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25.11.2020

Arburg Summit: Medical 2020

Virtuelles Gipfeltreffen mit über 400 Experten

  • Arburg Summit: Medical 2020: An der hochrangigen Podiumsdiskussion zum Thema „Medizintechnische Herausforderungen und  Perspektiven 2050“, beteiligten sich (v.l.): Gerhard Böhm (Arburg), Niklas Kuczaty (VDMA), Dr. Andreas Herold (B. Braun), Prof. Ute Schäfer (Universität Graz) und. Moderator Guido Marschall (Plas.TV) (© Arburg)

    Arburg Summit: Medical 2020: An der hochrangigen Podiumsdiskussion zum Thema „Medizintechnische Herausforderungen und Perspektiven 2050“, beteiligten sich (v.l.): Gerhard Böhm (Arburg), Niklas Kuczaty (VDMA), Dr. Andreas Herold (B. Braun), Prof. Ute Schäfer (Universität Graz) und. Moderator Guido Marschall (Plas.TV) (© Arburg)

  • Expertengespräche im Live-Stream: Beim Arburg Summit: Medical 2020 beantworteten die zugeschalteten Referenten im Anschluss an ihre Vorträge die spannenden Fragen der Teilnehmer. Solche interaktiven Elemente ließen das Event zu einem „begreifbaren“ Erlebnis werden  (© Arburg)

    Expertengespräche im Live-Stream: Beim Arburg Summit: Medical 2020 beantworteten die zugeschalteten Referenten im Anschluss an ihre Vorträge die spannenden Fragen der Teilnehmer. Solche interaktiven Elemente ließen das Event zu einem „begreifbaren“ Erlebnis werden (© Arburg)

  • “Live Breakout Box“ Reinraum: Arburg-Experte Sven Kitzlinger, Senior Application Manager Medical, beantwortete Fragen der Teilnehmer zur Reinraumtechnologie und präsentierte interessante Features direkt an der Spritzgießmaschine, die live Nadelhalter für Insulin-Pens produzierte.

    “Live Breakout Box“ Reinraum: Arburg-Experte Sven Kitzlinger, Senior Application Manager Medical, beantwortete Fragen der Teilnehmer zur Reinraumtechnologie und präsentierte interessante Features direkt an der Spritzgießmaschine, die live Nadelhalter für Insulin-Pens produzierte (© Arburg)

  • “Live Breakout Box“ Freeformer: Martin Neff, Abteilungsleiter Arburg Kunststoff-Freiformen, präsentierte viele Beispiele praxisnah direkt im Arburg Prototyping Center (© Arburg)

    “Live Breakout Box“ Freeformer: Martin Neff, Abteilungsleiter Arburg Kunststoff-Freiformen, präsentierte viele Beispiele praxisnah direkt im Arburg Prototyping Center (© Arburg)

  • „Live Breakout Box“ LSR-Verarbeitung: So war die Produktion von LSR-Masken auf einem elektrischen Allrounder 570 A für die Teilnehmer am heimischen Rechner zu sehen. Dieses Projekt hatte Arburg zu Beginn der Corona-Pandemie gemeinsam mit Partnern in Rekordzeit auf die Beine gestellt und die Mund-Nasen-Masken selbst entwickelt  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    „Live Breakout Box“ LSR-Verarbeitung: So war die Produktion von LSR-Masken auf einem elektrischen Allrounder 570 A für die Teilnehmer am heimischen Rechner zu sehen. Dieses Projekt hatte Arburg zu Beginn der Corona-Pandemie gemeinsam mit Partnern in Rekordzeit auf die Beine gestellt und die Mund-Nasen-Masken selbst entwickelt (Screenshot: © Hanser/Doriat)

