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23.01.2019

3D-Bewegungssimulator als Alleinstellungsmerkmal

Achtbeiniger Prüfstand einzigartig in der bayerischen Hochschullandschaft

  • Das Technologie- und Studienzentrum Weißenburg ist eine Einrichtung des Kunststoffcampus Bayern, der von der Technischen Hochschule Deggendorf zusammen mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach und dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen betrieben wird (© Hanser/Stein)

  • Seit Mitte Januar 2019 steht dort nun auch ein 3D-Bewegungssimulator zur Verfügung. Das achtbeinige Gerät verfügt über eine Klimakammer (-40°C bis +70°C) und kann bei 400kg Nutzlast Beschleunigungswerte bis zur vierfachen Erdbeschleunigung (4G) simulieren (© Hanser/Stein)

  • Zur feierlichen Inbetriebnahme des 3D-Bewegungssimulators mit Demonstration des waren zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen (© Hanser/Stein)

  • Die offizielle Inbetriebnahme des neuen Bewegungssimulators erfolgte  durch die verantwortlihcen Personen und Ehrengäste (v.l.n.r): Prof. Dr. Ute Ambrosius (Präsidentin der Hochscule Ansbach), Manuel Westphal (MdL, Stimmkreisabgeordneter), Prof. Dr. Peter Sperber (Präsident TH Deggendorf), Gerhard Wägemann (Landrat Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen), Bernd Sibler (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst) und Jürgen Schröppel (Bürgermeister der Stadt Weißenburg i. Bay.) (© Hanser/A.Stein)

    Die offizielle Inbetriebnahme des neuen Bewegungssimulators erfolgte durch die verantwortlichen Personen und Ehrengäste (v.l.n.r): Prof. Dr. Ute Ambrosius (Präsidentin der Hochschule Ansbach), Manuel Westphal (MdL, Stimmkreisabgeordneter), Prof. Dr. Peter Sperber (Präsident TH Deggendorf), Gerhard Wägemann (Landrat Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen), Bernd Sibler (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst) und Jürgen Schröppel (Bürgermeister der Stadt Weißenburg i. Bay.) (© Hanser/A.Stein)

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Am 18. Januar 2019 wurde im Technologie- und Studienzentrum Weißenburg des Kunststoffcampus Bayern ein neuer 3D-Bewegungssimulator mit Klimakammer eingeweiht und in Betrieb genommen. Das vollelektrische Oktopoden-Bewegungssystem inkl. angeschlossener Klimakammer ermöglicht die Simulation von Bewegungsabläufen bis zur vierfachen Erdbeschleunigung unter definierbaren Klimabedingungen im Bereich von -40°C bis +70°C. Somit lassen sich nahezu sämtliche Bewegungsabläufe von Land-, Luft- und Wasserfahrzeugen reproduzierbar im Labor abbilden.

Bauteilversuche unter realitätsnahen Bedingungen

Mit dem achtbeinigen Gerät können Bauteile aus dem Automotive-, Schienen- und Luftfahrtbereich unter realitätsnahen Bedingungen getestet und das mechanische Verhalten der Bauteile eingehender untersucht werden. Um die erwartete Lebensdauer von Bauteilen unter realen Belastungsfällen eingehender untersuchen zu können, lassen sich mit dem achtbeinigen Prüfstand in Kombination mit der Klimazelle verschiedene Belastungsszenarien nachstellen, z.B. Fahrten über Straßen oder Transporte per Schiene oder auf hoher See.

Gleichzeitig stellen die gewonnenen Erkenntnisse wichtige Eingangsparameter für die Simulation der Betriebsfestigkeit dar. Für den Automotive-Bereich soll zukünftig auch der Einfluss niederfrequenter Schwingungen auf die Schallemission betrachtet werden.

Ausweitung des Angebots

Neben den geplanten Einsatzschwerpunkten des Oktopoden-Prüfstands in den Bereichen Betriebsfestigkeitsnachweise, Ermüdungsprüfungen, Funktionserprobungen von Bauteilen, Lebensdauervalidierungen und Messungen der Eigenspannung von Bauteilen beabsichtigt das Technologiezentrum der TH Deggendorf in Weißenburg zukünftig auch Technologieforen bzw. Seminarreihen zu den Themenschwerpunkten „Bewegungsdynamik und Bauteilfestigkeit" in Weißenburg anzubieten. Zudem sollen mit EU-Mitteln geförderte EFRE-Forschungsprojekte (Europäischen Fonds für regionale Entwicklung) zur Simulation von Transportvorgängen bewegter Güter auf Schiene und Straße auf dem neuen Prüfstand durchgeführt werden.

Kunststoffverarbeitende Unternehmen im Fokus

Zur feierlichen Inbetriebnahme kamen neben zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auch einige namhafte Redner. „Fortschritt beruht auf Innovation und Investition. Der neue 3D-Bewegungssimulator ist ein hochmodernes Geräte, das die Weiterentwicklung von Technologien der Zukunft maßgeblich unterstützen kann", betonte Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, in seiner Festrede.

Prof. Dr. Peter Sperber von der Technischen Hochschule Deggendorf lobte in seiner Ansprache den hohen Technologiestandard des Kunststoffcampus Bayern. „Das Technologiezentrum soll im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung konsequent dienstleistungsorientert arbeiten, insbesondere für die Unternehmen im Automotive-Bereich bzw. im Bereich der kunststoffverarbeitenden Industrie. Die dort zur Verfügung stehende personelle und technologische Infrastruktur muss sich daran messen lassen."

„Mit dem neuen 3D-Bewegungssimulator erhält das Technolgiezentrum in Weißenburg ein neues Mess- und Forschungsinstrument auf höchstem Niveau. Durch diese zukunftsweisende Anschaffung wird der Technologietransfer zu den regionalen Unternehmen insbesondere im Kunststoff- und Automotive-Bereich gestärkt", ergänzt Gerhard Wägemann, Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. (as)

Kunststoffcampus Bayern
Technologie- und Studienzentrum Weißenburg
Richard-Stücklen-Straße 3
917814 Weißenburg i. Bay.

www.kunststoffcampus-bayern.de

Weiterführende Information
  • 03.05.2016

    Technologie- und Studienzentrum am kunststoffcampus bayern

    Projektauftakt „Leiterplatten-Generierung durch Direktmetallisierung“

    Neue Forschungsaktivitäten unter der Leitung der HS Ansbach und der TH Degendorf und der Beteiligung mehrerer Industriepartner verfolgen das Ziel, innovativere und wirtschaftlichere Herstellungsmöglichkeit zu herkömmlichen Leiterplatten anzubieten und diese weiter zu entwickeln.   mehr

  • 31.03.2015

    Kunststoffcampus Bayern

    Neubaueröffnung in Weißenburg

    Die Hochschulen in Ansbach und Deggendorf haben sich mit der Stadt Weißenburg und dem Landkreis zusammengeschlossen, um ihre Kompetenzen im Bereich Kunststoffe in Bayern zu bündeln. Jetzt wurde der Neubau des "Kunststoffcampus Bayern" eröffnet.   mehr

  • 30.01.2013

    Kunststoffcampus Bayern

    Hochschule Deggendorf exportiert Technologiecampus-Idee. Starke Partner gründen Technologie- und Studienzentrum in Weißenburg.   mehr

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