Doriat)

    Als weitere Teilnehmer haben es die Ensinger GmbH am Standort Cham in der Oberpfalz sowie die Schürholz GmbH & Co. KG Stanztechnik aus Plettenberg im Sauerland bis ins Finale und hier auf die Bühne geschafft (© Hanser / C. Doriat)

  • Auch für den Sieger in der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ hing der Himmel voller Geigen (© Hanser / C. Doriat)

    Auch für den Sieger in der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ hing der Himmel voller Geigen (© Hanser / C. Doriat)

  • W. Faßnacht Werkzeug- und Formenbau aus Bobingen bei Augsburg holte sich die Auszeichnung bereits zum wiederholten Male (© Hanser / C. Doriat)

    W. Faßnacht Werkzeug- und Formenbau aus Bobingen bei Augsburg holte sich die Auszeichnung bereits zum wiederholten Male (© Hanser / C. Doriat)

  • Firmengründer Wolfgang Faßnacht (rechts) brachte die zweite Generation mit auf die Bühne (© Hanser / C. Doriat)

    Firmengründer Wolfgang Faßnacht (rechts) brachte die zweite Generation mit auf die Bühne (© Hanser / C. Doriat)

  • Als weiterer Finalist in dieser Kategorie wurde die Opus Formenbau GmbH & Co. KG aus Schönau im Odenwald ausgezeichnet (© Hanser / C. Doriat)

    Als weiterer Finalist in dieser Kategorie wurde die Opus Formenbau GmbH & Co. KG aus Schönau im Odenwald ausgezeichnet (© Hanser / C. Doriat)

  • Die Vertreter der ZF Friedrichshafen AG, Standort Schweinfurt, im Freudentaumel (© Hanser / C. Doriat)

    Die Vertreter der ZF Friedrichshafen AG, Standort Schweinfurt, im Freudentaumel (© Hanser / C. Doriat)

  • Dank vieler im Betrieb etablierter Industrie-4.0-Lösungen sind sie bester „Interner Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter“ (© Hanser / C. Doriat)

    Dank vieler im Betrieb etablierter Industrie-4.0-Lösungen sind sie bester „Interner Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter“ (© Hanser / C. Doriat)

  • Weitere Finalisten in dieser Kategorie waren die Kirchhoff Automotive Deutschland GmbH aus Attendorn im Sauerland, die Hirschvogel Umformtechnik GmbH aus Denklingen in Oberbayern und die Dräxlmaier Group aus dem niederbayerischen Vilsbiburg (© Hanser / C. Doriat)

    Weitere Finalisten in dieser Kategorie waren die Kirchhoff Automotive Deutschland GmbH aus Attendorn im Sauerland, die Hirschvogel Umformtechnik GmbH aus Denklingen in Oberbayern und die Dräxlmaier Group aus dem niederbayerischen Vilsbiburg (© Hanser / C. Doriat)

  • Bleibt noch die Kategorie „Externer Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter“, die ein Hersteller hochpräziser Folgeverbundwerkzeuge für sich entschied – auch hier große Gefühle (© Hanser / C. Doriat)

    Bleibt noch die Kategorie „Externer Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter“, die ein Hersteller hochpräziser Folgeverbundwerkzeuge für sich entschied – auch hier große Gefühle (© Hanser / C. Doriat)

  • Michael Stepper, Geschäftsführer und Inhaber der Fritz Stepper GmbH & Co. KG aus Pforzheim, nimmt die Urkunde entgegen. Rechts neben ihm Laudator Markus Heseding, Geschäftsführer des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA (© Hanser / C. Doriat)

    Michael Stepper, Geschäftsführer und Inhaber der Fritz Stepper GmbH & Co. KG aus Pforzheim, nimmt die Urkunde entgegen. Rechts neben ihm Laudator Markus Heseding, Geschäftsführer des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA (© Hanser / C. Doriat)

  • Als weitere Finalisten dieser Kategorie zeichnete die Jury die Fischer GmbH aus Geringswalde in Sachsen und die Color Metal GmbH aus Heitersheim bei Freiburg im Breisgau mit einer Urkunde aus (© Hanser / C. Doriat)

    Als weitere Finalisten dieser Kategorie zeichnete die Jury die Fischer GmbH aus Geringswalde in Sachsen und die Color Metal GmbH aus Heitersheim bei Freiburg im Breisgau mit einer Urkunde aus (© Hanser / C. Doriat)

  • Wer von den vier Kategoriegewinnern wird denn nun Gesamtsieger? Wissendes Lächeln in den Gesichtern von (v.l.) Prof. Günther Schuh, Prof. Wolfgang Boos und Prof. Thomas Bergs (© Hanser / C. Doriat)