  • In seiner Keynote-Rede beleuchtete Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft, Leiter des Fachgebiets Medizintechnik an der Technischen Universität Berlin und Vorsitzender der VDI-Gesellschaft „Technologies of Life Sciences“, aktuelle Trends in der Medizintechnik für die nächsten Jahrzehnte  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    In seiner Keynote-Rede beleuchtete Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft, Leiter des Fachgebiets Medizintechnik an der Technischen Universität Berlin und Vorsitzender der VDI-Gesellschaft „Technologies of Life Sciences“, aktuelle Trends in der Medizintechnik für die nächsten Jahrzehnte (Screenshot: © Hanser/Doriat)

  • Prof. Ute Schäfer, Universität Graz, betrachtete in der Session „Innovations“ die Anforderungen für eine additive Fertigung patientenspezifischer Implantate direkt in der Klinik  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    Prof. Ute Schäfer, Universität Graz, betrachtete in der Session „Innovations“ die Anforderungen für eine additive Fertigung patientenspezifischer Implantate direkt in der Klinik (Screenshot: © Hanser/Doriat)

  • In der Session „Solutions“ erläuterte Michael Schmidt, Geschäftsführer der Zahoransky Automation & Molds GmbH, eine als Gesamtlösung aus einer Hand angebotene Produktionszelle für Spritzenkörper aus COP/COC. Das komplette Handling der Nadeln vom Magazin über die Vereinzelung bis zur präzisen Positionierung im 8-fach-Werkzeug läuft vollautomatisch  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    In der Session „Solutions“ erläuterte Michael Schmidt, Geschäftsführer der Zahoransky Automation & Molds GmbH, eine als Gesamtlösung aus einer Hand angebotene Produktionszelle für Spritzenkörper aus COP/COC.

    Das komplette Handling der Nadeln vom Magazin über die Vereinzelung bis zur präzisen Positionierung im 8-fach-Werkzeug läuft vollautomatisch (Screenshot: © Hanser/Doriat)

  • Anschauliche Beispiele für den Weg vom Design über die Entwicklung bis zur Herstellung verschiedener Medizinartikel lieferte Dr.-Ing. Oliver Pfannschmidt von der Balda Medical GmbH & Co. KG in der Session „Visions“  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    Anschauliche Beispiele für den Weg vom Design über die Entwicklung bis zur Herstellung verschiedener Medizinartikel lieferte Dr.-Ing. Oliver Pfannschmidt von der Balda Medical GmbH & Co. KG in der Session „Visions“ (Screenshot: © Hanser/Doriat)

  • Der Medizinprodukte-Verordnung MDR mit allen Konsequenzen war der Vortrag von Dr.-Ing. Andreas Herold, B. Braun Melsungen AG, gewidmet  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    Der Medizinprodukte-Verordnung MDR mit allen Konsequenzen war der Vortrag von Dr.-Ing. Andreas Herold, B. Braun Melsungen AG, gewidmet (Screenshot: © Hanser/Doriat)

  • Die Arburg-Fahne hoch hielt Dr.-Ing. Thomas Walther. Sein Thema waren digitale Methoden für die ganzheitliche Teiledokumentation  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    Die Arburg-Fahne hoch hielt Dr.-Ing. Thomas Walther. Sein Thema waren digitale Methoden für die ganzheitliche Teiledokumentation (Screenshot: © Hanser/Doriat)

  • Für den virtuellen Branchengipfel war das Kundencenter in Loßburg in ein mobiles Fernsehstudio verwandelt  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    Für den virtuellen Branchengipfel war das Kundencenter in Loßburg in ein mobiles Fernsehstudio verwandelt (Screenshot: © Hanser/Doriat)

  • Gerhard Böhm (links), Geschäftsführer Vertrieb bei Arburg, beim Schlussresümee mit Moderator Guido Marschall von Plas.TV  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    Gerhard Böhm (links), Geschäftsführer Vertrieb bei Arburg, beim Schlussresümee mit Moderator Guido Marschall von Plas.TV (Screenshot: © Hanser/Doriat)

