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09.05.2017

Bau chemischer Kunststoff-Recyclinganlagen geplant

APK will Lösemittel-Verfahren auch nach Asien bringen

Die APK Aluminium und Kunststoffe AG ließ am Rande der Interpack verlauten, dass sie bis 2025 zusammen mit strategischen Partnern den Bau „mehrerer Kunststoffrecyclinganlagen in Europa und Südostasien“ plant.

  • Klaus Wohnig, CEO und Sprecher des Vorstands (© APK)

    Klaus Wohnig, CEO und Sprecher des Vorstands (© APK)

  • Proof of Concept: Chemische Verfahren eignen sich im Prinzip, um Mehrschichtfolien sortenrein zu recyceln (© APK)

    Proof of Concept: Chemische Verfahren eignen sich im Prinzip, um Mehrschichtfolien sortenrein zu recyceln (© APK)

  • Standort mit 57.000 m² Fläche: Die APK Aluminium und Kunststoffe AG Werk stellt in Merseburg (Sachsen-Anhalt) westlich von Leipzig PE-LD, PE-HD, PP, Kunststoffmischungen & Compounds aus Pre- & Post-Consumer-Kunststoffabfällen her (© APK)

    Standort mit 57.000 m² Fläche: Die APK Aluminium und Kunststoffe AG Werk stellt in Merseburg (Sachsen-Anhalt) westlich von Leipzig PE-LD, PE-HD, PP, Kunststoffmischungen & Compounds aus Pre- & Post-Consumer-Kunststoffabfällen her (© APK)

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Im Gespräch mit der Kunststoffe nannte Klaus Wohnig, CEO und Sprecher des Vorstands, die fünf Länder Thailand, Malaysia, Vietnam, Philippinen und China als potentielle Standorte. In einem Land habe man bereits einen Partner gefunden; ein globales Kunststoff-Unternehmen sei ebenfalls an einer Zusammenarbeit interessiert. Wohnig rechnet damit, dass die Firmen innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate Gespräche über ein Joint Venture zum Abschluss bringen können.

Das Unternehmen aus Merseburg bei Leipzig hat nach eigenen Angaben ein chemisches Recyclingverfahren entwickelt, um Kunststofftypen und -verbunde beispielsweise aus Multi-Layer-Verpackungen zu recyceln. Dazu gehören zum Beispiel Mehrschichtfolien, wie sie üblicherweise in Verpackungen verwendet werden. Mit dem Verfahren lassen sich laut APK spezifische physikalische und chemische Eigenschaften verschiedener Polymertypen trennen und hochreine Kunststoffe gewinnen.

Verfahren dorthin bringen, wo das Problem „akut“ ist

Wohnig stufte das „Newcycling“ genannten Verfahren als „wirtschaftlich interessant“ ein, um nahezu neuwertige Polymere aus Kunststoffverpackungsabfällen zu gewinnen. „Unser Ziel ist es, nicht nur in Europa zu expandieren, sondern unsere Technologie auch in die Region zu bringen, in der das Thema akut ist: nach Südostasien“, sagte er. Das Unternehmen sei offen für Kooperationen mit Industriepartnern, um das bisher lineare Modell der Kunststoffwirtschaft in ein zirkulares zu überführen.

Die APK arbeitet in zwei Arbeitsgruppen der Ellen-MacArthur-Stiftung mit. Rund 78 Mio. t Kunststoffe jährlich sind nach Angaben der Stiftung in Einwegverpackungen enthalten, von denen ein Großteil am Ende verbrannt oder deponiert wird oder in den Ozeanen landet.

Die APK Aluminium und Kunststoffe AG wurde 2008 gegründet und verfügt über ein Werk auf 57.000 m² in Merseburg (Sachsen-Anhalt) westlich von Leipzig (siehe oben Bild 3), wo sie PE-LD, PE-HD, PP, Kunststoffmischungen & Compounds aus Pre- & Post-Consumer-Kunststoffabfällen herstellt. Das Unternehmen beschäftigt ca. 65 Mitarbeiter und ist im Besitz der Münchner Finanzinvestoren MIG Fonds und AT Newtec, einer Investmentgesellschaft des Family Offices Strüngmann. (kk)

Weiterführende Information
  • Kunststoffrecycling

    Das Online-Special rund um das Recycling von Kunststoffen

    Nur wenige Werkstoffe sind für eine Verwertung so gut geeignet wie Kunststoffe. In unserem Special „Kunststoffrecycling“ haben wir für Sie eine Auswahl an relevanten und aktuellen Entwicklungen und Produkten zum Thema Wiederverwertung von Kunststoffen zusammengestellt.   mehr

  • 07.05.2017

    BASF will Konzept der Kreislaufwirtschaft vorantreiben

    Beitritt zu Initiativen der Ellen-MacArthur-Stiftung

    BASF ist zwei Programmen beigetreten – dem Stiftungsprogramm „Circular Economy 100“ und der Stiftungsinitiative „New Plastics Economy“.   mehr

Unternehmensinformation

APK AG

Beunaer Straße 2
DE 06217 Merseburg
Tel.: 03461 79457-0

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