    Wer von den vier Kategoriegewinnern wird denn nun Gesamtsieger? Wissendes Lächeln in den Gesichtern von (v.l.) Prof. Günther Schuh, Prof. Wolfgang Boos und Prof. Thomas Bergs (© Hanser / C. Doriat)

  • „Fast alle Schlüsselindustrien befinden sich derzeit im Wandel und der Werkzeug- und Formenbau ist im Auge des Sturms.“ Dr. Sven Holsten, Werkzeugbauleiter des Vorjahressiegers Phoenix Contact GmbH & Co. KG, sang das Loblied auf den Leuchtturm der Branche (© Hanser / C. Doriat)

    „Fast alle Schlüsselindustrien befinden sich derzeit im Wandel und der Werkzeug- und Formenbau ist im Auge des Sturms.“ Dr. Sven Holsten, Werkzeugbauleiter des Vorjahressiegers Phoenix Contact GmbH & Co. KG, sang das Loblied auf den Leuchtturm der Branche (© Hanser / C. Doriat)

  • Gekrönt zum Gesamtsieger des Wettbewerbs „Werkzeugbau des Jahres 2019“ … (© Hanser / C. Doriat)

    Gekrönt zum Gesamtsieger des Wettbewerbs „Werkzeugbau des Jahres 2019“ … (© Hanser / C. Doriat)

  • … wird die Fritz Stepper GmbH & Co. KG (© Hanser / C. Doriat)

    … wird die Fritz Stepper GmbH & Co. KG (© Hanser / C. Doriat)

  • Bei der ersten Wettbewerbsteilnahme fürwahr eine große Leistung (© Hanser / C. Doriat)

    Bei der ersten Wettbewerbsteilnahme fürwahr eine große Leistung (© Hanser / C. Doriat)

  • Die Schlacht ist geschlagen, in diesem Fall ohne Verluste … (© Hanser / C. Doriat)

    Die Schlacht ist geschlagen, in diesem Fall ohne Verluste … (© Hanser / C. Doriat)

  • … denn Gewinner sind sie alle, die es bis ins Finale geschafft haben (© Hanser / C. Doriat)

    … denn Gewinner sind sie alle, die es bis ins Finale geschafft haben (© Hanser / C. Doriat)

  • Und wer weiß, welcher Firmenname nächstes Jahr auf der „Siegessäule“ verewigt wird (© Hanser / C. Doriat)

    Und wer weiß, welcher Firmenname nächstes Jahr auf der „Siegessäule“ verewigt wird (© Hanser / C. Doriat)

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Einige der Finalisten im Branchenwettbewerb „Excellence in Production“ nehmen schon seit vielen Jahren teil und nutzen ihre Ergebnisse, um sich stetig weiter zu verbessern. In diesem Jahr betrat ein neues Unternehmen die Bühne und belegte mit exzellenten Werten im Unternehmensvergleich prompt den ersten Platz.

Während der feierlichen Abendveranstaltung am 13. November 2019 im Krönungssaal des historischen Aachener Rathauses nahm Michael Stepper, Geschäftsführer und Inhaber der Fritz Stepper GmbH & Co. KG, vor rund 300 Gästen den begehrten Preis stellvertretend für die Mitarbeiter des Pforzheimer Unternehmens entgegen.

Ausschlaggebend bei Fritz Stepper war für die Jury die klare Fokussierung auf hochpräzise Folgeverbundwerkzeuge für Elektronikkomponenten und die stetige Entwicklung neuer Lösungen, die dem Unternehmen als Differenzierungsmerkmal für die Technologieführerschaft dienen. Der Einsatz hochwertiger Maschinen mit geringem Durchschnittsalter und der hohe Automatisierungsgrad in der Fertigung fielen ebenso positiv ins Gewicht.

Fritz Stepper erhielt außerdem herausragende Bewertungen hinsichtlich Mehrmaschinenbedienung, Rüst- und Programmierzeiten sowie Maschinenauslastung. Nicht zuletzt lobte die Jury die Entwicklung intelligenter Werkzeuge mit integrierter Sensorik zur Erhebung, Speicherung und Verarbeitung von Daten aus dem Produktionsprozess sowie den Einsatz entsprechender Aktorik.

Bester externer Werkzeugbau mit mehr als 50 Mitarbeitern

Neben dem Gesamtsieg gewann Fritz Stepper auch die Auszeichnung in der Kategorie „Externer Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter“. Das Unternehmen wurde 1965 gegründet und steht seither als Vorreiter für Innovationen im Werkzeugbau: Neben dem weltweit ersten modular aufgebauten Stanzwerkzeug entwickelten die Pforzheimer ein ebenfalls modulares Kombiwerkzeug, bei dem mehrere Bänder gleichzeitig eingezogen, bearbeitet und montiert werden.