  • Infotainment war Trumpf – so kündigte es bereits der erste Einspieler an. Dr. Christoph Schumacher, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation bei Arburg, dazu: „In Bezug auf virtuelle Veranstaltungen hat Arburg einen sehr hohen Qualitätsanspruch. Bei der zunehmenden Anzahl virtueller Veranstaltungen, die sich zum Teil über mehrere Tage erstrecken, werden aus unserer Sicht das Interesse der Kunden und die Bereitschaft, dafür Zeit zu investieren, rapide sinken. Unser Anspruch ist: Ein digitales Event muss so gemacht sein, dass es den Teilnehmern einen echten Mehrwert bietet.“  (Screenshot: © Hanser/Doriat)

    Infotainment war Trumpf – so kündigte es bereits der erste Einspieler an. Dr. Christoph Schumacher, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation bei Arburg, dazu:

    „In Bezug auf virtuelle Veranstaltungen hat Arburg einen sehr hohen Qualitätsanspruch. Bei der zunehmenden Anzahl virtueller Veranstaltungen, die sich zum Teil über mehrere Tage erstrecken, werden aus unserer Sicht das Interesse der Kunden und die Bereitschaft, dafür Zeit zu investieren, rapide sinken. Unser Anspruch ist: Ein digitales Event muss so gemacht sein, dass es den Teilnehmern einen echten Mehrwert bietet.“ (Screenshot: © Hanser/Doriat)

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Wer die Nase vorne haben und Trends in der Medizintechnik erschnuppern wollte, war beim Arburg Summit: Medical 2020 am 19. November mit von der Partie. Dank des digitalen Formats des Gipfeltreffens konnten doppelt so viele Gäste dabei sein, wie beim vergleichbaren, physischen Vorjahresevent. Über 400 Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern informierten sich zu aktuellen Entwicklungen, Anwendungen und Visionen und tauschten sich mit den zahlreichen Medizintechnik-Experten aus.

Neben zwölf Vorträgen in den Kategorien „Solutions“, „Innovations“ und „Visions“ gab es auch eine hochrangige Podiums¬diskussion. Weiter aufgewertet wurde das besondere Event durch interaktive Breakout-Boxen mit Expertengesprächen und Live-Präsentationen von Exponaten im Kundencenter in Loßburg. Die Moderation des Summits übernahm Guido Marschall vom Kunststoffsender Plas.TV.

„Schon vor Beginn unseres virtuellen Summits haben wir von unseren geladenen Gästen ein sehr positives Feedback erhalten und viel mehr Teilnehmer registrieren können als es bei einer Präsenz-Veranstaltung allein aus Platzgründen möglich gewesen wäre“, betonte Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb bei Arburg.

„Mit diesem Digitalformat, das sowohl inhaltlich als auch technisch höchst anspruchsvoll war, haben wir neue Wege beschritten. Und das Feedback hat bestätigt: Unser Arburg Summit: Medical 2020 war ‚the place to be‘ in Sachen Medizintechnik.“

Zukunft der Medizintechnik

Besonders eindrucksvoll war die Keynote-Rede von Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft, Leiter des Fachgebiets Medizintechnik an der Technischen Universität Berlin und Vorsitzender der VDI-Gesellschaft „Technologies of Life Sciences“. Anhand einiger Beispiele beleuchtete er aktuelle Trends in der Medizintechnik für die nächsten Jahrzehnte und legte damit den Grundstein für die anschließende Podiumsdiskussion.

In deren Rahmen diskutierten Prof. Ute Schäfer (Universität Graz), Dr. Andreas Herold (B. Braun) und Niklas Kuczaty (VDMA, Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik) und Gerhard Böhm (Arburg) über „Medizintechnische Herausforderungen und Perspektiven 2050“. Sie waren sich einig, dass bis zum Jahr 2050 technologiegetriebene Unternehmen klar im Vorteil sind. Viele Produkte würden bis dahin wohl nicht mehr in einer Fabrik, sondern individualisiert nahe am Patienten, also z. B. direkt im Krankenhaus oder Operationssaal, gefertigt. Qualität sei jedoch weiterhin oberstes Gebot.

