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11.09.2018

100% recycelbare Verpackung

Polyethylen-Beutel mit abnehmbarer Banderole

Nach fast dreijähriger Entwicklung führen die Mondi Group und die Werner & Mertz GmbH 2019 gemeinsam eine neue, patentierte Verpackung ein: einen vollständig recycelbaren Beutel aus Polyethylen mit abnehmbarer Banderole. Der Beutel ersetzt bisherige flexible Verpackungen für die Produkte der Marke Frosch.

Der Monomaterial-Beutel mit abnehmbarer Banderole wird zuerst für die Marke Frosch verwendet (© Mondi, PR100)

Mit dem richtungsweisenden Design wurden mehrere technologische Hürden überwunden. Das neuartige Beutelkonzept ist das Resultat eines Gemeinschaftsprojekts von Werner & Mertz, Mondi, EPEA Switzerland (Cradle to Cradle), Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland und Institut cyclos-HTP.

Herausforderung: echtes Recycling

Das Ziel des Projekts bestand darin, das Design im sogenannten „Reverse Engineering“, dem Konstruieren vom Ende des Produktzyklus her, mit dem Recyclingprozess zu vereinbaren und eine Verpackung zu schaffen, die perfekt auf die Kreislaufwirtschaft abgestimmt ist.

Ein entscheidender und oft vernachlässigter Schritt ist dabei die Sortierung der gebrauchten Verpackungen. Wenn die gesammelten Verpackungen nicht in sortierte Materialströme getrennt werden, wie sie das Recyclingunternehmen benötigt, kommt es zum „Downcycling“ – das heißt, zur Produktion von Rezyklaten, die sich nicht mehr für die ursprünglichen Anwendungen eignen.

„Wenn man ein ‚garbage in, garbage out‘-Szenario vermeiden will“, so Immo Sander, Leiter der Verpackungsentwicklung bei Werner & Mertz, „muss die gesamte Wertschöpfungskette abgestimmt werden, von den Verpackungsherstellern über die Akteure im Sortieren und Recyceln bis hin zu den Käufern der Rezyklate“. Dies ist die Zielsetzung der von Werner & Mertz im Jahr 2012 initiierten Recyclat-Initiative.

Reinhard Schneider, Geschäftsführer Werner & Mertz, „entkleidet“ den Polyethylen-Beutel (© Mondi, PR100)

Beutel mit abnehmbarer Banderole

Vorbedingung für das Recycling war, dass die Verpackung aus einem Monomaterial gefertigt wird. „Wir haben uns beim Testen der Eignung mehrerer Konzepte durch einen ‚Innovationstrichter‘ hindurchgearbeitet“, sagt Jens Kösters, Manager Technical Services, Mondi Consumer Goods Packaging, „bis wir schließlich ein Konzept aus Polyethylen erstellt hatten, das alle Beteiligten an jedem Punkt entlang der Wertschöpfungskette überzeugte. Vor allem in den Punkten Siegelnahtfestigkeit und maximales Füllvolumen sehen wir deutliche Vorteile“.

Der Feinschliff an diesem Konzept war, das Problem des Recycelns bedruckter Kunststoffsubstrate zu lösen. „Wir veredeln den Beutel mit einer ins Auge fallenden äußeren Hülle, die auf der Vorderseite mit dem Markendesign und rückseitig mit Verbraucherinformationen bedruckt ist“, erläutert Sander. „Wenn der Beutel leer ist, ‚entkleiden‘ wir ihn einfach, sodass beide Komponenten geschreddert und in separate Recyclingströme sortiert werden können“.

Damit ist die patentierte Beutelverpackung aus Polyethylen zu 100% recycelbar, es wird auch auf Haftvermittler und Klebstoffe verzichtet. Dazu bestehen die Ausgießöffnung und der Deckel ebenso aus Polyethylen. Nach dem Recycling erhält man laut Projektpartnern ein Rezyklat in der nahezu gleichen Qualität wie das Ausgangsmaterial. (Red)

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  • Aktuelle Trends: Kunststoffverpackungen

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  • 18.04.2018

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Unternehmensinformation

Mondi Gronau GmbH

Jöbkesweg 11
DE 48599 Gronau
Tel.: 02562 919-0

Mondi Group Europe & International Division

Marxergasse 4A
AT 1030 Wien
Tel.: +43 1 79013-0
Fax: +43 1 79013-960

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