Am Anfang stand die Idee des modularen Aufbaus von Folgeschnittwerkzeugen, die 1975 umgesetzt wurde und vom Unternehmen heute als Wendepunkt zum modernen Werkzeugbau bezeichnet wird: ein universelles, nutzerfreundliches Grundwerkzeug, das mittels modularer Einschübe zum individuellen Werkzeug für komplette Teilefamilien wird. Als neueste Entwicklung bietet Fritz Stepper ein Micro-Modular-System für kleinste Kontaktteile bei höchsten Hubzahlen an.

Mit einer Fertigungstiefe von 100 %, die bei eigener CAD/CAM-Software beginnt und bis zu dem von der Jury besonders hervorgehobenen hochmodernen Maschinenpark reicht, sieht sich das Unternehmen gerüstet für die schnelle Umsetzung individueller Kundenanforderungen. Durch eigene Beschichtungsanlagen ist Fritz Stepper zudem in der Lage, alle aktiven Bauteile mit speziellen Hartstoffschichten zu veredeln, um besonders lange Standzeiten zu erzielen.

Als weitere Finalisten dieser Kategorie zeichnete die Jury außerdem die Fischer GmbH aus Geringswalde in Sachsen und die Color Metal GmbH aus Heitersheim bei Freiburg im Breisgau mit einer Urkunde aus.

Bester „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“

Gewinner in der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ ist W. Faßnacht Werkzeug- und Formenbau aus Bobingen bei Augsburg. Die Jury lobte hier besonders den klaren Fokus des Unternehmens auf die Herstellung komplexer Spritzgießwerkzeuge. Diese kommen in unterschiedlichen Branchen zum Einsatz. Das breite Kundenspektrum stellt sicher, dass Abhängigkeiten von einzelnen wenigen Kunden und Branchen langfristig vermieden werden.

W. Faßnacht verfügt über einen hohen Automatisierungsgrad durch eine technologieübergreifende Verkettung und profitiert damit bei allen Fertigungstechnologien von kurzen Programmier- und Rüstzeiten. Das Unternehmen lebe eine familiäre Arbeitsatmosphäre mit hoher Eigenverantwortung der Mitarbeiter und falle durch eine sehr hohe Anzahl an Schulungstagen sowie die konsequente Nutzung industrieller Standards besonders positiv auf, stellte die Jury in ihrer Bewertung fest.

Der W. Faßnacht Werkzeug-Formenbau hat 1990 als „Garagenbetrieb“ mit drei Mitarbeitern angefangen. Seither hat das inhabergeführte Unternehmen ein stetiges und gesundes Wachstum vollzogen und beschäftigt heute 20 Mitarbeiter. Faßnacht versteht sich als kleine, aber hochleistungsfähige Werkzeugmanufaktur im Bereich anspruchsvoller Spritzgießwerkzeuge und beliefert branchenübergreifend Kunden aus der ganzen Welt mit verlässlichen Lösungen für komplexe Anforderungen.
Als weiterer Finalist in der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ wurde die Opus Formenbau GmbH & Co. KG aus Schönau im Odenwald ausgezeichnet.

Sieger in der Kategorie „Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“

Der Sieg in der Kategorie „Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ geht in diesem Jahr an die Hilti AG aus Schaan in Liechtenstein. Zu den besonderen Stärken des internen Werkzeugbaus bei Hilti zählte die Jury die gute Fokussierung auf die Kernkompetenzen und die klare Positionierung als Kompetenzzentrum für die Massivumformung, das Produktentwicklung und Serienproduktion weltweit unterstützt.

Zur Bewältigung kapazitiver Engpässe setze der Hilti-Werkzeugbau auf die systematische Fremdvergabe einzelner Werkzeugkomponenten im Rahmen eines definierten Make-or-Buy-Prozesses. Ein besonderer Pluspunkt sei außerdem die hohe Bekanntheit der Vision und Strategie in der Belegschaft und die Unterstützung des Informationsflusses duch eine durchgängige Installation von Shopfloorboards mit Kennzahlen, Zielen und allgemeinen Mitarbeiterinformationen.

Die Hilti Gruppe ist ein weltweit bekannter Anbieter von Produkten, Systemlösungen, Software und Serviceleistungen für die Bauindustrie. Der interne Werkzeugbau am Hauptsitz in Schaan/Liechtenstein, besteht seit 1999. Seine Aufgabe ist es neben der Werkzeugversorgung, im Verbund mit der Konzernforschung und Produktentwicklung, neue Werkzeuge und Fertigungskonzepte zu entwickeln. Zusätzlich versorgt und unterstützt der Werkzeugbau auch die internationalen Fertigungsstandorte.

Als weitere Teilnehmer haben es die Ensinger GmbH am Standort Cham in der Oberpfalz sowie die Schürholz GmbH & Co. KG Stanztechnik aus Plettenberg im Sauerland bis ins Finale geschafft.