„Wir sehen einen Megatrend im Bereich Additive Manufacturing und ebenso zunehmende Bedeutung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit“, bestätigte Gerhard Böhm. „Das sind alles Themen, mit denen auch Arburg sich intensiv beschäftigt. Wir sind also sehr gut vorbereitet für eine Zukunft, in der Kunststoff ein lebenswichtiger Wertstoff bleibt.“

Breites Spektrum an Fachvorträgen

In vier Panel-Sessions hatten zuvor gleichzeitig je drei Fachvorträge zu „Solutions“, „Innovations“ und „Visions“ stattgefunden. Hier war für jeden etwas Passendes dabei. Das Themenspektrum reichte von Konzepten für die Produktion von LSR-Spritzgießteilen und Mikrofluidik-Systemen über Herausforderungen in der Healthcare-Industrie, Ausführungen zur Medizinprodukte-Verordnung MDR und digitalen Methoden für die ganzheitliche Teiledokumentation bis hin zu Praxisbeispielen für innovative Hochleistungswerkzeuge und der additiven Fertigung von individualisierten Implantaten. Zahlreiche Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, während des Events per Chat live ihre Fragen zu stellen.

Interaktive Diskussionen und Präsentationen

Abgerundet wurde der Arburg Summit: Medical 2020 durch drei sogenannte „Live Breakout Boxen“. Hier konnten die Themen Reinraum, LSR-Verarbeitung und additive Fertigung mit je zwei Arburg-Experten diskutiert werden. Zudem wurden diese von Kamerateams zu den Exponaten begleitet, um die Anwendungen live zu präsentieren.

Zu sehen war z. B. die Produktion von LSR-Masken auf einem elektrischen Allrounder 570 A. Dieses Projekt hatte Arburg zu Beginn der Corona-Pandemie gemeinsam mit Partnern in Rekordzeit auf die Beine gestellt und die Mund-Nasen-Masken selbst entwickelt. Wie sich Massenartikel wie Nadelhalter für Insulin-Pens effizient fertigen lassen, demonstrierte ein elektrischer Allrounder 370 A in Edelstahl-Ausführung im Reinraum. Die additive Fertigung von resorbierbaren Implantaten wurde schließlich an einem Freefomer 300-3X vorgestellt.

Wer mehr wissen wollte, konnte sich zusätzlich in der Online-Meeting-Lounge für die folgenden Tage einen Termin bei einem der Arburg Medizintechnik-Experten buchen.

Positives Fazit

„Namhafte Referenten aus Wissenschaft und Industrie sowie unsere eigenen Medizintechnik- und Anwendungsexperten haben nicht nur Trends und Innovationen vorgestellt“, beurteilt Gerhard Böhm das virtuelle Event. „Sie haben darüber hinaus im Live-Stream spannende Fragen beantwortet und den Arburg Summit: Medical 2020 als thematisch höchst aktuell platziertes Event sehr erfolgreich zu einem ‚begreifbaren‘ Erlebnis werden lassen.“

Und auch Juliane Hehl, als geschäftsführende Gesellschafterin für den Bereich Marketing zuständig, zeigte sich äußerst positiv angetan vom Arburg Summit: Medical. „Wir haben hier erfolgreich etwas Neues gewagt. Es ging uns nicht um eine reine, mehr oder minder gut gemachte Ersatzveranstaltung für ausgefallene Messen – das finden die Menschen doch schon jetzt zunehmend langweilig“, so die Gesellschafterin. „Und der Langeweile-Faktor wird in Zukunft noch rasant wachsen. Dagegen setzen wir konsequent auf den Mehrwert für unsere Kunden. Und diesen Weg werden wir sicher mit pfiffigen Formaten fortführen.“

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Unternehmensinformation

ARBURG GmbH + Co KG

Arthur-Hehl-Straße
DE 72290 Loßburg
Tel.: 07446 33-0
Fax: 07446 33-3365

Internet:www.arburg.com
E-Mail: contact <AT> arburg.com



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