Gewinner der Kategorie „Interner Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter“

Bester „Interner Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter“ wurde die ZF Friedrichshafen AG, Standort Schweinfurt. Der Bewerber überzeugte die Jury durch eine Vielzahl an Industrie-4.0-Lösungen, wie die automatisierte Erstellung von Arbeitsplänen auf Basis einer algorithmisch gestützten Analyse von CAD-Daten und ihren Ansatz zur ganzheitlichen Umsetzung der getakteten Einzelteilfertigung.

Der sehr hohe Automatisierungsgrad und die technologieübergreifende Verkettung von Maschinen mit individuellen Eigenentwicklungen führten dabei zu herausragenden Ergebnissen. Das Unternehmen habe bereits verschiedene Lösungen der Industrie 4.0 konkret umgesetzt, um die interne Wertschöpfung weiter zu verbessern. Dem Werkzeugbau sei es damit auf hervorragende Weise gelungen, sich als konzernweites Technologiecenter für die Industrie 4.0 zu positionieren, so das Urteil der Jury.

Die ZF Friedrichshafen AG ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik und zählt zu den drei größten Automobilzulieferern weltweit. Das TechCenter „Werkzeuge, Messmittel und Automation“ am Standort Schweinfurt ist dabei ein strategisches Competence Center für Schneid- und Umformwerkzeuge sowie Messanlagen.

Das Werkzeugportfolio umfasst komplexe Stufen-, Folge- und Einzel-Werkzeuge, sowohl für die Kaltmassivumformung als auch für die Blechumformung im Dick- und Dünnblechbereich sowie Werkzeuge für Faserverbundkunststoffe und zunehmend Anwendungen für Komponenten für die Elektromobilität. Hinzu kommt ein breites Spektrum an hochpräzisen Prüf- und Messmaschinen und Klein-Automationen.

Weitere Finalisten in dieser Kategorie waren die Kirchhoff Automotive Deutschland GmbH aus Attendorn im Sauerland, die Hirschvogel Umformtechnik GmbH aus Denklingen in Oberbayern und die Dräxlmaier Group aus dem niederbayerischen Vilsbiburg.

Ein Feld mit 342 Teilnehmern

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT und das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen ermittelten gemeinsam mit einer fachkundigen Jury die besten Werkzeug- und Formenbaubetriebe in vier Kategorien auf der Grundlage eines ausführlichen Vergleichs und besuchten diese vor Ort. Die zehn Juroren aus Industrie, Politik, Verbänden und Wissenschaft bestimmten anschließend die zwölf Finalisten, die Kategoriesieger sowie den Gesamtsieger.

Insgesamt hatten sich 342 Werkzeug-und-Formenbau-Betriebe am Wettbewerb beteiligt, 303 von ihnen hatten den Fragebogen vollständig ausgefüllt, 50 von ihnen kamen in die engere Auswahl. Der Wettbewerb „Excellence in Production“ fand in diesem Jahr bereits zum 16. Mal statt. Am Tag nach der Preisverleihung stellten ausgewählte Unternehmen ihre Erfolgsstrategien auf dem 19. Internationalen Kolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft“ im Aachener Quellenhof vor.

Neue Chance im nächsten Jahr

Auch im kommenden Jahr werden sich die besten Werkzeug- und Formenbaubetriebe wieder untereinander messen. Interessenten können sich schon jetzt unter www.excellence-in-production.de detailliert über den Wettbewerb informieren und registrieren. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten eine individuelle Auswertung über Ihre Stärken und Verbesserungspotenziale.

Der offizielle Startschuss für den Wettbewerb des Jahres 2020 fällt dann zum Beginn der Messe Formnext, die vom 19. bis 22. November 2019 in Frankfurt am Main stattfindet. (cd)

Weiterführende Information
  • 19.11.2019

    Zwölf aus 342

    Meinung

    Wer will, kann aus den Begründungen der Jury für die Preisträger im Wettbewerb „Werkzeugbau des Jahres“ die Erfolgsrezepte der Zukunft herauslesen.   mehr

  • 14.11.2018

    Werkzeugbau des Jahres 2018

    Phoenix Contact ist erneut Sieger

    Die feierliche Preisverleihung der besten Werkzeug- und Formenbau-Betriebe fand im Krönungssaal des Aachener Rathauses vor rund 300 Gästen statt.   mehr

  • 23.11.2017

    Festo Polymer ist Werkzeugbau des Jahres 2017

    Wettbewerb „Excellence in Production“ kürt Gewinner

    Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie und das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen ermittelten für den Wettbewerb gemeinsam mit einer Jury die besten Werkzeug- und Formenbau-Betriebe in vier Kategorien.   mehr

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